Helmut Jenne
ÖDP
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Frage von Rudi S. •

Frage an Helmut Jenne von Rudi S. bezüglich Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen

Sie engagieren sich in einer seit Jahren für die richtigen Dinge in einer dahin dümpelnden Splittergruppe.
Was spricht dagegen, Ihr Engagement wirksamer werden zu lassen, indem sich die ÖDP auflöst und in die Grünen integriert?
Was außer der Eitelkeit, dann keine "eigene Partei" mehr zu sein?
Dort 2% mehr bedeutet 2% mehr Gewicht statt Stimmenverlust an die Wirtschafts- und Umweltzerstörer Schwarz-Gelb.

Antwort von
ÖDP

Sehr geehrter Herr Seibt,

vielen Dank für diese Frage !

Was dagegen spricht, dass ich mich in einer "dümpelnden Splittergruppe für die richtigen Dinge" angagiere?

Vieles.

Politik ist kein Fußballverein!
Es geht nicht darum, wer wieder „gewinnt“!
Es geht um Inhalte!
Es geht mir um eine Zukunft für meine Kinder!

Wer ist für Atomstrom?
Wer ist für AKW-Neubauten trotz Risiko und
Konzeptlosigkeit in der Atommüllentsorgung?
Wer ist für Auslandseinsätze wie in Afghanistan?
Wer befürwortet Gentechnologien und vernichtet dafür
kleine Existenzen und vergiftet dafür die Natur?
Wer beschäftigt Familienangehörige auf Staatskosten?
Wer war „zu beschäftigt“ für seine eigene Doktorarbeit?
Welche Parteien erhalten Parteispenden von
Wirtschaftskonzernen und Banken?
Welche Abgeordnete und Parteien sind beeinflusst
durch höchst lukrative Nebentätigkeiten?
Wer bestimmt darüber, wie Europa auszusehen hat,
seine Bürger? Vertrag von Lissabon? ESM?
Welche Funktion hat "eigentlich" das Geld, der Euro, die Bank?
Wer ist für grenzenloses Wachstum auf Kosten
unserer Lebensgrundlage der Natur?
Wer verhindert z.B. eine Transaktionssteuer?
Wer rettet Spekulanten auf Kosten aller Steuerzahler?
Die Spareinlagen sind sicher?
Speziwirtschaft?
Leider gibt es noch vieles mehr,
und ich möchte nicht, dass meine Kinder
diese Altlasten umgehängt bekommen.

Das muss ich nicht unterstützen,
das muss ich nicht wählen,
da möchte ich nicht mitmachen,
so einfach ist das,
so stelle ich mir eine Politik der Zukunft vor,
und nur deshalb kandidiere ich nun sogar selbst,
ganz ohne Karriereabsichten oder Machtallüren,
und überzeugt und angagiert in der ÖDP.

Ich kann zwar nichts versprechen,
aber ich möchte, dass sich was ändert,
und ich werde mich dafür einsetzen,
dass die aktuellen großen Blockparteien ihre Macht nicht weiterhin
mißbrauchen,
da wähle ich weiterhin und konsequent und verantwortungsvoll, mit
Verlaub gesagt,
lieber eine "dümpelnde Splittergruppe", wie Sie es nennen,
2% mit steigender Tendenz.

"Gute Politik ist wählbar",
mit freundlichen Grüßen,

Ihr Helmut Jenne,
Direktkandidat für den Bundestag