(...) Im Hinblick auf die Proteste gegen die Castortransporte im Wendland bin ich der Ansicht, dass diese ein wichtiges Zeichen der breiten Bevölkerung gegen die Politik der Bundesregierung waren. Der Atomkonsens, den die schwarz-gelbe Regierung nun wieder aufgehoben hat, war nicht ein Konsens zwischen der Politik und der Stromwirtschaft, sondern eine gesellschaftlich getragene Entscheidung. (...)
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(...) Auf Landesebene müssen (wie auch auf der kommunalen Ebene) die Voraussetzungen für Bürgerbegehren und Volksentscheide vereinfacht werden. Der Aufwand zur Einleitung eines Bürgerbegehrens sollte möglichst gering und ohne juristischen Expertenrat möglich sein. Die Zahl der zu sammelnden Unterschriften sollte deutlich gesenkt werden. (...)
(...) Ich glaube, dass sich das deutsche System der repräsentativen Demokratie grundsätzlich bewährt hat. Es kann aber durchaus in einzelnen Bereichen durch unmittelbare Bürgerbeteiligungen außerhalb von Wahlen noch weiter gestärkt werden. (...)
Sehr geehrter Herr Rieger,
Ihre Frage ist in der Komplexität leider nicht so einfach zu beantworten. Gerne schicke ich Ihnen die erforderlichen Parlamentsdokument per Mail.
Gruß
Eugen Schlachter, MdL

(...) Die Forderung nach mehr Mitbestimmung ist für mich also eben auch eine Forderung nach neuen Formen der Beteiligung, die den Bürger auf Augenhöhe mit den Entscheidungsträgern stellen und letztendlich auch die Umsetzung öffentlicher Initiativen ermöglichen. (...)
(...) Von Martin Luther stammt der Satz: „Man könnt einen nicht höher schelten als einen Heuchler; dieser ist die schlimmste Pest.“ Und Heuchler gibt es in diesen Wochen ausreichend. Würden alle „Pharisäer“ den Bundestag verlassen müssen, wären die Oppositionsbänke weitgehend leer gefegt. (...)