Claudia Scheerschmidt

| Kandidatin Thüringen
Claudia Scheerschmidt
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Jahrgang
1964
Wohnort
Steinbach-Hallenberg
Berufliche Qualifikation
Verwaltungsbetriebswirtin, B.A.
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Leiterin HUK-Kundendienstbüro in Suhl
Wahlkreis

Wahlkreis 20: Hildburghausen II - Sonneberg II

Liste
Landesliste, Platz 14
Parlament
Thüringen

Thüringen

Die Einstellung weiterer Kita-Betreuer:innen soll Vorrang haben vor der Einführung eines zweiten beitragsfreien Kitajahres.
Position von Claudia Scheerschmidt: Neutral
Beides ist möglich! Investitionen in unsere Kinder sind das Schlauste, wofür wir Geld ausgeben können.
Jugendliche sollen bereits ab 16 Jahren bei Landtagswahlen mitwählen dürfen.
Position von Claudia Scheerschmidt: Stimme zu
Demokratie lebt von der Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger. Zudem betrifft die Landespolitik junge Menschen im besonderen Maße, z.B. bei dem Themengebiet Bildung.
Um die im Thüringer Klimagesetz festgelegte Energiewende bis 2040 zu erreichen, muss es ermöglicht werden, im Thüringer Wald Windräder zu errichten.
Position von Claudia Scheerschmidt: Neutral
Es ist bereits möglich. Hierüber entscheiden die regionalen Planungsgemeinschaften.
Im Kampf gegen steigende Mieten soll Thüringen dem Vorbild Berlins folgen und eine Mietobergrenze gesetzlich festlegen.
Position von Claudia Scheerschmidt: Neutral
Da ein Dach über dem Kopf eine existenzielle Frage ist, darf dieser wichtige Bereich nicht nur privaten Unternehmen überlassen werden. Der Staat muss hier investieren, Wohnraum muss bezahlbar sein!
Der Verfassungsschutz in seiner jetzigen Form ist ein wichtiges Instrument und muss beibehalten werden.
Position von Claudia Scheerschmidt: Stimme zu
Die Demokratie muss sich gegenüber ihren Feinden verteidigen. Die parlamentarische Kontrolle muss verbessert werden.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmer:innen eine Grundrente erhalten.
Position von Claudia Scheerschmidt: Stimme zu
Besonders Frauen würden von der Grundrente profitieren. Diese Frauen haben oftmals nur Teilzeit gearbeitet und durch die Erziehung der Kinder unserer Gesellschaft einen großen Dienst getan. Diese Leistung gehört gesellschaftlich entlohnt.
Abgelehnte Asylbewerber:innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Claudia Scheerschmidt: Neutral
Wenn jemand der deutschen Wirtschaft helfen kann und einen ordentlichen Arbeitsplatz hat, dann ist es ein Verlust für uns alle, wenn sie Deutschland verlassen müssen. Die Akzeptanz des Asylrechts lebt aber davon, dass Menschen die keinen Anspruch darauf haben auch in ihre Heimat zurückkehren müssen.
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Lobbyist:innen und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Claudia Scheerschmidt: Stimme zu
In einer Demokratie ist jeder Mensch ist gleich viel wert. Einfluss sollte nicht mit Geld kaufbar sein.
Es darf keine weiteren Gemeinde- und Kreisfusionen mehr geben.
Position von Claudia Scheerschmidt: Lehne ab
Wir brauchen leistungsfähige Kommunen, die den ständig steigenden Anforderungen gerecht werden können. Hierbei setzen wir auch weiterhin auf Freiwilligkeit.
Massentierhaltung sollte verboten werden.
Position von Claudia Scheerschmidt: Neutral
Nicht die Bestandsgröße, sondern die Flächenbesatzdichte ist entscheidend. Tiergerechtheit ist an den Bedingungen jedes einzelnen Tiers zu messen. Und zwar unabhängig von der Bestandsgröße. Man darf nicht jedem landwirtschaftlichen Betrieb gleich Massentierhaltung unterstellen.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Claudia Scheerschmidt: Stimme zu
Es herrscht ein riesiger Mangel an Fachkräften. Langfristig müssen wir bessere Löhne zahlen und mehr ausbilden. Kurzfristig helfen am besten Fachkräfte aus dem Ausland. Dies darf niemals zulasten der Qualität gehen.
Der vereinbarte Mindestlohn für öffentliche Aufträge von 11,42€/Stunde ist zu hoch und soll zurückgenommen werden.
Position von Claudia Scheerschmidt: Lehne ab
Wir brauchen endlich gerechte Löhne in Thüringen, da wir immer noch als ‚Billiglohnland‘ am Ende der Tabelle in Deutschland rangieren.
Die Listen der Parteien zur Landtagswahl müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Claudia Scheerschmidt: Neutral
Was dafür spricht: Es ist eine unglaubliche Frechheit, dass wir nach 100 Jahren Frauenwahlrecht noch so weit von der kompletten Gleichberechtigung entfernt sind.
Die aktuelle Anzahl von Gemeinschaftsschulen soll nicht weiter erhöht werden.
Position von Claudia Scheerschmidt: Neutral
Die Schulart ist irrelevant. Beides kann funktionieren. Es muss nur genügend Lehrer und gut ausgestattete Schulen geben!
In Thüringen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Claudia Scheerschmidt: Stimme zu
Der Antisemitismus ist Deutschlands häßlichste Warze und muss mit offenem Visier bekämpft werden. In allen drei Strömungen die unser demokratisches Deutschland ablehnen ist er vorhanden. Im Rechtsextremismus, im radikalen Islamismus und im Linksextremismus. Rassismus ist genauso schlimm!
Das Land Thüringen soll auch weiterhin Stipendien für angehende Ärzt:innen finanzieren, damit sie sich später im ländlichen Raum niederlassen („Thüringen-Stipendium“).
Position von Claudia Scheerschmidt: Stimme zu
Wir müssen mehr Ärzte in Thüringen ausbilden und brauchen im ländlichen Raum eine flächendeckende medizinische Versorgung.
Mit überschüssigen Steuereinnahmen soll das Land Thüringen vorrangig Schulden zurückzahlen.
Position von Claudia Scheerschmidt: Lehne ab
Man muss die Balance finden zwischen notwendigen Investitionen und Schuldentilgung. Zum Beispiel muss zwingend in Bildung investiert werden.
Der Ausbau von Radwegen soll Vorrang vor Investitionen ins Autostraßennetz haben.
Position von Claudia Scheerschmidt: Neutral
Die Seniorinnen und Senioren und der ländliche Raum sind vom Auto abhängig. Wir brauchen einen guten ÖPNV als Alternative zum Auto. Sonst sind ganze Regionen benachteiligt.

Über Claudia Scheerschmidt

Selbstständige Unternehmerin, Mutter, Mitglied des Landtags, begeisterte Borussia Mönchengladbach-Anhängerin, Skifahrerin und Hobbymusikerin. Das alles bin ich. Geprägt und geformt hat mich aber noch viel mehr, am meisten meine Heimat.

1964 wurde ich Oberschönau geboren. Beruflich hat es mich auch in andere Teile Deutschlands verschlagen, aber am Ende hat mich mein Herz immer wieder in die Heimat geholt.

Es wäre bestimmt viel bequemer sich nicht auf dem undankbaren Feld der Politik zu engagieren, aber irgendwann wurde mir bewusst: Wer den Menschen und seiner Heimat helfen will, der muss sich politisch engagieren.

Ich bin keine Berufspolitikerin. Durch meine unternehmerische Tätigkeit ist meine Karriere nicht von der Partei abhängig. Dies gibt mir die Freiheit Positionen zu vertreten die ich für richtig und gut für unsere Heimat halte, unabhängig vom Parteibuch. Ich sehe mich als Lobbyistin unserer Heimat in der Landeshauptstadt Erfurt. Ich will keine ellenlangen theoretischen Diskussionen führen, sondern praktisch handeln und gestalten.

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