Über Jan Trommershausen
Jan Trommershausen schreibt über sich selbst:

Nach meiner Schulzeit im Bergischen Land (NRW) habe ich in Münster studiert und als Diplom Kaufmann abgeschlossen.
Nach ersten beruflichen Stationen in kaufmännischen Funktionen bin ich seit nunmehr 23 Jahren als Geschäftsführer tätig. Über Schwermaschinenbau und Automobilzulieferindustrie bin ich seit 2010 in Berlin als Geschäftsführer eines Unternehmens der Mikroelektronik tätig, dessen Gesellschafter ich auch bin.
In der Kommunalpolitik engagiere ich mich schon seit den 90er Jahren. Dabei geht es mir nicht um ideologische Auseinandersetzung sondern vielmehr um pragmatische Lösungen für die Menschen mit denen ich am Wohnort zusammenlebe. So bin ich dann 2013 mit meinem Umzug nach Lichterfelde auch im FDP-Ortsverband Lichterfelde-Lankwitz aktiv geworden und bin dort derzeit stellv. Ortsvorsitzender. Außerdem leite ich den FDP-Landesfachausschuss Mobilität, Umwelt und Energie.
Das Thema schulische und berufliche Bildung sowie eine zukunftsgerichtete Industriepolitik liegt mir sehr am Herzen und ich bringe mich dort in verschiedenen Formaten ein: In der Heranführung von jungen Menschen an Technologieberufe im Rahmen einer Kooperation Adlershofer Unternehmen sowie in der IHK Vollversammlung.
Außerdem stehe ich dem in Berlin in meinen Augen übertriebenen Datenschutz kritisch gegenüber. Ich denke, wir sollten modernen und gut ausgestatteten Schulen den Vorzug gegenüber teurem Denkmalschutz geben. Die nächste Generation wird es uns danken.
Aktuelle politische Ziele von Jan Trommershausen:
Kandidat Berlin Wahl 2026
Als Unternehmer weiß ich, dass ich auf Dauer nur Geld ausgeben kann, das ich vorher verdient habe. Berlin kann sich nicht immer höher verschulden und damit den kommenden Generationen die Zukunftschancen nehmen. Das empfinde ich als verantwortungslos.
Berlin ist Startup Metropole und es werden unglaublich faszinierende Zukunftsperspektiven entwickelt. Die jungen Menschen sollten wir dabei unterstützen, Ihre eigene Zukunft zu erwirtschaften. Mir ist die Wirtschaftspolitik oft zu sehr auf Erhaltung fokussiert und zu wenig auf die Technologien von Morgen. So glaube ich persönlich nicht, dass wir uns in 10-15 Jahren noch viele Gedanken um Fahrzeuge in Innenstädten machen werden. Dies wird sicher schon bald durch völlig neue autonome Lösungen geschehen, die von den Berlinern gerne genutzt werden.
Ein weiteres Herzensthema ist die Rückbau des Denkmalschutzes auf ein vertretbares Maß. Wenn - wie in Zehlendorf - ein Gymnasium für 140(!) Millionen Euro denkmalgerecht saniert wird, frage ich mich, ob wir so ernsthaft weitermachen wollen. Die Dimension in Vergleich zu einem modularen, technisch optimal auf Schulbedürfnisse ausgerichteten Neubau stehen in keinem nachvollziehbaren Verhältnis. Ich bin ein Freund von Architektur, aber es darf gerne auch gebaut werden. Mir ist bewusst, dass dies für viele Bürger ein provokantes Thema ist, aber wir müssen zu einer ehrlichen Effizienzdiskussion kommen - nicht nur in Berlin.
