Über Amely Poll
Amely Poll schreibt über sich selbst:

Beruflich war ich immer nah an den Lebensrealitäten der Menschen: Ich habe unter anderem als Taxifahrerin, Altenbetreuerin und Bürokauffrau gearbeitet. Seit über 25 Jahren bin ich Gewerkschaftssekretärin mit Leib und Seele, feministisch und antifaschistisch – und genau das prägt auch meine politische Arbeit.
Das Thema Arbeit liegt mir daher besonders am Herzen, dazu gehören die Erhöhung des Mindestlohns, Sozialversicherungspflicht ab dem ersten Euro, Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich.
Feminismus für mich ein großes Thema: Frauen sind überproportional von Gewalt und sexuellen Übergriffen betroffen, 2023 wurde fast jeden Tag eine Frau getötet. Frauen verdienen weniger, sind stärker von Altersarmut betroffen, und Alleinerziehende – meist Frauen – sind in hohem Maße armutsgefährdet. Damit Frauen selbstbestimmt leben können, ist bezahlbarer Wohnraum unerlässlich. Das ist nicht nur in der Stadt schwer. Auch in kleineren Städten brauchen wir einen Mietendeckel und vor allem wirksame Maßnahmen gegen Leerstand. Wohnen ist ein Grundrecht, kein Spekulationsobjekt.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der ÖPNV. Verkehrspolitik ist ein zentraler Baustein guter Klimapolitik. Wir wissen, was zu tun ist: bessere Taktung von Bus und Bahn, barrierefreie Bahnhöfe und Querverbindungen zwischen den S Bahnstrecken. Der ÖPNV muss kostenlos werden – nur so wird er zu einer echten Alternative zum Auto.
Für eine friedliche, selbstbestimmtes, solidarische Zukunft – in der Stadt und auf dem Land.
