Betreff: Gerechtigkeitslücke zwischen langjährigen Beitragszahlern und Pensionssystem - Dazu drei Fragen:
Sehr geehrte Frau Süßmilch
ich zahle seit 1977 ununterbrochen in unser Sozialsystem ein. Die Pläne, nun Krankenkassenbeiträge auf Erspartes und Aktien zu erheben, besorgen mich tief. Dazu drei Fragen:
Doppelverbeitragung: Wie rechtfertigen Sie, dass mühsam vom bereits versteuerten Einkommen angespartes Alterspolster nun erneut mit Abgaben belastet werden soll?
Systemvergleich: Warum werden nur gesetzlich Versicherte belastet, während das System der steuerfinanzierten Beihilfe und Pensionen für Beamte (Niveau bis 71,75 %) von diesen Spar-Appellen ausgenommen bleibt?
Renten-Zweckentfremdung: Wann werden die ca. 100 Mrd. € für versicherungsfremde Leistungen endlich voll aus Steuern erstattet, statt die Kasse der Beitragszahler zu plündern?
Ich erwarte eine konkrete Antwort statt allgemeiner Floskeln.
Mit freundlichen Grüßen,dietmar

