Heinrich Rudrof
CSU

Frage an Heinrich Rudrof von Zvpunry Qbeaurvz bezüglich Kultur

02. September 2008 - 07:41

Wie sehen Sie die Chance das landliche Bezirke endlich mal richtig ans DSL Netz angebunden werden ? Leider gibt es Gemeinden wie unsere in der man sich in der technologischen Steinzeit befindet. ( DSL > 1000 )

Frage von Zvpunry Qbeaurvz
Antwort von Heinrich Rudrof
17. September 2008 - 10:35
Zeit bis zur Antwort: 2 Wochen 1 Tag

Ihre Anfrage hinsichtlich DSL im Raum Kemmern

Sehr geehrter Herr Dornheim,

die CSU-Landtagsfraktion hat großes Interesse daran, dass Unternehmen und Bürgern Breitbandzugänge in allen Landesteilen zur Verfügung stehen. Nur so können neue Anwendungen genutzt werden, die zur Steigerung von Produktivität und Leistungsfähigkeit, aber auch zur Erhöhung der Lebensqualität beitragen. Denn der Zugang zu schnellen breitbandigen Internetanschlüssen ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Standortvorteil geworden. Als Flächenland hat Bayern ein besonderes Interesse daran, dass Unternehmen und Bürgern Breitband-Internet in allen Landesteilen zur Verfügung steht.

Anträge auf Förderung von Planungsarbeiten können seit dem 1. Juli 2008 bei den Bezirksregierungen eingereicht werden. Darüber hinaus hat die Europäische Kommission am 3. Juli 08 den GAK-Rahmenplan genehmigt, welcher der bayerischen Richtlinie zur Förderung von Breitbandinfrastruktur in ländlichen Gebieten zu Grunde liegt. Damit können ab sofort auch Anträge auf Förderung von Investitionen in Breitbandinfrastrukturen eingereicht werden, sofern die Voraussetzungen des GAK-Rahmenplans erfüllt sind.

Noch keine Anträge können für die Förderung von Industrie- und Mischgebieten sowie von gewerblich geprägten Mischgebieten gestellt werden. Hierfür ist die Genehmigung der bayerischen Richtlinie durch die Kommisson abzuwarten. Diese wird innerhalb weniger Wochen erwartet. Weitere Informationen zur Förderung sind unter www.breitband.bayern.de abrufbar.

Nach meinem Kenntnisstand steht die Gemeinde Kemmern in Verhandlungen mit der Telekom.

Mit freundlichen Grüßen

Heinrich Rudrof, MdL