Doris Bauerle

| Kandidatin Thüringen
Doris Bauerle
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Jahrgang
1960
Wohnort
Sömmerda
Ausgeübte Tätigkeit
Verwaltungsangestellte
Wahlkreis

Wahlkreis 16: Sömmerda I - Gotha III

Liste
Landesliste, Platz 21
Parlament
Thüringen

Thüringen

Die Einstellung weiterer Kita-Betreuer:innen soll Vorrang haben vor der Einführung eines zweiten beitragsfreien Kitajahres.
Position von Doris Bauerle: Neutral
Die Einstellung weiterer Kita-BetreuerInnen ist sehr wichtig und zudem sind wir für eine kostenlose Bildung von der Kita bis zur Hochschule. Da gibt es keinen "Vorrang" für das eine oder für das andere.
Jugendliche sollen bereits ab 16 Jahren bei Landtagswahlen mitwählen dürfen.
Position von Doris Bauerle: Stimme zu
Ja die Jugendlichen sollen ab 16 Jahren bei Landtagswahlen mitwählen dürfen. Nicht nur beschränkt auf die Landtagswahlen, sondern bei allen Wahlen. Auch sollte die Volljährigkeit herabgesetzt werden. Das die Jugendlichen die "nötige Reife" besitzen, zeigen die Friday for Future-Demos.
Um die im Thüringer Klimagesetz festgelegte Energiewende bis 2040 zu erreichen, muss es ermöglicht werden, im Thüringer Wald Windräder zu errichten.
Position von Doris Bauerle: Lehne ab
Der Thüringer Wald muss erhalten und geschützt werden. Es gibt andere Möglichkeiten für die Energieversorgung.
Im Kampf gegen steigende Mieten soll Thüringen dem Vorbild Berlins folgen und eine Mietobergrenze gesetzlich festlegen.
Position von Doris Bauerle: Stimme zu
Immer mehr Bereiche des öffentlichen Lebens werden privatisiert, u.a. auch der kommunale Wohnungsbestand. Wir müssen den Protest gegen die großen Immobilienkonzerne richten, die die Mieten in die Höhe treiben und so viele Menschen aus ihren Wohnung vertreiben, weil diese nicht mehr bezahlbar sind.
Der Verfassungsschutz in seiner jetzigen Form ist ein wichtiges Instrument und muss beibehalten werden.
Position von Doris Bauerle: Lehne ab
Nein. Der Verfassungsschutz muss aufgelöst werden. Wir erinnern uns nur all zu gut an die NSU. Durch V-Leute des Thüringer Amt für Verfassungsschutz wurde dieser aufgebaut. Wem nutzt der Verfassungsschutz? Uns Bürgern? Doch wohl eher den Herrschenden zur Aufrechterhaltung ihrer Macht.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmer:innen eine Grundrente erhalten.
Position von Doris Bauerle: Stimme zu
Wir brauchen eine Rente, von der wir menschenwürdig und selbstbestimmt Leben können.
Abgelehnte Asylbewerber:innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Doris Bauerle: Lehne ab
Nein. Nicht die Flüchtlinge bekämpfen, sondern die Fluchtursachen. Für das Recht auf Flucht! Für ein uneingeschränktes Asylrecht für alle Unterdrückten auf antifaschistischer Grundlage!
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Lobbyist:innen und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Doris Bauerle: Stimme zu
Ja. Denn dadurch können die Verflechtungen von Politik und Wirtschaft sichtbarer werden und aufzeigen, wer wirklich die Macht in dieser Gesellschaft hat.
Es darf keine weiteren Gemeinde- und Kreisfusionen mehr geben.
Position von Doris Bauerle: Stimme zu
Ja. Durch Gemeinde- und Kreisfusionen verschlechtert sich die Lebenssituation der Menschen auf dem Land.
Massentierhaltung sollte verboten werden.
Position von Doris Bauerle: Stimme zu
Ja. Wir brauchen eine artgerechte Tierhaltung.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Doris Bauerle: Neutral
Der Pflegenotstand muss überwunden werden, in dem mehr Pflegekräfte ausgebildet werden, das Pflegepersonal besser bezahlt wird und die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Darüber hinaus sollte aber jede/jeder selbst bestimmen können, wo er arbeiten möchte.
Der vereinbarte Mindestlohn für öffentliche Aufträge von 11,42€/Stunde ist zu hoch und soll zurückgenommen werden.
Position von Doris Bauerle: Lehne ab
Der vereinbarte Mindestlohn ist nicht zu hoch, sondern zu niedrig, um ein einigermaßen menschenwürdiges Leben führen zu können und sich nicht zwischen 2 oder mehr Jobs über Wasser halten zu müssen.
Die Listen der Parteien zur Landtagswahl müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Doris Bauerle: Neutral
Die Frauenförderung von Kandidatinnen ist sehr wichtig. Aber können formelle Regelungen das Problem lösen? Ich bin für eine aktive Frauenförderung: alle Frauen - ob Arbeiterfrau oder Akademikerin - müssen die Möglichkeit haben, politisch aktiv zu werden.
Die aktuelle Anzahl von Gemeinschaftsschulen soll nicht weiter erhöht werden.
Position von Doris Bauerle: Lehne ab
Wir fordern ein einheitliches Bildungssystem vom Kindergarten bis zur Hochschule.
In Thüringen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Doris Bauerle: Stimme zu
Für eine antifaschistische Aufklärung - vor allem unter der Jugend. Für das Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda.
Das Land Thüringen soll auch weiterhin Stipendien für angehende Ärzt:innen finanzieren, damit sie sich später im ländlichen Raum niederlassen („Thüringen-Stipendium“).
Position von Doris Bauerle: Stimme zu
Denn es ist notwendig, dass die Hausarztpraxen zur Versorgung der Bevölkerung im ländlichen Raum weiter bestehen bleiben und nicht mangels Ärzten geschlossen werden müssen.
Mit überschüssigen Steuereinnahmen soll das Land Thüringen vorrangig Schulden zurückzahlen.
Position von Doris Bauerle: Lehne ab
Überschüssige Steuereinnahmen sollten für Bildung, Soziales, Kultur usw. verwendet werden. Schuldenerlass für hoch verschuldete Kommunen ist eine Alternative.
Der Ausbau von Radwegen soll Vorrang vor Investitionen ins Autostraßennetz haben.
Position von Doris Bauerle: Stimme zu
Das ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und Förderung der Gesundheit der Menschen.

Über Doris Bauerle

Ich bin 59 Jahre alt, verheiratet, 2 erwachsene Kinder. Aufgewachsen in einem Dorf in Nordrhein-Westfalen.

Mit 14 Jahren begann ich eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann (ja sie haben richtig gelesen, damals hieß es im Westen so). Heute gibt es zum Glück auch die Einzelhandelskauffrau. Mit 18 Jahren zog ich nach Baden-Württemberg. Arbeitete dort erst im Verkauf, später erhielt ich die Chance, bei einer Versicherung als Schreibkraft anzufangen. Heute arbeite ich in Teilzeit als Verwaltungsangestellte.

Seit Juni 2018 lebe ich in Sömmerda.

Während meiner Zeit in Stuttgart wurde ich politisch aktiv. Mit 20 dachte ich noch: "Da gibt es ja Politiker, die machen das schon für mich, da brauche ich mich nicht einzumischen und aktiv zu werden". In der Auseinandersetzung in und mit der MLPD habe ich viel gelernt, vor allem, dass der Kapitalismus die Ursache aller Probleme ist und erkannt: "Ja die da oben machen schon was für mich, aber nicht so, wie ich mir ein Leben vorstelle: ein Leben ohne Ausbeutung und Unterdrückung - ein Leben in Einheit von Mensch und Natur."  Die richtige Schlussfolgerung war deshalb für mich: Ich muss selbst aktiv werden und mich einmischen.

Mit meiner Kandidatur möchte ich die MLPD und das Internationalistische Bündnis bekannt machen: wir haben einen Plan für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung - den echten Sozialismus. Ich bin überzeugt, dass wir dieses Ziel erreichen können und möchte allen Mut machen: Werdet selbst aktiv, damit sich wirklich was ändert! Neue Politiker braucht das Land!

 

 

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# Schulen 18Sep2019

(...) Da wir noch "Neulinge" auf diesem Gebiet sind, wäre uns auch ein Bild von Ihnen wichtig. Warum nutzen Sie diese Möglichkeit nicht, um sich bei den Wählern bekannt zu machen? (...)

Von: Fnfpun Npxreznaa

Antwort von Doris Bauerle
MLPD

(...) Dadurch konnte die Mail mit Passwort von "abgeordnetenwatch" für das Einloggen auf meiner Seite erst jetzt verschickt werden. In der Zwischenzeit habe ich ein Bild von mir hoch geladen und ein bisschen etwas über mich geschrieben. (...)

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