Christopher Sengfelder

| Kandidat Thüringen
Christopher Sengfelder
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Jahrgang
1964
Wohnort
Föritztal
Ausgeübte Tätigkeit
Versicherungsangestellter
Wahlkreis

Wahlkreis 13: Schmalkalden-Meiningen II

Wahlkreisergebnis: 0,0 %

Liste
Landesliste, Platz 14
Parlament
Thüringen

Thüringen

Die Einstellung weiterer Kita-Betreuer:innen soll Vorrang haben vor der Einführung eines zweiten beitragsfreien Kitajahres.
Sengfelder
Position von Christopher Sengfelder: Neutral
Wir brauchen sowohl kleinere Gruppen in den Kitas und somit mehr Personal um diese betreuen zu können. Die ganze Gesellschaft trägt Verantwortung für die Zukunft der Kinder und diese Aufgabe kann nicht nur auf die Familien oder alleinerziehende Mütter/Väter alleine abgewälzt werden.
Jugendliche sollen bereits ab 16 Jahren bei Landtagswahlen mitwählen dürfen.
Sengfelder
Position von Christopher Sengfelder: Stimme zu
Die Jugendlichen sind sehr wohl in der Lage sich aktiv in die Poltik einzumischen und Standpunkte zu entwickeln - siehe zum Beispiel die FFF-Demonstrationen und Kundgebungen. Auch bin ich generell für die Herabsetzung der Volljährigkeit und des aktiven und passiven Wahlrechts ab 16 Jahre.
Um die im Thüringer Klimagesetz festgelegte Energiewende bis 2040 zu erreichen, muss es ermöglicht werden, im Thüringer Wald Windräder zu errichten.
Sengfelder
Position von Christopher Sengfelder: Stimme zu
Dabei muss aber der Schutz der Bevölkerung und Natur Vorrang haben und ich bin für kleinere dezentrale Anlagen. Das allerdings reicht hinten und vorne nicht aus. Notwendig ist das der CO2-Ausstoß weltweit um mindestens 70-90% bis zum Jahr 2030 reduziert werden.
Im Kampf gegen steigende Mieten soll Thüringen dem Vorbild Berlins folgen und eine Mietobergrenze gesetzlich festlegen.
Sengfelder
Position von Christopher Sengfelder: Stimme zu
Notwendig ist bezahlbarer Wohnraum gerade in den Städten wie Erfurt oder Jena. Verbunden werden muss das aber auch mit dem Bau von Sozialwohnungen als Bestandteil einer festen Quote, damit Geringverdiener, Alleinerziehende, junge Familien oder Studenten Wohnungen bekommen.
Der Verfassungsschutz in seiner jetzigen Form ist ein wichtiges Instrument und muss beibehalten werden.
Sengfelder
Position von Christopher Sengfelder: Lehne ab
Gerade der Thüringer Verfassungsschutz hat mit seinen V-Leuten erst den "Thüringer Heimatschutz" aufgebaut und finanziert. Daraus hat sich die NSU entwickelt. Aufgeklärt ist bis heute nichts - im Gegenteil! Also weg damit.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmer:innen eine Grundrente erhalten.
Sengfelder
Position von Christopher Sengfelder: Lehne ab
Ich bin für die Herabsetzung der Rente auf 60 Jahre für Männer, auf 55 Jahre für Frauen + für Schicht- und Schwerarbeiter/innen + das bei vollem Rentenausgleich + Erhöhung des Rentenniveaus. Es kann nicht sein das Rentner/innen mit hoher Rente zusätzlich die staatlich finanzierte Grundrente bekommen
Abgelehnte Asylbewerber:innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Sengfelder
Position von Christopher Sengfelder: Lehne ab
Ist zum Beispiel Afghanistan ein sicheres Herkunftsland - wohl nicht!! Ich bin für das Recht auf Flucht und Erweiterung des antifaschistischen Asylrechts.
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Lobbyist:innen und der Politik veröffentlicht werden.
Sengfelder
Position von Christopher Sengfelder: Stimme zu
Ein Lobbyregister erschwert verdeckte Einflussnahme und macht Verflechtungen erkennbar. Es kann helfen Verbindungen offenzulegen und damit eine öffentliche Diskussion zu fördern. Ich lehne persönliche Privilegien sowie Zuwendungen von Lobbyisten ab.
Es darf keine weiteren Gemeinde- und Kreisfusionen mehr geben.
Sengfelder
Position von Christopher Sengfelder: Neutral
Ein Zusammenschluss darf nicht zu Lasten der Bevölkerung gehen z.B. durch längere Wege und Wartezeiten bei Behörden und Einrichtungen. Zum Beispiel ist die Einrichtung eines Bürgerbüros in den Dörfern sinnvoll um dort alles zu erledigen - geöffnet einmal in der Woche - das reicht doch aus.
Massentierhaltung sollte verboten werden.
Sengfelder
Position von Christopher Sengfelder: Stimme zu
Wir brauchen eine artgerechte Tierhaltung und eine Auseinandersetzung in der Gesellschaft über die Art und Weise wie hier im Kapitalismus Nahrungsmitel produziert werden. (Transporte durch die EU um Steuersubventionen zu kassieren). Massentierhaltung führt zur Überdüngung der Böden mit Nitrat.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Sengfelder
Position von Christopher Sengfelder: Neutral
Wichtig ist doch das Thüringen selber Pflegekräfte ausbildet und auch nach dem Tarif des DGB bezahlt anstatt im Ausland selber die dort benötigten Fachkräfte abwirbt und dort die Situation verschärft. Allerdings soll sich auch jeder selber seinen Arbeitsplatz ohne Einschränkungen auswählen dürfen.
Der vereinbarte Mindestlohn für öffentliche Aufträge von 11,42€/Stunde ist zu hoch und soll zurückgenommen werden.
Sengfelder
Position von Christopher Sengfelder: Lehne ab
Ich unterstütze die Forderung nach einem deutlich höheren einheitlichen, branchenübergreifenden gesetzlichen Mindestlohn – in Verbindung mit dem Kampf gegen die negativen Auswirkungen der Hartz-Gesetze. Wer kann von dem Mindeslohn schon leben - Altersarmut ist da schon vorprogrammiert.
Die Listen der Parteien zur Landtagswahl müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Sengfelder
Position von Christopher Sengfelder: Neutral
Die Frauenförderung von Kandidatinnen ist ganz wichtig aber formelle Regelungen lösen das Problem nicht wirklich. Das Internationalistische Bündnis/MLPD betreibt eine bewußte politische Frauenförderung in allen Bereichen. Die MLPD hat die höchste Frauenquote aller Parteien in Deutschland.
Die aktuelle Anzahl von Gemeinschaftsschulen soll nicht weiter erhöht werden.
Sengfelder
Position von Christopher Sengfelder: Lehne ab
Eine Gemeinschaftsschule ist doch gut dafür geeignet ein einheitliches Bildungssystem vom Kindergarten bis zur Hochschule durchzusetzen - das stärkt den Zusammenhalt.
In Thüringen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Sengfelder
Position von Christopher Sengfelder: Neutral
Antifaschistische Aufklärung ist dringend zu fördern und muss das Ziel haben ein Verbot aller faschistischer Organisationen und ihrer Propaganda - einschliesslich ihrer Konzerte zu erreichen. Die Gleichsetzung von Links- und Rechtsextremismus lehne ich kategorisch ab.
Das Land Thüringen soll auch weiterhin Stipendien für angehende Ärzt:innen finanzieren, damit sie sich später im ländlichen Raum niederlassen („Thüringen-Stipendium“).
Sengfelder
Position von Christopher Sengfelder: Stimme zu
Es ist sicherlich sinnvoll wenn sich junge Ärzte/Ärztinnen entscheiden eine Praxis im Dorf zu übernehmen - da muss aber auch die Begrenzung des Budgets wegfallen - wir haben viel ältere Patienten die oft teure Medikamente brauchen und es fehlt hinten und vorne an Fachärzten.
Mit überschüssigen Steuereinnahmen soll das Land Thüringen vorrangig Schulden zurückzahlen.
Sengfelder
Position von Christopher Sengfelder: Lehne ab
Die Gelder die dringend in Bildung und Soziales, Kultur, Infrastruktur und vieles weiteres gebraucht werden dürfen dadurch nicht verhindert werden. WIr brauchen einen Schuldenerlass für hoch verschuldete arme Kommunen (fehlende Gewerbegebiete!) und ein Schuldenmoratorium für das ganze Land.
Der Ausbau von Radwegen soll Vorrang vor Investitionen ins Autostraßennetz haben.
Sengfelder
Position von Christopher Sengfelder: Neutral
Der Ausbau von Radwegen fehlt bei uns überall und ist eine sinnvoll. Allerdings muss auch die Schiene vor der Straße ausgebaut werden - das sinkt den CO2 - Ausstoß, entlastet die Straßen und reduziert die Staus. Fahrradfahren im Abgasnebel macht auch keinen Spass!

Über Christopher Sengfelder

Ich bin 54 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Töchter. Eine Ausbildung zum Verlagskaufmann begann ich mit 15 Jahre in der Nähe von Coburg. Danach war ich arbeitslos und wurde in dieser Zeit aktiv gegen die Stationierung der Pershing II Raketen und habe im Friedensbüro Coburg mitgearbeitet. Die Auseinandersetzung gegen die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf haben mir deutlich vor Augen geführt was es heißt wenn der Staat mit aller Gewalt gegen die Bevölkerung vorgeht nur um seine Interessen durchzusetzen. Diese Auseinandersetzung war erfolgreich – die WAA wurde nicht gebaut! In der spannenden Zeit lernte ich auch die MLPD kennen.

Seid 1986 bin ich in einer großen Versicherung in Coburg beschäftigt und arbeite aktiv in der Betriebsgruppe von ver.di mit – seid 1983 bin ich in der Gewerkschaft organisiert. Nur organisiert können wir was zusammen erreichen – das ist eine wichtige Auseinandersetzung im Betrieb im Zusammenhang mit der Entfristung von Verträgen und den wachsenden Druck durch die steigende Arbeitsbelastung. Viele Jahre lang war ich aktiv im Ortsverein Coburg von ver.di sowie im Fachbereich Finanzdienstleistungen..

1990 lernte ich die Machenschaften der Treuhand kennen und den Ausverkauf der ehemaligen DDR sowie den Zusammenbruch viele Firmen wie Sternradio, HERKO oder der PIKO aufgrund der Einführung der D-Mark. Tonnenweise wurde zum Beispiel von einem Tag auf den anderen Bücher vernichtet nur um „Westliteratur“ zu verkaufen.

Der erfolgreiche Widerstand der Bevölkerung der DDR zeigte schon damals auf das ganze Systeme zusammenbrechen können wenn das Volk das will – die Massen schreiben Geschichte – das ist nach 30 Jahren Wiedervereinigung eine wichtige Lehre!Das hier nicht der Sozialismus gescheitert ist sondern der bürokratische Kapitalismus ist bis heute eine wichtige Auseinandersetzung.

Seit 2004 nehme ich an der Montagskundgebung gegen die Hartz IV – Gesetze in Sonneberg teil – denn mit der Einführung von Leiharbeitsfirmen verbunden mit Lohndumping war das der Anfang warum viele Menschen von Ihrer Rente nicht leben können – sich dagegen zu wehren ist heute noch genauso wichtig – solange diese Gesetze nicht vom Tisch sind. Natürlich ist das verbunden mit vielen anderen Auseinandersetzungen über die Umwelt, wie geht es alleinerziehenden Frauen und den Kindern. Auch die wachsende Kriegsgefahr spielt da eine wichtige Rolle.

Aktiv arbeite ich seid mehreren Jahren ehrenamtlich im Katastrophenschutz mit.

Sich selbstlos für andere Menschen einzusetzen ist ein wichtiges Merkmal wie ich es mir vorstelle wie in Zukunft eine befreite Gesellschaft ohne Ausbeutung des Menschen durch den Menschen entsteht.

Warum kandidiere ich?

Selber aktiv werden, anpacken – dafür stehe ich. Nicht stellvertretend handeln sondern gemeinsam ist meine Devise. Dabei gegenseitig voneinander lernen ist notwendig nur gemeinsam sind wir stark. Ich habe eine antifaschistische Einstellung und gehe dafür auf die Straße. Meine Hobbies sind Fotografieren – Simson fahren und vieles mehr. Die Gemeindereform in Thüringen lehne ich ab wenn die Bevölkerung nicht damit einverstanden ist. Konsequent um eine grundsätzliche Lösung zu kämpfen – deshalb ist die Wahl des Internationalistischen Bündnisses wichtig!

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