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Jan Ehlting
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Frage von André A. •

Werden Sie sich für eine schnellere Umrüstung der rund 17.000 verbliebenen Gaslaternen auf LED einsetzen, um Erdgasverbrauch, Energiekosten, und CO2-Ausstoß zu senken?

Berlin beschloss die Umrüstung der Gaslaternen bereits 2006. Rund 1.400 brannten 2022 wegen defekter, veralteter Schaltmechanismen sogar durchgehend Tag und Nacht. Die Energiekosten für die verbliebenen Gaslaternen stiegen trotz sinkender Stückzahl (23.400 → 21.000) von 4,5 Mio. Euro (2022) auf 12,2 Mio. Euro (2024) – fast eine Verdreifachung. Bis 2025 wurden 26.500 von ursprünglich 44.000 Laternen auf LED umgerüstet (CO2 pro Laterne: -97%), 3.250 sollen aus Denkmalschutzgründen dauerhaft erhalten bleiben. Beim Rest bleibt das Tempo mit nur 1.500–2.000 Umrüstungen pro Jahr gering. Als Grund nennt die Verwaltung konkurrierende Netzanschlusskapazitäten (Ladeinfrastruktur, Wohnungsbau, 5G). Das überzeugt kaum: Das LED-Ersatzmodul braucht gerade einmal 20 Watt – weniger als ein Wasserkocher. Eine echte Leistungsknappheit im Stromnetz erscheint dafür unplausibel.

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Antwort von Volt

Guten Tag,

vielen Dank für die Frage. Ich werde mich im Abgeordnetenhaus dafür einsetzen, dass restliche Gaslaternen zügig umgerüstet werden.

Laut einer schriftlichen Anfrage der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus betragen die Betriebskosten von LED-Laternen weniger als ein Zehntel der Kosten von Gaslaternen. Die Umstellung aller Laternen armortisiert sich laut aktueller Prognosen in den nächsten zwölf Jahren.
Vor diesem Hintergrund wäre es falsch, die Umstellungen nicht voranzutreiben. Außerdem ließen sich die notwendigen Umrüstungen und der Ausbau der Ladeinfrastruktur miteinander verbinden, indem bei neugeschaffenen Stromanschlüssen geprüft wird, ob ein Ladepunkt ergänzt werden könnte.

 

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