Unter der Lupe

Das Ziel von abgeordnetenwatch.de ist es, mehr Transparenz zu schaffen und damit das Vertrauen in die Politik zu stärken. Und genau das wollen wir auch mit unserem neuen Podcast „Unter der Lupe – Der Politik-Podcast von abgeordnetenwatch.de“ bezwecken.

Investigativ-Redakteurin Josephine Andreoli spricht bis zur Bundestagswahl im September in acht Folgen mit Politiker:innen darüber, wie Gesetze entstehen, ob Parteispenden problematisch sind oder wie die Abgeordneten eigentlich den Spagat zwischen ihrer Arbeit in Berlin und ihrem Wahlkreis bewältigen. 

Der Podcast thematisiert dabei die Vorgänge und Zusammenhänge, die von den Medien häufig vorausgesetzt werden: Wie genau entsteht eigentlich ein Gesetz? Bekommen Lobbyist:innen den Gesetzentwurf zum Teil bereits vor den Minister:innen zu sehen? Und lässt sich nur mit viel Geld guter Wahlkampf machen? 

Bei uns gibt's politische Bildung auf die Ohren. Ab dem 9. Juni jeden zweiten Mittwoch überall da, wo es Podcasts gibt.

 

 

 

Folge 1: Gesetze, und wie sie entstehen - 9. Juni

In der ersten Folge von „Unter der Lupe – Der Politik-Podcast von abgeordnetenwatch.de“ trifft Investigativ-Redakteurin Josephine Andreoli die Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Kerstin Griese (SPD). Als Parlamentarische Staatssekretärin nimmt Kerstin Griese die Rolle der Mittlerin zwischen der Regierung und dem Parlament ein und vertritt ihren Minister, Hubertus Heil (SPD), nach außen.

Im Gespräch erklärt sie am Beispiel vom viel diskutierten Lieferkettengesetz, welche Schritte ein Gesetz von seiner Idee bis zur Verabschiedung im Bundestag durchläuft und wie die verschiedenen Ministerien, die gemeinsam an dem Entwurf arbeiten, Kompromisse erarbeiten. Außerdem verteidigt Kerstin Griese den Kompromiss, auf den sich das beim Lieferkettengesetz federführende Arbeitsministerium mit dem Wirtschafts- und Entwicklungsministerium geeinigt hat – obwohl Journalist:innen vom ARD-Magazin Monitor herausgefunden haben, dass die Forderungen der Wirtschaftslobby fast 1:1 in den Gesetzentwurf übernommen wurden.