Dr. Thomas-Sönke Kluth

| Kandidat Hamburg 2011-2015
Dr. Thomas-Sönke Kluth
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Jahrgang
1960
Wohnort
Hamburg-Marienthal
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
Rechtsanwalt, Vorstand eines Genossenschaftsverbandes
Wahlkreis

Wahlkreis 12: Bramfeld - Farmsen-Berne

Parlament
Hamburg 2011-2015

Die politischen Ziele von Dr. Thomas-Sönke Kluth

Aus meiner beruflichen Tätigkeit sind mir die Anliegen und Sorgen der mittelständischen Unternehmen und ihrer Arbeitnehmer besonders vertraut.

Meine wirtschaftspolitischen Forderungen lauten daher:

  • Dem drohenden Fachkräftemangel begegnen

Jedes zweite Hamburger Unternehmen erwartet in den nächsten fünf Jahren einen Fachkräftemangel. Daher bedarf es jetzt gemeinsamer Anstrengungen von Unternehmen, Schulen und Kammern, damit nicht der Fachkräftemangel zu einer Bremse für Wachstum und Innovation wird.

  • Den Hafen stärken

Der Hafen als Herz und Motor der Hamburger Wirtschaft muss für die Zukunft fit gemacht werden. Die FDP Hamburg setzt sich daher für eine zügige Realisierung der Elbvertiefung, der Hafenquerspange sowie eine Modernisierung der Hafenbahn ein. Die Abschaffung des Freihafens darf nicht zu bürokratischen Lasten für die Hafenbetriebe führen.

  • Stadtwerke unter die Lupe nehmen

Die neu gegründeten Stadtwerke gehören auf den Prüfstand. Haben die Stadtwerke für die Hamburger Bürger wirklich einen Nutzen oder werden für ein politisch motiviertes Projekt unnütz Steuergelder verbrannt?

  • Kein Rückkauf der Versorgungsnetze

Die Konzessionsverträge für die Versorgungsnetze – Gas, Strom und Fernwärme – laufen ab. Wir sind dagegen, dass die Stadt Milliarden für den Erwerb der Versorgungsnetze ausgibt. Wichtiger ist es, einen freien und fairen Zugang der Versorgungsunternehmen zu den Netzen sicherzustellen, um Wettbewerb zu ermöglichen. Der Staat soll die Spielregeln für die Nutzung der Versorgungsnetze bestimmen, aber nicht selbst zum Unternehmer werden.

  • Haushaltssanierung konsequent betreiben

Die Sanierung des Haushaltes ist eine wichtige Verpflichtung gegenüber den nachfolgenden Generationen. Wer Schulden abbauen will, darf auch über eine Vermögensmobilisierung durch Privatisierung nachdenken. Die FDP Hamburg spricht sich daher für einen Verkauf der etwa 2400 Gewerbeimmobilien der städtischen Wohnungsunternehmen SAGA/GWG aus.

  • Gewerbesteuer senken

Wir wollen daher die Standortbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen verbessern: Die Gewerbesteuer gehört auf unter 400 Punkte, die Grunderwerbsteuer wieder gesenkt und die letzte Grundsteuererhöhung zurückgenommen. Gerade die letzte Maßnahme begünstigt auch Menschen mit niedrigem Einkommen, weil die Grundsteuer auf die Miete umgelegt wird

  • Kulturtaxe wieder abschaffen

Die FDP Hamburg lehnt die Einführung einer sogenannten Kulturtaxe oder Bettensteuer ab. Die geplante Kulturtaxe schadet dem Tourismus-Standort Hamburg, belastet das mittelständisch geprägte Beherbergungsgewerbe und schafft nur mehr Bürokratie. Außerdem ist die Zulässigkeit einer Bettensteuer verfassungsrechtlich fraglich.

  • Kein Einführung einer City-Maut

Die FDP Hamburg lehnt eine City-Maut ab. Eine City-Maut bedeutet, dass die Benutzung der Straßen für den PKW-Verkehr und den Lieferverkehr gebührenpflichtig und damit verteuert wird. Das schadet dem Einzelhandel und nimmt den Bürgern Kaufkraft. Steueraufkommen wird in das Umland verlagert. Die Erfahrungen von London und Stockholm zeigen, dass die Auswirkungen auf das Verkehrsaufkommen dem hingegen gering sind.

Über Dr. Thomas-Sönke Kluth

Persönliches

Ich wurde 1960 in Hamburg geboren. Mein Abitur habe ich in Hamburg gemacht, mein Studium der Rechtswisschaften, Politologie und Volkswirtschaft an der Universität Hamburg und der London School of Economics and Political Science. Im Jahre 1988 erhielt ich mein Staatsexamen im Studienfach Rechtswissenschaft und 1989 die Zulassung als Rechtsanwalt. Von 1989 bis 1991 war ich wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht. 1992 folgte meine Promotion über das Thema "Telekommunikation als Regelungsgegenstand des europäischen Gemeinschaftsrechts". Seit 2002 lebe ich mit meiner Lebensgefährtin in Marienthal.

Funktionen innerhalb der FDP

Seit 1976 bin ich Mitglied der FDP. Ich hatte unterschiedliche Funktionen auf Landes-und Bundesebene inne, beispielsweise im Bundestagswahlkampf 1980 als Referent beim Bundesvorstand der Jungdemokraten für die bundesweite Wahlkampfführung und von 2001 bis 2003 als Mitglied im Vorstand der Bundesvereinigung Liberaler Mittelstand. Im Wahlkampf 2002 war ich Bundestagskandidat auf Platz 3 der Landesliste und Direktkandidat im Wahlkreis 23 Wandsbek.

Gegenwärtig bin ich Bezirksvorsitzender derFDP Wandsbek, sowie Landes-und Bundesparteitagsdelegierter.

Politische Schwerpunkte

Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und und Steuerpolitik
Mittelstandspolitik

Berufliches

Ich bin geschäftsführender Partner eine überörtlichen Sozietät von Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern und Vorstand des Prüfungsverbandes der deutschen Verkehrs-, Dienstleistungs-und Konsumgenossenschaften e.V.

Mitgliedschaften

In folgenden Vereinen bin ich gegenwärtig Mitglied:

  • Bundesvereinigung Liberaler Mittelstand,
  • Bundesverband Mittelständischer Wirtschaft,
  • Hamburger China-Gesellschaft,
  • Deutsch-Bulgarische Juristenvereinigung,
  • Fachausschuß Recht des Deutschen Genossenschafts-und Raiffeisenverbandes,
  • Bürgerverein Wandsbek von 1848
Alle Fragen in der Übersicht

Sehr geehrter Herr Kluth,

auf Ihren Plakaten steht Bildung als Stichwort ganz vorn. Ich möchte Sie daher fragen, wie Sie zu den jüngsten...

Von: Ubytre Qvrexf

Antwort von Dr. Thomas-Sönke Kluth
FDP

Sehr geehrter Herr Dierks,

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass ich mich derzeit voll umfänglich...

# Arbeit 14Feb2011

Sehr geehrter Herr Dr. Kluth,

da Ihre Spitzenkandidatin offenbar nicht Willens ist die Fragen von Wählern zu beantworten, erspare ich mir...

Von: Nawn Jvrfraguny

Antwort von Dr. Thomas-Sönke Kluth
FDP

(...) Überhaupt spielt das Thema Wohnraum im Wahlkampf eine wichtige Rolle. Aus meiner Sicht völlig zurecht, denn wir benötigen rund 6.000 Wohnungen zusätzlich jedes Jahr. Die FDP spricht sich daher im Bezirk Hamburg-Nord seit Jahren für die Bebauung des des Geländes der heutigen JVA Fuhlsbüttel aus, um neuen Wohnraum zu schaffen. (...)

# Gesellschaft 8Feb2011

Hallo Herr Kluth,

Hamburg hat ein wachsendes Armutsproblem. Die Zahl der Obdachlosen ist gestiegen, die Kinderarmut in Hamburg ist...

Von: Znetevg Fäatreznaa

Antwort von Dr. Thomas-Sönke Kluth
FDP

(...) Euro können wir nicht einfach ignorieren. Der Sparvorschlag der Hamburger FDP zielt auf die Kernverwaltung ab und spart den sozialen Bereich aus, weil wir hier kein Sparpotenzial sehen. Die Leistungen, die im sozialen Bereich auf Landesebene in Hamburg erbracht werden, sind überwiegend durch Leistungsgesetze des Bundes festgeschrieben, deren Umfang wir Landespolitiker nicht beeinflussen können. (...)

Sehr geehrter Herr Kluth,

der Bürger hat die geplante GAL Schulreform Gott sei Dank gestoppt. Nichtsdestotrotz ist eine Schulreform in...

Von: Pngrevar Gubzfra

Antwort von Dr. Thomas-Sönke Kluth
FDP

(...) Ich teile Ihre Einschätzung, dass die Beendigung der Schulreform durch die Bürger ein Segen war. Deshalb haben wir uns als FDP auch mit aller Kraft dafür eingesetzt. (...)

Hallo Herr Kluth,

als Lehrerin interessiert mich: Die schwarz-grüne Schulreform in Hamburg ist kläglich am Volkswillen gescheitert. Würde...

Von: Pbaal Oenaqg

Antwort von Dr. Thomas-Sönke Kluth
FDP

(...) haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage, die mir die Gelegenheit gibt, die bildungspolitische Position der FDP zu erläutern. Die FDP Hamburg ist nicht für die Wiedereinführung des dreigliedrigen Schulsystems. Als Hamburger Landesverband bekennen wir uns zur Zweigliedrigkeit von Gymnasium und Stadtteilschule, beide sollen zum Abitur führen. (...)

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