Claudia Sprengel

| Kandidatin Brandenburg
Claudia Sprengel
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Jahrgang
1989
Wohnort
Brandenburg an der Havel
Berufliche Qualifikation
M. A. Zeitgeschichte
Ausgeübte Tätigkeit
Wahlkreismitarbeiterin
Wahlkreis

Wahlkreis 18: Potsdam-Mittelmark II

Liste
Landesliste, Platz 17
Parlament
Brandenburg

Brandenburg

In die Fertigstellung des Flughafens BER sollen keine weiteren öffentlichen Gelder mehr fließen.
Position von Claudia Sprengel: Stimme zu
Ein darüber hinausgehender Finanzbedarf zum weiteren Ausbau soll vorrangig unter Nutzung eigener Finanzierungsquellen der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (Kredite) gedeckt werden.
Um den Mangel an Lehrkräften zu beheben, soll der Quereinstieg erleichtert werden.
Position von Claudia Sprengel: Stimme zu
Mit dem hohen Einstellungsbedarf muss umgegangen werden. Somit sind wir vorerst auf Seiteneinsteiger*innen angewiesen. Der Einstieg muss erleichtert, entsprechende Qualifikationen aber auch ermöglicht werden.
Der Verfassungsschutz ist ein wichtiges Instrument und muss beibehalten werden.
Position von Claudia Sprengel: Lehne ab
Nicht erst die Verwicklungen in die Taten der NSU haben bewiesen, dass der Verfassungsschutz einer parlamentarischen Kontrolle bedarf und langfristig abgeschafft werden sollte.
Die Listen der Parteien zur Landtagswahl müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Claudia Sprengel: Stimme zu
Gleichberechtigte Teilhabe der Geschlechter ist ein Grundrecht. Mit dem Parité-Gesetz hat Brandenburg einen großen Schritt in Richtung Geschlechtergerechtigkeit gemacht.
Das Land Brandenburg soll den Kohleausstieg wie geplant für 2038 anstreben.
Position von Claudia Sprengel: Lehne ab
Nein, der Kohleausstieg muss bis spätestens 2030 erfolgen!
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Lobbyist*innen und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Claudia Sprengel: Stimme zu
DIE LINKE hat sich für ein Lobbyregister im Landtag eingesetzt, das es seit 2013 als Register der Interessenvertretungen gibt.
Brandenburg soll das Mobilfunknetz im Land selbst ausbauen, anstatt dies den Mobilfunkbetreibern zu überlassen.
Position von Claudia Sprengel: Stimme zu
Zugang zum mobilen Internet ist in der modernen Zeit eine dringende Voraussetzung.
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Brandenburg, sie sollten deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Position von Claudia Sprengel: Stimme zu
Dies ist eine bundespolitische Entscheidung. Das Land hat Beratungs- und Informationsmöglichkeiten sowie Entschädigungslösungen geschaffen, um damit auf die Begleiterscheinungen zu reagieren.
Für Ärzt*innen, die sich in ländlichen Regionen niederlassen, soll es verstärkt finanzielle Anreize geben.
Position von Claudia Sprengel: Stimme zu
Unser Landärzte-Programm soll besonders im ländlichen Raum für einen Versorgungsausgleich sorgen. Wir wollen das zügig umsetzen.
Es soll in Brandenburg mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Claudia Sprengel: Stimme zu
Aufklärung über rechte Gewalt ist ein bedeutender Bestandteil der politischen Bildung. Demokratie muss geschützt werden. Daher setzen wird besonders auf die Unterstützung des Handlungskonzepts „Tolerantes Brandenburg“.
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Position von Claudia Sprengel: Lehne ab
Glyphosat ist schädlich für die Gesundheit und die Artenvielfalt der Insekten. Daher ist es nicht zu verantworten es weiter einzusetzen.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Claudia Sprengel: Stimme zu
Das ist eine Standardforderung der LINKEN, allerdings unter der Voraussetzung, dass Bedürftigkeitsprüfung und Behördengänge wegfallen.
Zur Wirtschaftsförderung soll schnelles Internet bevorzugt für Unternehmen bereit gestellt werden, erst danach für Privatpersonen.
Position von Claudia Sprengel: Lehne ab
Natürlich bedarf es einer guten Internetanbindung für Unternehmen. Allerdings steht sie den Menschen ihn ihrem Alltag, die viele Prozesse in digitalisierter Form erledigen wollen, genauso zu.
Der Anschluss des ländlichen Raumes an den ÖPNV soll Vorrang vor Investitionen ins Straßennetz haben.
Position von Claudia Sprengel: Stimme zu
Damit es ein Umdenken vom Individualverkehr zum Öffentlichen Nahverkehr gibt, muss dieser konsequent ausgebaut und gefördert werden. Modellprojekte zeigen, dass attraktive Angebote von Bus und Bahn besonders Pendler*innen von der Straße holen.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Claudia Sprengel: Lehne ab
Vielen abgelehnten Asylbewerber*innen drohen in ihrer Heimat Krieg, Verfolgung oder andere Lebensumstände, die zum Tode führen können.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Position von Claudia Sprengel: Stimme zu
Die langfristigen Kosten sind höher, wenn diese Faktoren nicht berücksichtigt werden. Es ist also im Sinne einer nachhaltigen Poltik.
Gemeinden sollen künftig leichter verhindern können, dass Windräder in Anwohnernähe gebaut werden.
Position von Claudia Sprengel: Neutral
Die Mitbestimmung der Gemeinde ist wünschenswert. Eine höhere Akzeptanz wird erreicht, wenn sie künftig an der Wertschöpfung beteiligt sind.
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Claudia Sprengel: Stimme zu
Aufklärung und Hilfsangebote sind bei allen Drogen nachhaltiger als ein schlichtes Verbot. Konsum gibt es dennoch, dieser muss vielmehr kontrolliert als kriminalisiert werden.

Die politischen Ziele von Claudia Sprengel

Ich bin nicht die gewöhnliche "Politikerin": ich bin jung, weiblich und habe keinen Marsch durch die Institutionen hinter mir. Meine Themen weisen nach vorne und ich möchte Teil dieser Zukunft sein, die Entwicklung der Region und deren Strukturwandel aktiv mitgestalten. Dazu gehört die Digitalisierung ebenso wie die soziale Frage - beides ist für mich untrennbar. Ich möchte, dass wir mit der Zeit gehen und vorne mit dabei sind. Das macht der Landkreis Potsdam-Mittelmark mit seinem Smart Village oder dem KoDorf in Bad Belzig und Wiesenburg schon vor. Das Thema "Frauenpolitik" bleibt mein Herzensanliegen. Brandenburg ist Vorreiterin in Sachen Gleichberechtigung, das zeigt das Paritätsgesetz. Aber es gibt immer noch einiges zu tun! Es juckt mir in den Fingern. Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht lange still sitzen kann, ich möchte immer in Bewegung sein UND ich möchte etwas bewegen.

Ich stehe für eine bunte Gesellschaft, in der jeder und jede selbstbestimmt leben und lieben kann. Fremdenfeindlichkeit hat in einer modernen Gesellschaft genauso wenig verloren wie die Diskriminierung von Formen des Zusammenlebens.

Ich möchte Jugend stark machen und ernst nehmen. Nicht nur in der Klimafrage, sondern auch in Sachen Digitalisierung machen junge Menschen den Politiker*innen einiges vor. Ich sehe mich als Bindeglied zwischen diesen Generationen und möchte den Elan und die Themen der Zukunft verbinden mit dem Wissen, wie diese Vorhaben umzusetzen sind. Beides ist wichtig.

Uff, es gäbe noch so viel mehr zu sagen... Fragen Sie mich gerne. Ich freue mich darauf!

Über Claudia Sprengel

Ich wurde 1989 in eine Zeit hinein geboren, in der vieles im Umbruch stand. Ich wuchs in Premnitz auf, das stark von der Deindustrialisierung betroffen war. Als Kind erlebte ich die Entwicklung, deren Folgen heute noch spürbar sind und eine große Rolle für die Menschen in Brandenburg spielen. Die Wertschätzung ihrer Lebensleistung ist ein wichtiger Anspruch, den ich an die Politik stelle!

Auch heute stehen wir wieder vor Umbrüchen – der Klimawandel und die Digitalisierungen sind enorme Herausforderungen, denen wir uns jetzt stellen müssen. Ich bin mit Computer und den Sozialen Medien aufgewachsen und betrachte sie als Zugewinn für die Wissens- und Informationsfreiheit. Ich möchte eine gemeinwohlorientierte Nutzung digitaler Möglichkeiten, z.B. durch freie Daten. Die Frage nach dem Eigentum an den eigenen Daten und das Problem der großen Datenmengen in den Händen von mächtigen Konzernen muss geklärt werden. Junge Menschen sollen den verantwortungsvollen Umgang mit eigenen und fremden Daten lernen. Die Verfügbarkeit des Internets sollte nicht vom Wohnort abhängen, sondern als Teil der Daseinsfürsorge begriffen werden.

Bei der Frage nach morgen darf das Gestern nicht vergessen werden. Als Historikerin (M.A.) stehe ich für eine offene Gesellschaft, die sich gegen fremdenfeindliche und nationalistische Tendenzen stellt.

Als junge Frau in der Politik trete ich dafür ein, dass Menschen unabhängig ihres Geschlechts und ihrer sexuellen Neigung diskriminierungsfrei leben können.

Ich möchte #BrandenburgVerlinken. Dazu brauche ich am 1. September Ihre Stimme!

Alle Fragen in der Übersicht
# Umwelt 15Aug2019

(...) Halten Sie diese Art der Wahlwerbung für umweltfreundlich und zeitgemäß? (...)

Von: Xrefgva Ynhsraoret

Antwort von Claudia Sprengel
DIE LINKE

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

(...) Das Land Brandenburg schließt in seinen aktuellen Bauplanungen die barrierefreie Nutzung des Bahnhofes Marquardt aus. Damit sind Menschen mit Behinderung, Familien mit Kinderwagen, ältere Menschen sowie Radfahrer in ihrer Mobilität von der Benutzung des Bahnhofes praktisch ausgeschlossen oder massiv eingeschränkt. Was werden Sie konkret tun, um diese Planungen des Landes Brandenburg zu ändern. (...)

Von: Znegva Wrhgare

Antwort von Claudia Sprengel
DIE LINKE

(...) Für DIE LINKE ist die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und temporären Einschränkungen sehr wichtig. Daher setzen wir uns dafür ein, dass auch der öffentliche Nahverkehr und die Bahn schnellstmöglich barrierefrei werden. (...)

# Umwelt 21Juli2019

(...) Was gedenken Sie zu unternehmen, um Natur und Bürger vor diesem mächtigen Müllhaufen zu schützen. Gehen wirtschaftliche Interessen eines Einzelunternehmer vor die Interessen von Mensch und Natur im idyllischen Umfeld von Potsdam? (...)

Von: Sevrquryz Brgwra

Antwort von Claudia Sprengel
DIE LINKE

(...) Ich sehe die Deponie angesichts der Lage in einem naturschutzfachlich sensiblen Gebiet und der Betroffenheit der Anwohner kritisch. An der Errichtung neuer Bauschuttdeponien in Brandenburg wird wohl kein Weg vorbeiführen – aber es sollte ein übergreifendes Verfahren geben, um die am wenigsten problematischen Standorte nach objektiven Kriterien zu ermitteln. Dazu müsste sich der Abfallwirtschaftsplan des Landes äußern, der gerade überarbeitet wird. (...)

# Arbeit 20Juli2019

(...) Was tun Sie, um den ÖPNV zu verbessern?

Von: Zbavxn Enuz

Antwort von Claudia Sprengel
DIE LINKE

(...) Ich selbt bin überzeugte "Autoverweigerin", d.h. ich bin in meinem Wahlkreis fast nur mit ÖPNV unterwegs. (...)

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