Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

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Portrait von Gudrun Brendel-Fischer
Antwort 26.08.2008 von Gudrun Brendel-Fischer CSU

(...) Das heißt, es werden Lehrerstunden nach der Schüler-, nicht nach der Klassenzahl zugeteilt. Ich halte Kombiklassen grundsätzlich für eine flexible Vorortlösung, wenn sie personell entsprechend untermauert ist, also Unterrichtsqualität gewährleistet ist. Nach wie vor sehe ich es nicht als sinnvoll an, wenn ein Teil der Schüler in eine homogene, ein anderer Teil in eine jahrgangsgemischte Klassen eingeschult wird. (...)

Portrait von Fritz Schmalzbauer
Antwort 26.08.2008 von Fritz Schmalzbauer Die Linke

(...) Lust auf Kinder hat man in einer sozial gesicherten Situation. Die neoliberale Verunsicherung (keinen gesicherten Arbeitsplatz, zu geringes Einkommen, keine ausreichendes und kostenloses vorschulisches Angebot, keine Ganztagsschulen) hält viele Menschen davon ab, Kinder "in die Welt zu setzen". (...)

Antwort 27.08.2008 von Rudi Steiner Die Linke

(...) natürlich haben Sie recht, wenn Sie sagen, dass auf Bayrischen Schulen die Schüler viel zu wenig gefördert und unterstützt werden. Dazu gehören selbstverständlich die Schulzeitverkürzung beim Gymnasium auf nunmehr acht Jahre (G8) und die eindeutig zu hohe Klassenstärke (Von der Hauptschule, die mittlerweile kaum noch Perspektiven bietet, mal ganz abgesehen). Auf der anderen Seite wird beim Abitur sehr viel von den Schülern verlangt. (...)

Portrait von Richard Spieß
Antwort 26.08.2008 von Richard Spieß Die Linke

(...) Da die frühe Aufteilung der Schüler zu geringen Schülerzahlen in den einzelnen Schularten führt, müssen die Kinder weite Wege hinnehmen. Deshalb setze ich mich für eine zehnjährige gemeinsame Schule für alle ein. Ich will keine frühzeitige Auslese der Kinder. (...)

Portrait von Angelika Weikert
Antwort 27.08.2008 von Angelika Weikert SPD

(...) Für mich heißt Bildung denken und urteilen können, selbstständig handeln und entscheiden lernen, als mündige Bürger in einer demokratischen Gesellschaft Verantwortung für sich und für andere übernehmen. Ein erweiterter Bildungsbegriff umfasst auch Persönlichkeitsbildung, soziales Lernen, einen guten Platz im Leben finden. Kinder und Jugendliche sollen täglich erfahren, dass sie in ihrer Individualität heraus gefordert und gefördert werden. (...)

Portrait von Florian Streibl
Antwort 09.09.2008 von Florian Streibl FREIE WÄHLER

(...) Bezüglich der Frage der Finanzierung denke ich, dass uns die Bildung unserer Kinder nie zu teuer sein darf. Die Förderung der Bildung beginnt für mich schon im Kindergarten und nicht nur bei elitären Wissenschaftsprojekten. Wenn der Landeshaushalt kritisch untersucht wird gibt es sicher Möglichkeiten die Bildung und somit unsere Zukunft besser zu fördern. (...)