Fragen und Antworten

Über Andreas Parr

Berufliche Qualifikation
Fachkrankenpfleger für Anästhesie
Geburtsjahr
1971

Andreas Parr schreibt über sich selbst:

Persönliches
Geboren wurde ich am 4. August 1971 als zweites Kind meiner Mutter Brunhilde und meines Vaters Heinz Parr. 1989 habe ich meine Schullaufbahn an der Kopernikus-Schule mit dem Hauptschulabschluss abgeschlossen und anschließend meine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker begonnen und gleichzeitig meine Mittlere Reife nachgeholt. Nach Abschluss der Ausbildung habe meinen Zivildienst in der Main-Kinzig-Klinik Gelnhausen abgeleistet und im Anschluss eine weitere Ausbildung zum Krankenpfleger gemacht. Anschließend habe ich vier Jahre im St.-Vinzenz-Krankenhaus Hanau gearbeitet und bin seit 2001 im Klinikum Aschaffenburg beschäftigt. 2008 habe meine Weiterbildung zum Fachkrankenpfleger für Anästhesie abgeschlossen und bin heute im Klinikum Aschaffenburg als freigestellter Personalrat tätig.
Heute wohne ich mit Schwiegereltern, Familie und Hund in Goldbach. Ich bin verheiratet und habe zwei wunderbare Töchter im Alter von 9 und 19 Jahren.

Politische Laufbahn
Interessiert habe ich die Politik schon lange verfolgt. Doch aktiv Politik gestalten? Ich? Erst 2005 habe ich mich entschlossen Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands zu werden und mich aktiv in den politischen Prozess einzubringen. Schon kurz nach meinem Eintritt wählten mich die Mitglieder meines Heimatortsvereines Goldbach zum zweiten Vorsitzenden. Dieses Amt habe ich dann bis 2009 ausgeübt und bin seitdem 1. Vorsitzender der SPD Goldbach.
Auch überregional engagiere ich mich für die SPD. Seit 2008 bin ich Mitglied im Vorstand des SPD Unterbezirks Aschaffenburg (Stadt und Landkreis Aschaffenburg) seit 2010 auch Vorsitzender des Unterbezirks. Ebenso bin ich seit 2010 Mitglied im Vorstand der SPD Unterfranken sowie Delegierter für Bezirks- und Landesparteitage.
Politisch wie beruflich ist mir die Gesundheitspolitik ein besonderes Anliegen. Daher habe ich 2008 die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) im Unterbezirk Aschaffenburg mitbegründet und bin seitdem auch ihr Vorsitzender sowie stellvertretender Vorsitzender in Unterfranken.
Gewerkschaftliche Tätigkeiten
Eine Herzensangelegenheit ist mir auch mein gewerkschaftliches Engagement. Bereits während meiner Ausbildung zum Krankenpfleger 1994 wurde ich Mitglied der Gewerkschaft ver.di und war anschließend bis 1996 auch ver.di Jugendvertreter im Main-Kinzig-Kreis. 2006 wurde ich dann erstmals in das Personalratsgremium des Klinikums Aschaffenburg gewählt und bin dort seit 2010 freigestellter Personalrat.
Ebenfalls seit 2010 bin ich ver.di Bezirksvorsitzender für den Fachbereich 3 – Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen und seitdem auch Mitglied im ver.di Gesamtbezirksvorstand.
Sonstige Mitgliedschaften & Tätigkeiten
Ich bin nicht in vielen Vereinen – aber, wenn ich Mitglied bin, dann mit ganzem Herzen und Einsatz. Daher bin ich Mitglied im TV 1897 Goldbach e.V. und bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Darüber hinaus bin ich seit 2011 als ehrenamtlicher Richter am Finanzgericht Nürnberg tätig.
Hobbies & Freizeit
Bei allem Einsatz für die Politik, ist es mir wichtig genügend Zeit mit meiner Frau und meinen Kindern zu verbringen. Ich genieße es mit meiner Familie und unserem Hund spazieren zu gehen und bin ein leidenschaftlicher (und nach Aussage meiner Frau auch sehr guter) Hobby-Koch. Ansonsten liebe ich es zu reisen und fremde Kulturen zu entdecken. Unvergesslich ist für mich meine Reise durch Tansania. Doch habe ich längst noch nicht alle Länder gesehen: Mein Reise-Traum Australien lässt noch auf sich warten.

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Kandidaturen und Mandate

Kandidat Bundestag Wahl 2013

Angetreten für: SPD
Wahlkreis: Aschaffenburg
Wahlkreis:
Aschaffenburg
Wahlkreisergebnis:
25,10 %
Listenposition:
27

Politische Ziele

Deutschland braucht endlich einen allgemeinverbindlichen und flächendeckenden Mindestlohn. Jede Arbeit hat ihren Wert. Daher soll künftig niemand mehr in unserem Land weniger als 8,50 Euro in der Stunde verdienen. Als Krankenpfleger lerne ich Tag für Tag die Stärken, aber auch die Schwächen unseres Gesundheitssystems kennen. Daher werde ich mich dafür einsetzen endlich die Trennung zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung zu beenden. Schluss mit der Zwei-Klassen-Medizin! Deutschland braucht eine solidarische Bürgerversicherung für alle Menschen – auch für für Selbstständige, Beamte und Besserverdienende. Die Realität zeigt: Freiwillige Selbstverpflichtungen der Wirtschaft bringen nichts. Daher kämpfe ich für eine gesetzliche Quote für Frauen in Führungspositionen Als zweifacher Vater weiß ich: Bildung beginnt ab dem ersten Lebensjahr. Wir brauchen daher beitragsfreie Kindertagesstätten statt einer "Herdprämie." Aus meiner Arbeit als Personalrat kenne ich die Probleme vieler älterer Kolleginnen und Kollegen. Ich setze mich daher für eine Fortführung der geförderten Altersteilzeit und einen abschlagsfreien Zugang zur Rente nach 45 Beitragsjahren ein.

Kandidat Bundestag Wahl 2009

Angetreten für: SPD
Wahlkreis: Aschaffenburg
Wahlkreis:
Aschaffenburg
Wahlkreisergebnis:
19,10 %

Politische Ziele

Erneuerbare Energien weiter fördern. Im Bereich der regenerativen Energien eröffnen sich uns noch ungeahnte Entwicklungspotentiale. In vielen Bereichen, z.B. bei Photovoltaik und Windkraft sind wir Weltmarktführer. Aber auch andere Länder, darunter die USA haben das Potential erkannt und versuchen uns zu überholen. Die rot-grüne Bundesregierung hat mit dem Erneuerbaren- Energien- Gesetz (EEG), den Marktanreizprogrammen und dem Kraft- Wärme- Kopplungsgesetz wichtige Voraussetzungen für eine zukunfts- sichere Energiepolitik geschaffen. Der Bereich der Erneuerbaren Energien wird in den kommenden Jahren zu einem der wichtigsten Industriezweige in Deutschland werden. Die Beschäftigtenzahlen sind in den letzten Jahren rasant gestiegen. Bis zum Jahr 2020 wird die Zahl der Arbeitsplätze von 170.000 auf mindestens 300.000 steigen – alleine in Deutschland. Kein Ausstieg aus dem Ausstieg! Wir wollen nicht zurück zu unsicheren Atomkraftwerken, mehr Wiederaufbereitungsanlagen und Endlagern. Dies ist eine rückwärtsgewandte Energiepolitik – und diese können wir uns als eine der größten Volkswirtschaften dieser Erde nicht leisten. Unser Festhalten am Ausstieg aus der Atomenergie steht ohne wenn und aber. Mit uns wird es keine Rückkehr zu Technologien von vor-vorgestern geben. Denn eins ist klar: Jeder Euro, der in die Atomkraft investiert wird, fehlt am Ende bei den Erneuerbaren Energien. Auch verschweigen uns die Kernkraft-Lobbyisten gerne eine wichtige Tatsache: Auch Uran hat eine begrenzte Reichweite. Bei unserem derzeitigen Verbrauch werden die weltweiten Uranvorkommen kaum länger reichen als Kohle. Soziale Gesundheitsreform Unsere Gesellschaft wird immer älter. Darüber sollten wir uns in erster Linie einmal freuen. Denn für viele Menschen bedeutet dies Lebensqualität auch im hohen Alter. Gleichzeitig stellt uns diese Entwicklung aber auch vor eine Reihe sozialpolitische Fragestellungen, insbesondere in der Gesundheitspolitik. Durch meinen Beruf als Fachkrankenpfleger für Anästhesie im Klinikum Aschaffenburg lerne ich tagtäglich die Stärken und Schwächen unseres Gesundheitssystems kennen. Gerade deshalb weiß ich, wie wichtig es ist unser Gesundheitssystem zukunftsfit zu machen. Ich werde mich in Berlin für eine solidarische Bürgerversicherung einsetzen. Diese umfasst nicht nur Arbeiter und Angestellte, sondern auch Beamte, Selbstständige und Menschen mit hohem Einkommen. Nur so können wir es schaffen, die durch die Trennung von gesetzlich und privat Versicherten entstandene Zwei- Klassen- Medizin zu überwinden und auch in Zukunft jedem - unabhängig von seiner finanziellen Situation - alle medizinisch notwendigen Leistungen zu bieten. Politik für junge Menschen attraktiver gestalten Entgegen den regelmäßigen Medienberichten über unsere angeblich so unpolitische Jugend, erlebe ich tagtäglich wie sich junge Menschen auf allen Ebenen gesellschaftlich und politisch engagieren und sich für die Interessen anderer einsetzen - auch außerhalb unserer politischen Parteien. Diese jungen Menschen will ich fördern und durch meine Arbeit unterstützen. Auch will ich meinen Beitrag dazu leisten, damit möglichst viele junge Menschen Politik so erleben wie ich sie erlebe: Als eine spannende, nicht immer einfache aber jederzeit lohnenswerte Beschäftigung im Dienst der Gesellschaft. Deshalb werde ich mich als Bundestagsabgeordneter für die Förderung politischer Jugendarbeit einsetzen, z.B. durch eine bessere finanzielle Ausstattung von Trägern der politischen Jugendarbeit. Lebenslanges Lernen Durch meine beiden Kinder erlebe ich tagtäglich wie wichtig eine gute Bildung in unserer Gesellschaft ist. Doch Bildung endet nicht mit dem Schulabschluss. Ich habe es am eigenen Leib erlebt, was Lebenslanges Lernen bedeutet: Nach meiner Ausbildung zum KFZ- Mechaniker habe ich einen beruflichen Neuanfang gewagt und mich zum Fachkrankenpfleger für Anästhesie ausbilden lassen. Rückblickend kann ich voller Überzeugung sagen: Es war die richtige Entscheidung. Leider weiß ich auch, dass nicht alle Menschen in unserem Land diese Möglichkeiten haben - sei es weil die Familie auf das Einkommen angewiesen ist oder sei es weil der bisherige Beruf die Doppelbelastung "Arbeit + Schule" nicht zulässt. Deshalb werde ich mich als Bundestagsabgeordneter dafür einsetzen die Möglichkeiten des Lebenslangen Lernens weiter auszubauen und jedem Menschen in diesem Land ein gesetzliches Recht auf Bildung auch nach Beendigung der Schulzeit zu gewähren.