Frage an Christa Klaß von Naarggr Ubsfgäggre bezüglich Gesundheit

08. September 2013 - 18:22

Sehr geehrte Frau Klaß,

natürlich steht der Schutz von minderjährigen Jugendlichen im Vordergrund, jedoch kann ich nicht nachvollziehen, wie - explizit für Deutschland - Jugendliche in den Besitz einer E-Zigarette kommen könnten.

Die E-Zigaretten werden nicht "öffentlich" verkauft, wie die herkömmlichen Zigaretten in Automaten. Offline Shops verkaufen nicht an Minderjährige, ebenso wenig Online Shops, und durch den Preis und Vorkasse wird der Erwerb zusätzlich erschwert.

Dass es ein Produkt - jeglicher Art - gibt, welches Suchtpotential hat, fördert keineswegs die Abhängigkeit und was ein "Türöffner" ist, bestimmen immer noch die Jugendlichen selbst.

Was spricht also tatsächlich dagegen, E-Zigaretten ab 18 Jahren zu erlauben, wie es schon die ganze Zeit - ohne Regulierung - praktiziert wird?

Vielen Dank, dass Sie sich für mich Zeit genommen haben.

Mit freundlichen Grüßen

Annette Hofstätter

Frage von Naarggr Ubsfgäggre
Antwort von Christa Klaß
09. September 2013 - 15:25
Zeit bis zur Antwort: 21 Stunden 3 Minuten

Sehr geehrte Frau Hofstätter,

vielen Dank für Ihr Schreiben. Die WHO rät auf ihrer Website sehr vom Gebrauch elektronischer Zigarette ab, bis eine sichere und akzeptable Qualität dieser Produkte auf dem Markt sichergestellt ist. Den Link zu dieser Seite sende ich Ihnen anbei: http://www.who.int/tobacco/communications/statements/eletronic_cigarett… ). Bisher sind die Folgen der E-Zigarette noch nicht absehbar. Durch eine Regulierung wollen wir dieser Gefahr entgegen wirken.

Mit freundlichen Grüßen
Christa Klaß