Jacqueline Bernhardt

| Kandidatin Mecklenburg-Vorpommern
Jacqueline Bernhardt
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Jahrgang
1977
Berufliche Qualifikation
Volljuristin
Wahlkreis

Wahlkreis 19: Ludwigslust-Parchim III

Liste
Landesliste, Platz 5
Parlament
Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern

Gymnasien sollen als eigenständige Schulen erhalten bleiben.
Position von Jacqueline Bernhardt: Stimme zu
Administrative Veränderungen an der Schulstruktur sind nicht notwendig. Jedoch setze ich mich für die weitere Stärkung und Etablierung des längeren gemeinsamen Lernens in den kommenden Jahren ein.
Land und Kommunen sollen selbst mehr Arbeitsplätze schaffen, z.B. im sozialen Bereich.
Position von Jacqueline Bernhardt: Stimme zu
Die Bestimmungen in der Kommunalverfassung sind richtig. Kommunen müssen in Bereichen der öffentlichen Daseinsvorsorge (z.B. Wasser, Strom, Müll, Breitband) weiterhin im Sinne der Menschen tätig werden können um diese Bereiche nicht allein privatwirtschaftlichen Interessen zu überlassen.
Zur Aufklärung von Kriminalität und zur Abschreckung soll es mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum geben.
Position von Jacqueline Bernhardt: Lehne ab
Videoüberwachung verhindert keine Verbrechen. Sie verlagern sich an andere Orte. Daher lehne ich das unter General-Verdacht-Stellen und Überwachen von Menschen ab. Zur Prävention und Aufklärung ist stattdessen eine gut ausgebildete und bürgernahe Polizei notwendig.
An Land müssen neue Windkraftanlagen gebaut werden.
Position von Jacqueline Bernhardt: Neutral
Fossile/Atomenergie sind keine Alternative. Wir brauchen einen Mix aus Wind-, Sonnen- und Bioenergie. Wind kann nur eine Säule sein. So viel wie nötig so wenig wie möglich muss Ausbauanspruch sein.
Die Gebühren für die Kinderbetreuung in Kitas sollen abgeschafft werden.
Position von Jacqueline Bernhardt: Stimme zu
Jedes Kind sollte unabhängig vom Geldbeutel der Eltern gute Bildung erhalten. Das fängt schon in den Kitas an. Bildung muss von der Kita bis zur Ausbildung/Schule kostenfrei sein.
Das Abitur nach 12 Schuljahren hat sich bewährt und soll beibehalten werden.
Position von Jacqueline Bernhardt: Lehne ab
In Zeiten leerer Kassen muss auch über die Schließung von Museen, Theatern oder Orchestern nachgedacht werden.
Position von Jacqueline Bernhardt: Lehne ab
Mussen, Theater, Orchester dürfen nicht nach Kassenlage beurteilt werden. Sie sind Teil der Kultur, auf die ein jeder ein Anspruch hat. DIE LINKE setzt sich daher für ein Kulturfördergesetz ein.
Für ländliche Regionen sollen Ärzte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Jacqueline Bernhardt: Neutral
Freiwillige Ansiedlungen ausl. Ärzte sind erstrebenswert. Abwerben und Gefährden der dortigen Versorgung lehne ich ab, da sie oft mit Lohn- und Arbeitsbedingungsdumping hier einher geht. Stipendien verbunden mit einer Landarztverpflichtung, Praktika-Programme und gute Arbeitsbedingungen sind Ziel.
Jugendliche ab 16 Jahren sollen künftig den Landtag mit wählen dürfen.
Position von Jacqueline Bernhardt: Stimme zu
Mecklenburg-Vorpommern hat immer weniger junge Menschen. Ihre Interessen drohen nicht genügend beachtet zu werden. Deshalb ist es wichtig, sie mit ihren Interessen wahrzunehmen und das sie Politik mitbestimmen dürfen. Und das durch das Wahlrecht ab 16 Jahren auch für die Landtagswahlen.
Das Land soll Flughäfen in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin finanziell fördern.
Position von Jacqueline Bernhardt: Neutral
Wenn die Flughäfen für das Land Mecklenburg-Vorpommern von überregionaler Bedeutung sind, dann wäre ich dem aufgeschlossen gegenüber.
Die Hürden für Volksentscheide sollen gesenkt werden.
Position von Jacqueline Bernhardt: Stimme zu
Die Bürgerinnen und Bürger wollen mitreden und Politik mitentscheiden. Das haben die vielen Volksentscheide in der letzten Legislaturperiode des Landtages gezeigt. Deshalb ist müssen die Quoten gesenkt werden.
Der Staat soll sich notfalls an der Rettung von Werften beteiligen.
Position von Jacqueline Bernhardt: Stimme zu
Die maritime Wirtschaft ist eine der wichtigsten Säulen in Mecklenburg-Vorpommern. Das seit langem überfällige maritime Zukunftskonzept muss erarbeitet und das Werftenförderungsgesetz dringend überarbeitet werden, damit Werfen und Zulieferer Verlässlichkeit haben.
Initiativen für Demokratie und Toleranz sollen vom Land stärker gefördert werden.
Position von Jacqueline Bernhardt: Stimme zu
Ich unterstütze Initiativen und integrative Angebote, die sich für die Stärkung der Zivilgesellschaft, Demokratie und Toleranz einsetzen. Der „Handlungsrahmen Demokratie und Toleranz gemeinsam stärken“ muss fortgeschrieben werden um gesellschaftlich gegen menschenfeindliche Einstellungen vorzugehen.
Das Arbeitsverbot für Asylbewerberinnen und -bewerber soll abgeschafft werden.
Position von Jacqueline Bernhardt: Stimme zu
Arbeit wirkt integrativ, da es den AsylbewerberInnen Sprache und Kultur vermittelt sowie die Möglichkeit bietet durch Erwerbsarbeit für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen. Zudem kann sie helfen Vorurteile der Bevölkerung abzubauen und interkulturelle Brücken zu schlagen.
Finanziell schwache Familien sollen einen kostenfreien zu Freizeit- und Bildungseinrichtungen erhalten.
Position von Jacqueline Bernhardt: Stimme zu
Für finanziell schwache Familien sollte zur chancengleichen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ein „Familienpass M-V“ entwickelt werden.
Flüchtlinge sollen verstärkt Sachleistungen statt Geldleistungen erhalten
Position von Jacqueline Bernhardt: Lehne ab
Geldleistungen sorgen für einen geringeren Verwaltungsaufwand und entlasten Kommunen. Individueller Geldeinsatz kannintegrativ wirken (z.B.Einkaufen gehen statt fertige Pakete). AsylbewerberInnen müssen das gleiche Recht wie alle haben, über ihr Leben und die Verwendung ihrer Mittel zu entscheiden.
Unkrautvernichtungsmittel wie Glyphosat sind in der Landwirtschaft unentbehrlich.
Position von Jacqueline Bernhardt: Lehne ab
Ökologische und konventionelle Landwirtschaft müssen nebeneinander bestehen können. Ein Monitoring zur Verhinderung des unfachlichen Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln und Nährstoffen ist einführen. Solange Zweifel an der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Mitteln bestehen sind sie abzulehnen.
Landtagsgabgeordnete sollen ihre Nebeneinkünfte veröffentlichen müssen.
Position von Jacqueline Bernhardt: Stimme zu
Ein Abgeordneter sollte nur sich und seinem Gewissen verpflichtet sein und nicht Dritten. Mögliche Ausseneinwirkung sollte offengelegt und transparent gemacht werden.

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