Über Andrea Lipka

Ausgeübte Tätigkeit
Theaterleiterin
Berufliche Qualifikation
Dipl. Verwaltungswirtin (FH)
Geburtsjahr
1967

Andrea Lipka schreibt über sich selbst:

Portrait von Andrea Lipka

Andrea  - auffallend.anders.
Ihre Landtagskandidatin für das Nürnberger Land: Andrea Lipka
Andrea Lipka – Unternehmerin. Das werden Sie am 14. Oktober auf dem Stimmzettel der SPD für die Landtagswahl sehen. Es könnte dort auch stehen
Andrea Lipka – Dipl. Verwaltungswirtin (FH)
Andrea Lipka- Theaterleiterin
Andrea Lipka – Kabarettistin
Andrea Lipka – Trainerin & Coach
Alles ist korrekt. All das bin ich. Ich habe keine geradlinige Karriere hinter mir. Ich bin abgebogen, habe mich verändert, weiterentwickelt und die Perspektive gewechselt.
Als ich am 11.03.1967 in Nürnberg zur Welt kam, dachten meine Eltern nicht im Traum daran, dass ihre Andrea einmal studieren würde. Ich war ein Arbeiterkind und die erste in der Familie, die ihr Abitur machte. Mein Studium der Rechtswissenschaften finanzierten nicht meine Eltern, sondern ich arbeitete in diversen Nebenjobs, um studieren zu können. Nach vier Semestern wechselte ich in das duale Studium zur Dipl. Verwaltungwirtin(FH), die Ausbildung zum gehobenen Dienst bei der Stadt Nürnberg. Danach leitete ich acht Jahre als Beamtin des Freistaates Bayern erst das Prüfungsamt, später, nach dem Erziehungsurlaub, als erste weibliche Abteilungsleiterin die Zentralen Dienste mit 36 Mitarbeitern an der TH Nürnberg. Parallel unterrichtete ich Beamten- und Angestelltenrecht, sowohl für das Berufsförderungswerk Im Rahmen der Aufbauhilfe Ost in Dresden/Radebeul, als auch für die Bayerische Verwaltungsschule in Neustadt a.d. Aisch.
Schon während meines Studiums der Verwaltungswissenschaften stand ich auf den Brettern, die mir die Welt bedeuten. Diese Leidenschaft ließ mich nie mehr los. Neben dem Beruf nahm ich Schauspielunterricht, entwickelte meine Rollen, spielte Theater, wurde Kabarettistin und leitete schließlich seit 1996 selbst eine eigene Kleinkunstbühne. Zum Entsetzen meiner Familie und Freunde gab ich für meine Vision 2008 meinen sicheren Beamtenstatus auf und machte mich komplett selbständig. Seit über 20 Jahren bin ich nun Unternehmerin und Künstlerin. Die Glückserei, meine Bühne für Lebensfreude mitten in Lauf am Marktplatz habe ich 2014 eröffnet. Neben meinen Kabarettprogrammen halte ich auch Seminare, Vorträge und Trainings, zu Themen wie Stressbewältigung, Burnoutprävention, Lebensfreude und Stimme/Sprache/Körpersprache.
Politisch war ich quasi schon auf dem Schulhof aktiv und als Klassensprecherin stets um Gerechtigkeit bemüht. Seit 2003 engagiere ich mich als Gemeinderätin in Simmelsdorf. Seit 2008 bin ich dort 2. Bürgermeisterin. 2014 wurde ich in den Kreistag im Nürnberger Land gewählt und bin dort in mehreren Ausschüssen aktiv.
Mein Lebenslauf ist auffallend. Mein Lebenslauf ist anders. So wie ich. Und all dieses Facetten will ich einsetzen – für Sie, für uns, für alle Mitmenschen im Nürnberger Land, in Bayern.

Mehr anzeigen Weniger anzeigen

Kandidaturen und Mandate

Kandidatin Bayern Wahl 2018

Angetreten für: SPD
Wahlkreis: Nürnberger Land
Wahlkreis:
Nürnberger Land
Wahlkreisergebnis:
14,01 %
Wahlliste:
Mittelfranken
Listenposition:
4

Politische Ziele

Mich beschäftigt insbesondere die Frage, in was für einer Gesellschaft wollen wir in Zukunft leben? Ich setze mich ein für eine Aufwertung der Pflegeberufe ein, sowohl finanziell als auch bezüglich des Stellenwerts in unserer Gesellschaft. Ein zweiter Schwerpunkt ist Bildung. Derzeit sind marode Schulen, Lehrermangel und viele andere Schwachpunkte in den Medien und wir sehen, dass dieses Thema trotz aller Versprechungen bisher vernachlässigt wurde. Ich will, dass gute Bildung keine leere Worthülse ist, sondern endlich angepackt wird. Denn wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Digitalisierung 4.0 – die 4. Industrielle Revolution stellt uns vor Herausforderungen an Unternehmen, Arbeitnehmer, Politik, Gesellschaft, an jeden einzelnen von uns. Das zweite Maschinenzeitalter – ein Wandel ist eingeläutet und viele machen sich Gedanken über die optimale Vernetzung von Mensch und Maschine, über die technischen Aspekte des Fortschrittes. Zu wenige aber beschäftigen sich bisher damit, welche Folgen die Digitalisierung für jeden Einzelnen hat. Positive Auswirkungen, wie z.B. schnellere Kommunikation zwischen Familien und Freunden, erweiterte Möglichkeiten zum Homeoffice, schnelle Recherchen im Netz statt stundenlangem Sichten nach Informationen, bequemer Onlinekauf mit Lieferung nach Hause und viele mehr. Aber Digitalisierung stellt uns auch vor Herausforderungen wie z.B. die Angst vieler Arbeitnehmer, dass ihr Job überflüssig wird. Ja, in den nächsten 10 bis 20 Jahren  wird es in etwa die Hälfte der bisherigen Arbeitsplätze, so wie sie jetzt sind, nicht mehr geben. Es wird führerlosen LKWs, Bahne und Busse geben, nicht mehr jeder wird ein Auto vor der Türe stehen haben, das 23 Stunden nur steht, Autos generell werden immer mehr auf Elektroantrieb umgestellt, künstliche Intelligenz ersetzt Arbeitskraft und vieles mehr, was wir uns heute noch gar nicht vorstellen können. Arbeitsfelder werden sich ändern – aber Arbeit wird es auch in Zukunft  geben, nur teilweise andere als bisher: Neue Geschäftsmodelle für bisher noch unbekannte Berufe werden sich entwickeln, und wir werden uns nicht mehr ausschließlich über Arbeit definieren. Gleichzeitig müssen wir endlich das Thema Maschinensteuer in Angriff nehmen, wenn Arbeitsertrag mehr und mehr von Maschinen ersetzt wird. Alles ist in Veränderung, und das ist auch eine große Chance für uns als Gemeinschaft. Für diese Zukunftsaufgabe brauchen wir unbedingt eine Weiterentwicklung im Bildungssystem. Nicht nur kostenlosen Zugang zu Bildung für alle – im Rahmen der jeweils individuellen Ressourcen - sondern auch einen Wandel in den Inhalten! Wir müssen unsere Kinder fit machen für die Zukunft. In einer Welt, in der nicht mehr jeder einen Job ein Leben lang ausübt, müssen wir unsere Kinder befähigen, sich im Wandel zu orientieren. Schulinhalte wie Kreativität, Visionen, Intelligenz, Selbstverantwortung, Soziales Miteinander bis zum Schulfach Glück, soziales und emotionales Lernen – nicht wie bisher schwerpunktmäßig die Reproduktion von Wissen. Wir brauchen keine weitere Bildungsreform, sondern eine Bildungsrevolution! Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden geschaffen, um benutzt zu werden. Der Grund warum sich die Welt im Chaos befindet, ist weil Dinge geliebt werden und Menschen benutzt werden. (Dalai Lama) Lassen Sie uns aufbrechen in eine Zukunft, in der wir uns bewusst und wertschätzend um uns und andere sorgen, gemeinsam an einer Zukunft arbeiten, in der wir und unsere Kinder und Kindeskinder gerne leben!