Über Andrea Lorenz

Ausgeübte Tätigkeit
Fraktionsassistenz
Berufliche Qualifikation
Fremdsprachenkauffrau
Wohnort
Berlin
Geburtsjahr
1966

Andrea Lorenz schreibt über sich selbst:

Andrea Lorenz

Mein Name ist Andrea Lorenz, ich bin 55 Jahre alt und leite seit einigen Jahren das Fraktionsbüro der AfD Treptow-Köpenick. Ich bin Mutter zweier erwachsener Töchter und Schwiegersöhne sowie stolze Großmutter von 4 Enkelkindern. In meiner Freizeit fahre ich gern Fahrrad, gehe schwimmen oder fahre Kanu. Insgesamt bin ich sehr gern in der Natur, deshalb ist mir Umweltschutz auch ein Herzensanliegen und liegt im Gegensatz zum "Klimaschutz".

Verschandelte Landschaften durch Windräder, gerodete jahrhundertealte Wälder, aber auch das vielgepriesene E-Auto sind nur scheinbar und aufgrund von Dauerpropaganda umweltfreundlich und können einen Klimawandel aufhalten. Das Gegenteil ist die bittere Realität. Statt ideologiegetrieben auf den Raubbau von Lithium und Kobalt für den Bau einer Autobatterie zu setzen, den Bürgern weismachen zu wollen, dass der Strom "emissionsfrei" aus der Steckdose kommt und die Entsorgung der Autobatterie einfach nicht thematisiert wird, sollte man den Unternehmen wieder Fördergelder für die Erforschung und Weiterentwicklung der Wasserstofftechnologie zugestehen.

Das Thema "Autoverkehr" lässt sich auch nicht von heute auf morgen einfach durch den "Umbau" einer Stadt zu einer Fahrradstadt aus der Welt schaffen. Das greift viel zu kurz und hier wird der zweite Schritt vor dem ersten getan. Das Auto ist für sehr viele Menschen immer noch unabdingbar, da sie teils weite Strecken bis zur Arbeit fahren oder die Fahrt gleich noch mit dem Kindergarten oder dem Supermarkt verbinden müssen. Es gibt aber auch viele andere Gründe, z. B. die Gesundheit, das Alter oder die schlechten Verbindungen zum Zielort. Letzteres bestätigt das, was ich am Anfang des Absatzes schrieb: Erst müsste die Infrastruktur so funktionsfähig erweitert werden, dass niemand auf der Strecke bleibt. 

Mir persönlich sind Freiheit und Unabhängigkeit sehr wichtig im Leben. Nachdem ich in der DDR aufgewachsen bin, schon als Kind mit zwei Gesichtern aufwuchs (eines für die Schule, eines für den privaten Bereich) ist mir nichts befremdlicher, als ein erneuter Sozialismus mit Meinungsdiktat, Bevormundung und Gängelung. Leider trifft dies heute wieder in vielen Bereichen zu, so dass ich für eine echte Demokratie einstehe und deshalb vor 7 Jahren in die Alternative für Deutschland eintrat. Es wird wieder sehr viel von "demokratischen Werten" gesprochen und je mehr darüber gesprochen wird, desto weniger Inhalt ist drin.

Ich bin für Volksentscheide nach Schweizer Vorbild und erst recht bei sehr gravierenden gesellschaftlichen Umbrüchen und Einschnitten, wie z. B. der Versuch, einen Klimawandel aufzuhalten, die Masseneinwanderung völlig kulturfremder Menschen - vorwiegend in das Sozial- und Gesundheitssystem sowie der Verzicht auf die Freiheit der Wahl der individuellen Mobilität. Die ersten beiden Punkte verursachen enorme Kosten und werden gerade die ärmeren Gesellschaftsschichten hart treffen. Ich erinnere dabei an die CO2-Steuer, die im kommenden Jahr mehr als verdoppelt werden soll, ebenso mit hoher Wahrscheinlichkeit die Krankenkassenbeiträge. Schon jetzt hat jeder zweite Rentner weniger als 900 Euro monatlich zur Verfügung und jedes 5. Kind lebt in Armut. Die kommenden Jahre werden für Millionen Menschen in unserem Land zum Desaster!

Mein Wahlkreis:

Mir gefällt der Plänterwald, der Treptower Hafen und die Baumschulenstraße. Die Infrastruktur im Ortsteil Plänterwald ist verbesserungswürdig, d. h. Einkaufsmöglichkeiten, aber auch Kiezklubs oder Seniorentreffpunkte fehlen. Die Baumschulenstraße entwickelt sich leider immer mehr zur neuen Sonnenallee ohne wirkliche Aufenthaltsqualität. Diese Punkte sind mein persönliches Anliegen und dafür würde ich mich einsetzen.

Ich habe einen Antrag für eine Neuauflage des Treptower Hafenfestes in die BVV eingebracht, der aber leider in seiner Ursprungsform abgelehnt wurde und stattdessen von RotRotGrün mit einer verkleinerten Version des Karnevals der Kulturen zu vergleichen ist. Ich hoffe, den Bürgern wird es trotzdem gefallen.

Ich möchte, dass Berlin wieder lebenswert wird. Die Vermeidung der Vermüllung in der ganzen Stadt, das Beenden der hohen Kriminalität an vielen Orten, der zu schaffende dringend benötigte Wohnraum. Letzteres Problem lässt sich nicht durch planlose Nachverdichtung bewältigen, sondern durch weniger Staat und mehr Investitionen, d. h. keine Investoren durch unnötige staatliche Instrumente wie Mietendeckel oder androhende Enteignungen großer Wohnungsbauunternehmen verschrecken, sondern gezielt bewerben.

Meine politischen Schwerpunkte liegen bei der Familien-, Kultur- und Umweltpolitik.

Ihre Andrea Lorenz

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Kandidaturen und Mandate

Kandidatin Berlin Wahl 2021

Angetreten für: AfD
Wahlkreis: Treptow-Köpenick 1
Wahlkreis
Treptow-Köpenick 1
Wahlkreisergebnis
8,60 %
Erhaltene Personenstimmen
2291

Politische Ziele

Meine Schwerpunkte setze ich wie folgt:

Keine planlose Nachverdichtung in Plänterwald!

Die Wohnungsbaugesellschaft „Stadt und Land“ plant eine Nachverdichtung im Ortsteil Plänterwald, die weder die Bürger in die Planungen mit einbezogen hat noch die Lebensqualität der dort ansässigen Anwohner berücksichtigt. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick hat die Bebauung nach §34 BauGB genehmigt, wonach die Bürger lediglich nach Ermessen des Bauherrn informiert werden müssen. Die aktuelle Bürgerbeteiligung findet nur im Internet auf „mein Berlin“ statt und bietet somit nicht allen Anwohnern die Möglichkeit der Beteiligung.

Probleme wird dies auch mit der örtlichen sozialen Infrastruktur nach sich ziehen, die es im folgenden Baugenehmigungsverfahren zu klären gilt. Es gibt jetzt schon zu wenige Einkaufsmöglichkeiten, Kitas und Schulen, Restaurants, Seniorentreffpunkte oder Jugendklubs. Die verkehrliche Infrastruktur sowie der Flächenausgleich müssten dann ebenfalls im Rahmen der endgültigen Planung ermittelt und unter Beteiligung der Anwohner umgesetzt werden.

Die Vertröstung der besorgten Anwohner für einen Flächentausch schlägt dem Fass allerdings den Boden aus. Die linksgrünen Fraktionen brachten in der letzten Bezirksverordnetenversammlung einen Antrag ein, der den Bürgern im Plänterwald im wahrsten Sinne Sand in die Augen streuen soll. Es wird angeblich ein Grundstückstausch zwischen „Stadt und Land“ und der „BIM“ angestrebt, um die geplanten zwei Wohngebäude auf der Freifläche an der Galileistraße zu errichten. Dazu ist aber ein Grundstückstausch zwischen der „BIM“ und „Stadt und Land“ DIE Voraussetzung. Hier wurde das Bezirksamt zur Vermittlung von Gesprächen zwischen beiden genannten Protagonisten beauftragt. Wie lange wird dies dauern? Wird dies am Ende überhaupt von Erfolg gekrönt sein? Eher nicht. Vor der Wahl wird bei den zurecht irritierten Anwohnern Schönwetter gemacht und nach der Wahl werden dann die üblichen Floskeln folgen. Zurück bleibt der ratlose Bürger, der sich am Ende wieder getäuscht sieht.

Ich bleibe dran am Thema. Versprochen!

Kleingärten erhalten!

Viele Kleingärtner sind verunsichert und bangen um ihr geliebtes Kleinod – ihren Kleingarten. Der Kleingartenentwicklungsplan hinterlässt allerdings mehr Fragen als Antworten. So steht zum Beispiel im Prolog zum Entwurf des Kleingartenentwicklungsplans folgendes:

„Im Jahr 2016 begann die grundlegende Überarbeitung des Kleingartenentwicklungsplans. Dabei geht es um die Frage, wie das Berliner Kleingartenwesen unter den Bedingungen des demografischen Wandels, der städtebaulichen Umbauprozesse und sich ändernden sozialen, ökonomischen und ökologischen Erfordernissen weiterentwickelt werden kann und wie sich Nachfrage und Bedarf entwickeln. Der KEP befasst sich daneben auch mit der Inanspruchnahme von Kleingärten für Bauvorhaben und deren Ersatz.“

Das bedeutet nichts anderes als das bei bestimmten Entwicklungen in der Stadt der Senat Entscheidungen treffen darf, die zuungunsten der Berliner Kleingärtner ausfallen werden.

  1. „Sich ändernde soziale Erfordernisse“ bedeuten, Wohnraum steht vor dem Erhalt der Kleingärten.
  2. „Ökonomische Erfordernisse“ können den Verkauf von landeseigenen Grundstücken an Investoren bedeuten, wenn die Stadtkämmerer mal wieder klamm sind.
  3. „Ökologische Erfordernisse“ stehen für den Erhalt von Flora und Fauna und können jederzeit für alles hergenommen werden (Naturlehrpfade, Schulgärten, Bienenwiesen oder den Erhalt einer seltenen Fledermausart).

Alles in allem bestimmt letztendlich der Senat, ob und wo Bauland geschaffen wird und an wen es wann verhökert werden kann. Die beteuerte Absicht, Kleingärten dauerhaft im Stadtgebiet zu sichern, ist deshalb das Papier nicht wert, auf dem es steht!

Deshalb hat unsere Fraktion im Abgeordnetenhaus am 23.02.2021 einen  Entwurf eines Berliner Kleingartengesetzes zur Sicherung der Berliner Kleingärten eingebracht, der bislang in den Ausschüssen mehrfach vertagt wurde und somit in dieser Wahlperiode wohl nicht mehr beschlossen werden kann.

Zitat aus unserem Gesetzentwurf:

Kleingärten in Berlin sind als Grün- und Freifläche, mit ihrer stadtklimatischen Wirkung zur Kaltluftentstehung, als Frischluftschneisen, als Erholungsraum und zur gärtnerischen Nutzung und Freizeitgestaltung für hunderttausende Berliner unentbehrlich für unsere Stadt. Als Nahrungs- und Rückzugsraum für Insekten, speziell auch für Bienen und andere Bestäuber auf rund 2.900 Hektar Fläche, ca. 3,25% des Stadtgebiets, mit rund 71.000 Parzellen in ca. 900 Anlagen bilden sie ein einmaliges Kleinod in der Stadtstruktur, um das uns viele andere Millionenmetropolen auf der Welt beneiden.“

„§ 1 Ziel des Gesetzes (1) Ziel dieses Gesetzes ist es, die wertvollen Eigenschaften der Berliner Kleingärten auf öffentlichem Grund und die darauf beruhenden Funktionen dauerhaft zu erhalten und vor Eingriffen, welche sie gefährden oder verändern können, zu schützen. (2) Die Berliner Kleingärten in ihrer Gesamtheit sind wegen ihres Nutzens für die Erholung und als grüne Lungen der Stadt von einmaligem Wert.“

Ich setze mich auch hier für Sie ein und bleibe am Thema „Kleingärten erhalten“ dran! Versprochen!

 

Neue Einkaufsmöglichkeiten in Plänterwald schaffen! Infrastruktur verbessern!

Es werden überall dringend benötigte Wohnungen gebaut. Doch anstelle planlos nachzuverdichten, muss die soziale und verkehrliche Infrastruktur mit hoher Priorität berücksichtigt werden. Nur dann wird für alle Anwohner ein Maß an Lebensqualität garantiert.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass über die verschiedenen Baugenehmigungsverfahren der Aspekt der sozialen sowie verkehrlichen Infrastruktur besondere Berücksichtigung erfährt und vor allem die Bürger am Planungsprozess beteiligt werden. Eine Möglichkeit besteht über die Seite „mein.berlin“, bei der allerdings Anwohner ohne Internetzugang keine Möglichkeit der Mitbestimmung haben.

Deshalb setze ich mich dafür ein, dass es künftig Präsenzveranstaltungen zur Bürgerbeteiligung geben wird. Versprochen!

 

Keine neue Sonnenallee in der Baumschulenstraße!

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass immer mehr Einzelhändler durch Shisha-Bars, Wettbüros oder Gemüsehändler verdrängt wurden? Die Baumschulenstraße hat ihren Charme verloren und bietet leider keinerlei Aufenthaltsqualität mehr. Es fehlen nicht nur die kleinen Geschäfte und Kneipen, sondern auch Sitzbänke, Trinkbrunnen und öffentliche Toiletten.

Dafür setze ich mich ein! Versprochen!

 

Treptower Hafenfest wiederbeleben – aber niveauvoll!

Wir wollten unser Treptower Hafenfest wiederbeleben, und zwar in erster Linie auf Familien mit Kindern ausgerichtet, aber auch für Touristen aus aller Welt. Den Gewerbetreibenden und Schaustellern sollte hiermit ein Angebot unterbreitet werden, um die stark einschränkenden Maßnahmen der Corona-Zeit wieder wettzumachen. Es sollte vom Hafen bis zur Bulgarischen Straße reichen, so dass die Besucher des Hafenfestes von dort direkt in den Plänterwald zum neu entstehenden Spreepark und dem Eierhäuschen gelangen. Es sollte ein rundherum für alle Seiten gewinnbringender Jahreshöhepunkt werden, unter Beachtung aller umweltrelevanter und lärmdämmender Aspekte. Hierzu schlugen wir eine Konzepterstellung vor.

Dieser Antrag wurde von der linksgrünen Mehrheit in der BVV abgelehnt und stattdessen ein Änderungsantrag beschlossen, der im Ansatz eine kleine Version vom Schöneberger „Karneval der Kulturen“ verspricht. Der Änderungsantrag verfügt, dass „… zivilgesellschaftliche Akteure, Gewerbetreibende etc. … die die bunte und vielfältige Gesellschaft widerspiegeln … und die ein buntes Verkaufssortiment sowie ansprechendes Kulturangebot darbieten sollen.“

Nun, dann lassen wir uns überraschen und hoffen, dass es uns allen gefallen wird!

Ihre Andrea Lorenz