Betrieb von Kohlekraftwerken zur Stromerzeugung beenden

28 Juni 2019

Im Rahmen der Bundestagsdebatte zur Energie- und Klimapolitik wurde über einen Gesetzentwurf der Fraktion Bündnis 90/Grüne zur Beendigung des Betriebs von Kohlekraftwerken zur Stromerzeugung namentlich abgestimmt. Die Fraktion zielt damit auf die Stilllegung von Braunkohlekraftwerken bis spätestens zum Ende des Jahres 2022 ab.

Bis auf die Grüne-Fraktion stimmten alle Fraktionen gegen den Gesetzentwurf, nur die Linke-Fraktion enthielt sich geschlossen der Abstimmung. Damit wurde der Gesetzentwurf abgelehnt.


Auch über einen Antrag der Linken wurde namentlich abgestimmt. Dieser fordert die allgemeine Anerkennung des Klimanotstands und die Verabschiedung von Klimaschutz-Sofortmaßnahmen. Der Antrag wurde durch die Stimmen der CDU/CSU, SPD, AfD und große Teile der FDP abgelehnt. Zugestimmt haben die Fraktionen Die Linke und Bündnis 90/Grüne, außerdem einige Abgeordnete der FDP-Fraktion.

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Dafür gestimmt
62
Dagegen gestimmt
479
Enthalten
60
Nicht beteiligt
108
Abstimmungsverhalten von insgesamt 709 Abgeordneten.

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NameFraktionWahlkreisStimmverhalten

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05.07.2018
16.05.2019

Kommentare

Gibt es nicht noch 62 freie Plätze im Raumschiff zum Mars, um die Personen dorthin zu befördern, die dafür gestimmt haben, die Kohlekraftwerke bis 2022 abzuschaffen ?
Solche Befürworter einer Decarbonisierung sind auf der Erde völlig überflüssig. Die Mars -Atmosphäre würde besser zu solchen Personen passen.

Warum werden 100.000 Arbeitsplätze in der erneuerbaren Energien gekündigt und 10.000 bei Kohle angeschafft? Weil immer noch viel zu viele Menschen in unserem Bundestag nicht begreifen, dass unsere Erde zugrunde geht! Allein an dieser Abstimmung sieht man, wie traurig es ist und wie wichtig unseren Politikern die Kohle ist. Statt mal etwas für erneuerbare Energien zutun, wird hier das Ende der Kohle noch weiter hinausgezögert. Es ist wirklich traurig zusehen, dass mehr Jugendliche begreifen was hier passiert als Politiker in unserem Bundestag!

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