Felix Strüning
DIE FREIHEIT
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Frage von Lukas G. •

Frage an Felix Strüning von Lukas G. bezüglich Medien

Sehr geehrter Herr Struening,

in den Medien wird sehr wenig über die Bürgerpartei die Freiheit berichtet. Anderseits kommt die islamische Big Partei mit ihrer Hetzkampagne gegen Schwule in die Medien.
Was sind Ihre Maßnahmen, um möglichst viele Wähler auf Ihre wichtige Arbeit und die Möglichkeit Sie zu wählen aufmerksam zu machen?

Vielen Dank und ich wünsche Ihnen viel Erfolg,
Lukas Gruen

Antwort von
DIE FREIHEIT

Lieber Herr Gruen,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich denke, es spielen dafür mehrere Aspekte eine Rolle:

1) Die BIG (Partei für Innovation und Gerechtigkeit) erhält schon deswegen Aufmerksamkeit von den Medien, weil sie ein Novum auf dem Parteienmarkt darstellt: Eine reine Migrantenpartei, die sich ganz offen mit dem Islam identifiziert. Der angebliche Multikulti-Ansatz ist natürlich nur vorgeschoben, denn wer sich mal die Landesliste für die Berlinwahl ansieht, merkt anhand der Namen ganz schnell, dass alle Kandidaten aus dem türkischen und arabischen Raum kommen. Die Medien hofieren diesem Projekt, weil sie denken, hier wollen sich erfolgreich integrierte Migranten nun auch an der politischen Gestaltung unserer Zukunft beteiligen. Die dänische Politologin Jytte Klausen hat zu den muslimischen Eliten in Europa schon vor einigen Jahren ein aufschlussreiches Buch geschrieben, ich selbst habe über die Chancen der Gründung einer islamischen Partei in Deutschland mal ein Essay verfasst ( http://europenews.dk/files/Deutsche_Parteien_und_islamische_Waehlerklientel.pdf ).

Aus meiner Sicht sollte Politik niemals religiös motiviert sein, weder aus islamischer noch jeder anderen Religion heraus. Wir haben in Europa dem Christentum und dem Judentum sehr viel zu verdanken, ebenso dem Humanismus. Aber die eigentliche Politik muss säkular begründet werden, hier geht es um den bestmöglichen Kompromiss zum Besten einer Gemeinschaft, nicht um Wahrheit. Insofern lehne ich eine islamisch begründete Partei durchweg ab. Und dass sie genau das ist, beweist sie selbst z.B. durch ihren Schwulenhass, der sich aus dem Koran und anderen islamischen Quellen begründen lässt.

2) Was unsere eigene Arbeit betrifft, führen wir einen echten Themen-Wahlkampf. Generell haben wir ja nicht einfach DIE FREIHEIT gegründet, um eine linke, rechte, konservative oder liberale Kraft zu sein. Diese Begriffe sind immer nur durch die Brille des Betrachters und im historischen Kontext verständlich. Stattdessen haben wir geschaut, wo die Probleme in unserem Land liegen und wie wir diese angehen und beheben können. Daraus ergibt sich unsere Politik, unabhängig von jeglicher Ideologie. Als einziger Begriff funktioniert vielleicht noch "realliberal": Wir wollen die größtmögliche Freiheit für die Menschen erreichen. Aber Freiheit kann es nur für diejenigen geben, die diese auch wollen und entsprechend dafür einstehen. Deswegen können wir nur dort liberal sein, wo die Realität es zulässt.

Konkret bedeutet dies im Wahlkampf, dass wir uns auch hier wieder die realen Probleme unserer Hauptstadt vornehmen. Vor allem über die parlamentarischen Anfragen unseres Abgeordneten René Stadtkewitz bekommen wir vom Senat Informationen über Berlin, die sonst eher verschwiegen oder vertuscht werden. Ob das nun Steuerverschwendungen in Höhe von 13 Mio. Euro für ein erfolgloses Migrantenförderprogramm sind oder die erschreckend hohe Zahl der Berliner Neugeborenen, die schon im ersten Lebensjahr Hartz-IV bekommen. Doch leider ignorieren viele der sogenannten Mainstreammedien diese Fakten oder aber sie legen unsere Forderungen dazu lieber einem CDU-Politiker in den Mund. So funktioniert das nun einmal: Wir sind unbequem, wollen wirklich etwas ändern und akzeptieren die alten Seilschaften nicht. So fordern wir etwa, dass Medien auf ihrer Titelseite stehen haben müssen, welche Parteien Anteile an ihnen halten.

3) Abgesehen von dieser inhaltlichen Ausrichtung setzen wir in unserem (Low-Budget-)Wahlkampf auf viele mobile Momente. So führen unsere Mitglieder beispielsweise regelmäßig an großen Kreuzungen einen Flashmob aus, bei dem Zehntausende Sichtkontakte pro Stunde gemacht werden. Die Reaktionen der Bürger sind überwiegend sehr positiv und begeistert. Ab morgen werden wir dies mit dem Flashmob 2.0 noch steigern, was das genau ist, werde ich hier allerdings noch nicht verraten.

Auf lange Sicht werden sich unsere Ideen durchsetzen. Die Menschen sind nicht so dumm, wie die Politiker der etablierten Parteien es denken müssen. Jede Rechnung muss irgendwann bezahlt werden. Und entweder wir rufen jetzt mal den Kellner an den Tisch von Merkel & Co. oder aber wir bleiben auf den Schulden sitzen.

Mein Motto ist: Keine Spielchen. Mehr Politik!

Wir haben genug zu tun, also lassen Sie es uns alle gemeinsam angehen. Ich hoffe Ihnen mit meiner Antwort weiter geholfen zu haben, wenngleich ich nicht alle Details unserer Wahlkampfstrategie hier ausplaudern konnte.

Mit vielen grüßen aus dem gerade mal wieder sonnigen Berlin,
Felix Strüning