Ingeborg Mohr-Simeonidis

| Kandidatin Bundestag
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Jahrgang
1950
Wohnort
Reichshof
Ausgeübte Tätigkeit
Dipl. Psychologin
Parlament
Bundestag
Wahlkreis
Olpe - Märkischer Kreis I

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Stimme zu
Zu lange schon werden Wirtschaftsinteressen von Großkonzernen über die Gesundheit der Bevölkerung und über eine einigermaßen intakte Umwelt gestellt. Mensch verliert gegen Kapital.
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Lehne ab
Grundgesetz und Genfer Flüchtlingskonvention gelten unabhängig von sog. "Obergrenzen" und sind auch von Regierungsvertretern oder "Landesfürsten" zu achten.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Stimme zu
Aus Respekt vor jeglichem Leben. Ich halte es da mit Albert Schweitzer und dem Heiligen Franz von Assissi.
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Stimme zu
Nicht nur zur Vermeidung von Altersarmut, sondern aus Respekt vor der Leistung von Menschen.
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Lehne ab
Gewinnmaximierung selbst aus der letzten Bruchbude ist "in". Dem muss ein Riegel vorgeschoben werden.
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Stimme zu
Transparenz im Verhältnis zwischen Wirtschaft und Politik ist unbedingt erforderlich, will die Politik nicht jegliche Glaubwürdigkeit verlieren.
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Lehne ab
Die langfristigen Folgen der Anwendung von Gentechnik sind unabsehbar.
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Stimme zu
Zum Entzerren von Staus ist ein gleichmäßiger Verkehrsfluss förderlich. Dies reduziert den Stress und schont die Umwelt.
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Lehne ab
Die Gefahr des Missbrauchs und von Durchsetzung von Vorurteilen (z. B. gegen Flüchtlinge, Behinderte, Verarmte usw.) ist größer als der Zugewinn an Demokratie. Zudem nimmt überwiegend der abgehängte Bevölkerungsanteil daran nicht teil.
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Lehne ab
Leider fällt den Regierenden ausschließlich Gesetzesverschärfung als Abwehrmittel ein. Dass dies nicht funktioniert, wissen wir von Ländern mit schärferen Gesetzen (USA).
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Lehne ab
Diese Mittel wären besser zur Förderung der erneuerbaren Energien inklusive des Baus von Stromtrassen eingesetzt.
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Stimme zu
Gerade am Anfang des Lebens dürfen Einkommensunterschiede die kindliche Entwicklung nicht in vorgezeichnete Ober-, Mittel- und Unterschichtbahnen kanalisieren.
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Stimme zu
Rüstungsexporte gerade in diese mittelalterlich strukturierten Feudalsysteme tragen zur Stabilität der undemokratischen Rückständigkeit bei und produzieren nur neue Flüchtlingsströme.
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Lehne ab
Man belügt sich selbst, wenn man Afghanistan zum sicheren Herkunftsland erklärt. Ebenso könnte man die Sonne zum Mond erklären.
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Stimme zu
Damit endlich eine echte Trennung von Kirche und Staat vollzogen werden kann. Jedes Kirchenmitglied kann denselben Betrag seiner Kirche spenden.
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Stimme zu
Ich wünsche mir eine demokratische EU. Der Ministerrat, der von den nationalen Regierungen bestückt wird, hat nationale Einzelinteressen im Blick. Die Summe von Einzelinteressen führt aber nicht zu sinnvollen Entscheidungen.
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Stimme zu
Mindestens! Nur so sind erforderliche Gemeinschaftsaufgaben realisierbar ohne in eine neue Schuldenfalle zu tappen.
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Lehne ab
Das wirtschaftliche Risiko ist von den Unternehmen zu tragen. Nur so können höhere Gehälter in den Führungsetagen gerechtfertigt werden.
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Stimme zu
Das Verbot führt zu einer kriminellen Dealer-Szene, die damit horrende Gewinne generiert. Gefahren und gesundheitliche Aspekte sind ohne hergebrachte Vorurteile zu analysieren und präventiv zu berücksichtigen.
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Lehne ab
Deswegen sind die Kräfte trotzdem nicht ausreichend. Wer länger arbeiten will und kann, soll die Möglichkeit dazu bekommen. Ohne Verpflichtung der Arbeitgeber wird dies jedoch nicht realisiert werden können.
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Stimme zu
Mindestens aber muss vollständige Veröffentlichung von Spender, Empfänger, Verwendungszweck und Betrag erfolgen.
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Position von Ingeborg Mohr-Simeonidis: Stimme zu
Um Befürchtungen zu Verschlechterungen zu verhindern, ist ein offenes, transparentes Vorgehen das Mittel der Wahl. Nur so kann die Bevölkerung wieder Vertrauen zu ihren Politikern entwickeln.
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