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Frage von René F. •

Welche Schritte verfolgt das BMFSFJ, um den Kindesunterhalt bei Betreuungsanteilen nahe 50/50 (z. B.45/55) fair anzupassen, damit Eltern nicht trotz hoher Betreuung „vollen“ Barunterhalt zahlen?

Ich bin Vater von zwei Kindern und betreue ca. 45% (Alltag, Schule, Arzttermine, Vereine, Wohnraum). Dennoch zahle ich nahezu den vollen Barunterhalt nach DUS-Tabelle – obwohl die Mutter vollzeit arbeitet und gut verdient. In asym.Wechselmodellen (z. B. 45/55) entsteht so ein dauerhaftes finanzielles Ungleichgewicht, das Kooperation erschwert und faktisch Anreize setzt, die Asymmetrie beizubehalten.

Mich interessiert die Position und der aktuelle Arbeitsstand im BMFSFJ, um den Unterhalt bei hoher Betreuungsleistung beider Elternteile transparenter und gerechter zu gestalten?

Vorschlag (einfach, nachvollziehbar): Zahlbetrag = Tabellenunterhalt × (1 – Betreuungsanteil). Bei 45/55 ergäbe sich Vater 55%, Mutter 45%; die Differenz fließt als Ausgleich. Zeit und Geld werden gekoppelt, ohne das Kindeswohl zu gefährden.

Unterstützten Sie diese Logik als Leitlinie für Nicht-Sozialfälle (Ja/Nein)? Falls nein: welches konkrete Alternativmodell und welcher Zeitplan/Ansprechpartner sind vorgesehen?

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