Fritz Beinersdorf

| Kandidat Nordrhein-Westfalen
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Jahrgang
1944
Wohnort
Remscheid
Berufliche Qualifikation
Destillateur
Ausgeübte Tätigkeit
Rentner
Wahlkreis

Wahlkreis 35: Remscheid - Oberbergischer Kreis III

Wahlkreisergebnis: 4,9 %

Parlament
Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen

Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Fritz Beinersdorf: Lehne ab
Straftaten werden nicht mit Kameras verhindert. Wenn wir mehr Sicherheit wollen, müssen wir die Ursachen für Kriminalität bekämpfen und vor allen Dingen für mehr soziale Sicherheit Sorge tragen.
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Fritz Beinersdorf: Stimme zu
Wir müssen zurück zu G9. Das "Turboabitur" ist nur auf die wirtschaftliche Verwertbarkeit von Inhalten ausgerichtet. Wir brauchen mehr Demokratische und humanistische Bildung. Wir brauchen in NRW Mehr und besser ausgebildetes Personal an den Schulen, bessere Gebäude und den flächendeckenden Ganztag.
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Fritz Beinersdorf: Stimme zu
Wenn Jugendliche über sexuelle Vielfalt Bescheid wissen, ist die Grundlage für verantwortungsbewusstes Verhalten gelegt. Jugendliche sollen nicht unvorbereitet in die Pubertät schliddern.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Fritz Beinersdorf: Lehne ab
Fahrradverkehr ist die wünschenwerteste Form des Verkehrs. Mehr Fahrradverkehr heißt weniger Stau, weniger Parkplatzprobleme, weniger Umweltzerstörung und mehr Bewegung an frischer Luft. Es sollte im Einzelfall abgewogen werden, aber der Radverkehr sollte Vorrang haben.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Fritz Beinersdorf: Stimme zu
Die Energiekonzerne haben mit Braunkohlestrom riesige Gewinne eingefahren, deshalb können sie bei den Folgekosten nicht aus der Verantwortung entlassen werden.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Fritz Beinersdorf: Lehne ab
Wir müssen den Menschen, die aus Kriegsgebieten zu uns fliehen eine sichere Perspektive bieten, sie integrieren statt in den sicheren Tod zu schicken. Afghanistan ist ein Bürgerkriegsland, kein "sicheres Herkunftsland".
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Fritz Beinersdorf: Stimme zu
Die Bevölkerung ist der Souverän, nicht die jeweilige Regierung. Mit Volks- und Bürgerentscheiden wird die Demokratie gestärkt.
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Fritz Beinersdorf: Lehne ab
Eine "Herdprämie" schafft die falschen Anreize. Wir brauchen eine armutsfeste Mindestsicherung ohne Sanktionsandrohung für die Eltern und ein höheres Kindergeld.
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Fritz Beinersdorf: Stimme zu
Bildung ist ein Menschenrecht und sollte kostenfrei sein. Das ist im Falle von Kitas besonders für Alleinerziehende wichtig, denn dort besteht ein erhöhtes Armutsrisiko.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Fritz Beinersdorf: Lehne ab
Die "schwierige Finanzlage" der Kommunen ist kein Naturereignis, sondern das Ergebnis einer falschen Einnahmen- und Ausgabenpolitik. Seit der Schröder/Fischer Regierung wurden die Steuern für Reiche, Großverdiener und Konzerne gesenkt, gleichzeitig die Finanzmärkte dereguliert und immer mehr Aufgaben an die Kommunen gegeben, während denen die Einnahmen entgingen. Deshalb fehlen den Kommunen die finanziellen Mittel für Sport und Kultur.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Fritz Beinersdorf: Stimme zu
Mobilität ist ein Grundrecht, aber auch die Voraussetzung um Arbeit zu finden und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Weil öffentliche Verkehrsmittel für die Allgemeinheit und die Umwelt unterm Strich besser sind, würde ich einen fahrscheinfreien Nahverkehr für alle befürworten.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Fritz Beinersdorf: Lehne ab
Man erkennt Kriminelle nicht an ihrer Hautfarbe, sondern an ihren Taten. Das "Racial Profiling" seitens der Polizei stellt eine Form der Diskriminierung dar und muss beendet werden.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Fritz Beinersdorf: Lehne ab
Die öffentlich rechtlichen Sender sind öffentliche Einrichtungen und sollten selbstverständlich von gewählten Vertreter*innen kontrolliert werden. Allerdings sollten diese möglichst nicht für Zensur missbraucht werden können. Das kann aber über die Ausgestaltung der Kompetenzen dieser Gremien geregelt werden.
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Fritz Beinersdorf: Stimme zu
Die Bürger sollten mit den Behörden auf Augenhöhe umgehen können und - als eigentlicher Souverän - freien Zugang zu möglichst allen Dokumenten haben. So ist eine bessere Kontrolle staatlichen Handelns möglich. Das erschwert Korruption und schafft Vertrauen. Geheimhaltung seitens öffentlicher Stellen muss an hohe Rechtfertigungshürden geknüpft werden.
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Fritz Beinersdorf: Neutral
Eine Entschuldung der Kommunen und eine grundlegende Neuordnung der Kommunalfinanzierung ist überfällig. Man kann auch konkrete Umterstützungsleistungen für "strukturschwache" Regionen einrichten, was ja auch geschieht. Hier kann man sicher mehr tun. Ob ein "Solidarpakt West" ein sinnvoller Weg dazu ist, wäre zu prüfen.
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Fritz Beinersdorf: Neutral
Im Zentrum aller Planungsüberlegungen sollte die Schaffung einer lebenswerten Umgebung für alle Menschen stehen. Arbeitsplätze sind dabei kein Selbstzweck, sondern Mittel um den Lebensunterhalt zu sichern und benötigte Güter herzustellen. Dabei ist Umweltzerstörung in begrenztem Maße nicht immer völlig zu vermeiden. Für Arbeitsplätze die Umwelt zu zerstören, in der man leben möchte, würde aber keinen Sinn ergeben. Hier muss klug abgewogen werden.
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