Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben

29 März 2012
Mit den Stimmen von Union und FDP hat der Bundestag einen Antrag der Grünen abgelehnt, mit dem das geplante Betreuungsgeld gestoppt werden sollte. Vor allem die CSU pocht auf dessen Einführung, wie es im Koalitionsvertrag festgeschrieben wurde.

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Dafür gestimmt
232
Dagegen gestimmt
297
Enthalten
9
Nicht beteiligt
81
Abstimmungsverhalten von insgesamt 619 Abgeordneten.

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NameFraktionWahlkreisStimmverhalten

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Kommentare

Ihr Kommentar

ich hätte nichts gegen die einführung eines betreuungsgeldes (in angemessener höhe), wenn man eine tatsächliche wahlmöglichkeit hätte zwischen betreuungsplatz und zu hause- betreuung. aber bis es diese wahl gibt (also bis es für alle kinder ein betreuungsangebot gibt) halte ich diese idee für einen versuch, die klagewelle bei einführung des rechtsanspruchs auf betreuung abzumildern und danke jedem, der für die aufgabe dieser pläne gestimmt hat.
leider ist es immer noch nicht bis zu cdu und csu vorgedrungen, dass mütter auch gern arbeiten gehen würden und zwar nicht nur um den betreuungsplatz zu bezahlen!

Es ist schon bald so traurig, dass man keinem Politiker glauben sollte- alle füllen zuerst Ihren ", Säckel", Beispiele dafür gibt es doch genug, nach Hr. Wulf, Hr. Steinbrück und, und........... noch viele mehr - die dort oben sitzen - sind sich alle selbst der Nächste. Wie ist es möglich das hier um Kleinigkeiten von ca. 100,--€ gefeilscht werden muss - doch den unfähigen Politikern, wird das Geld nachgeworfen. Es ist bald eine Schande ", ein normaler DEUTSCHER zu sein - wir das VOLK haben das gleiche Recht wie die ", Abzocker ", in unserem Staate, Leute, warum sollen wie überhaupt zur Wahl gehen - die lachen sich doch alle einen ins Fäustchen - schämen sollen sich alle, die sich unsere Steuergelder in die Tasche stecken und wieviele Menschen leben am Existenzminimum. Der EINE ist aalglatt u. hat nur sein hämischen grinsen auf dem Gesicht und der Andere tritt auf- mit einer roten ",Birne", u. einem lachen- das man gerade rein............. könnte. Schämen Sie sich alle, - es wird mir schlecht, wenn ich nur daran denke wie wir auf deutsch gesagt - ",verascht", werden. An alle die diese Kommentare lesen, macht Euch Gedanken wie wir die faulen Eier aus der Politik heraus kicken können.

Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie man Menschen ein bestimmtes Lebensmodell mit ihren Kindern vorschreiben will, auch einer obersten Familienrichterin in Deutschland gestehe ich dieses Recht nicht zu. Wenn Eltern meinen, ihr Kind nicht schon, wenn es gerade 1 Jahr alt geworden ist, in eine institutionelle Betreuung zu geben, dann sollte das respektiert werden. Letzlich geht es um einen ganz kleinen wehrlosen Menschen, und wer außer den Eltern sollte über dessen Lebensituation entscheiden. Doch nicht Herr Hundt, die Ideologieriege von Rot und Grün (die mit ",mittelalterlich",, überholtes Familienbild", etc. geifert), oder die ",oberste Familienrichterin",. Und wenn Eltern sich entscheiden ihr Kind nicht in eine Krippe zu geben, bis es 3 Jahre alt ist, warum sollten sie leer ausgehen, wenn sie den gleiche Job machen, wie die Krippe, die mit hunderten Euro pro Platz und Monat öffentlich bezuschußt werden? Kann mir das jemand erklären.

In unserer Gesellschaft weiß jeder, wie man Kinder erzieht - außer Eltern. Olaf Scholz forderte seinerzeit die Lufthoheit über die Kinderbetten. Linke, Arbeitgeberverbände, Gewerkschaftsfunktionäre (arbeitende Eltern sind zahlende Mitglieder!), Kitainvestoren, Karriereeltern und gerne auch Kinderlose tröten eifrig mit beim Kitagedönse. Das Schlimmste für betroffene Eltern mit Kleinkindern: Selbst unsere unabhängigen (?) Medien verwehren ihnen eine sachliche, ausgewogene Argumentation zum Thema und baggern uns täglich mit den gleichen Mantras zu: Kitas bilden und können alles besser. Stimmt definitiv nicht!! Warum erfahren wir nicht mit der gleichen Häufigkeit die ernüchternden bis beunruhigenden Ergebnisse der weitgehend unanfechtbaren ",NICHD",- Langzeitstudie bzgl. Kitakindern und deren Entwicklung. Hier wurde nicht auf von finanziellen Projektförderern erwünschte ideologische Ergebnisse hingeforscht. Ähnliche Studien in Österreich und anderen Ländern bestätigen die wissenschaftl. Erkenntnisse. Deutschland, das bildungshungrige Deutschland, nimmt diese Kenntnisse nicht zur Kenntnis. Warum? Wer blockiert? Alle Eltern, die vor der der Kita-oder-nicht-Wahl stehen, sollten eine Zusammenfassung der Forschungsreihe bekommen (Poltik und Wirtschaft werden sich hüten!) und wenn diese Eltern ihr Kind lieben, werden sie dafür auf die Straße gehen nicht nur 100 sondern 1000 Euro Betreuungsgeld für die Erziehung zu Hause zu bekommen.

Es kann doch nicht sein, dass man mittlerweile für etwas bezahlt wird, was selbstverständlich ist. Undzwar, dass man sein Kind betreut.
Wie weit sind wir denn schon gekommen??? Dann hätte man sich vorher überlegen müssen, ob man die Zusage eines Krippenplatzes einhalten kann. Wer braucht denn einen Krippenplatz? Z. B. Alleinerziehende Mütter, die ihre Kinder selber ernähren müssen. Diese bekommen das Betreuungsgeld ja dann wohl nicht, weil es in der Regel AG-2-Empfänger sind. Dann schafft doch bitte lieber die Krippenplätze und dadurch auch Arbeitsplätze, die ja wohl dringender benötigt werden. Typisch für Deutschland, werden mal wieder die gestopft, die es nicht wirklich brauchen.

Es gibt Sozialisten welche die ", Lufthoheit über die Kinderbetten ", verlangen.
Diesen Kinderverstaatlichern muß entgegengetreten werden

Leider kommt das Betreuungsgeld zu spät. Ich hätte damals nicht nur 80 EUR im Monat gespart, sondern hätte noch 150 EUR zusätzlich erhalten. Pefekt.

Die Einführung des Betreuungsgeldes und die Haltung der FDP sind ebenso sehr bedauerlich wie das Niveau mancher Kommentare. Seit wann gelten Kindergärten und frühkindliche Krippenbetreuung als sozialistisch? Wurde dieses Label 2012 eingeführt?

Natürlich gibt es durchaus Bürger, die gerne Geld vom Staat nehmen, je mehr, desto besser und je eher, desto besser. Wieso ausgerechnet eine liberale Partei diese Strömung, die auf immer mehr staatliche Transferleistungen setzt aufnimmt ist mir schleierhaft.

Gleichzeitig fragt man sich, wo denn der - Entschuldigung, nicht meine Farbwahl - rote Faden der Familienpolitik liegen mag. Elterngeld, Kindergeld, Mutterschaftsgeld, Betreuungsgeld...was kommt nächstes Jahr, das Vater-Mutter-Kind-Geld? Ich vermute, das könnte auch jemand gut gebrauchen, der sich dann noch über die verspätete Einfhrung echauffiert...

Herr Stahl aus Kommentar 1 hat wohl nicht verstanden, dass der CDU-Abgeordnete Knoerig GEGEN DEN STOPP DES BETREEUNGSGELDS gestimmt hat, also FÜR das Betreuungsgeld.
Ich halte die Herdprämie für mittelalterlich. Das Unterhaltsrecht wurde reformiert, die oberste Familienrichterin in Deutschland empfiehlt sogar im Fernsehen den verheirateten Frauen, auf keinen Fall aus dem Beruf auszusteigen und wenigstens in Teilzeit arbeiten zu gehen - und die CDU will die Herdprämie. Mal wieder ein Grund mehr, niemals diese zurückgebliebene Partei zu wählen.

Danke, dass Sie soviel Rückgrat zeigen und gegen diese unsinnige Einführung der ",Herdprämie", stimmen. Es hat rein gar nichts mit Freiheit zu tun wenn veraltete Familienmodelle bezuschusst werden, mit der Gefahr von Mitnahmeeffekten und mangelhafter Chancen für Kinder. Ich wünsche Ihnen, dass Sie noch mehr aus Ihrer Partei umstimmen können.

Wie wäre es denn mit einer Steuererleichterung anstatt einer Prämie. Dadurch sparen wir uns jede Menge Bürokratie und sorgen für die richtigen Anreize ...

ich hoffe,das Betreuungsgeld kommt.Ich werde diesen Monat Oma,und die jungen Eltern (Altenpfleger und Köchin) arbeiten beide im Schichtdienst. Das Betreuungsgeld würde ihnen die Möglichkeit geben,zwei oder drei Jahre ihre Tochter selbst zu betreuen. Ohne das Betreuungsgeld kämen sie finanziel nicht über die Runden.

Es ist sehr zu begrüßen, dass die CDU/CSU (bislang?) den heftigen Angriffen seitens der Opposition und der Medien standgehalten und am Betreuungsgeld festgehalten hat.

Insbesondere die Behauptung, Deutschland könne sich angesichts des bevorstehenden Fiskalpaktes solch eine Anerkennung der Leistung von Eltern, die ihre Kinder selbst erziehen, nicht leisten, ist äußerst scheinheilig angesichts der weit höheren Beträge, die an doppelverdienende Eltern zur Erhaltung ihres sozialen Status´ vom Staat gezahlt werden, nämlich in den ersten zwölf Monaten bis zu 1800 €. Außerdem investiert der Staat, wie ich gelesen habe, 1.000 € monatlich für jeden Krippenplatz. Da soll sich der Staat für die Kinderbetreuung zu Hause plötzlich 150 € nicht mehr leisten können? Für Mütter, die wegen ihrer Kinder nicht berufstätig sind, also auf Einkommen verzichten, deshalb nur den Mindestbetrag an Elterngeld erhalten und keinen Krippenplatz in Anspruch nehmen und mit ihrer Erziehungsleistung nachweislich mindestens ebenso gute Ergebnisse erzielen wie die Fremdbetreuung durch Tageseinrichtungen für Kinder, sollen 150 € zu viel sein?

Ich kann Sie und die CDU nur ermutigen, an Ihrem Kurs, auch nach dem Eklat in der vergangenen Woche, festzuhalten. Es ist nicht richtig, dass die (= alle) Familien Krippenplätze wollen. Einige Eltern wollen ihre Kinder selbst erziehen und sind für ein wenig Gerechtigkeit dankbar.

Und wieder daneben.
Was ist das für eine Frühkindliche Förderung, wenn Prämien gezahlt werden, um die Kinder zu Hause zu betreuen.

Siehe Link.

http://www.bmbf.de/de/15467.php

oder Bundesministerium für Bildung und Forschung - Frühkindliche Bildung

Das Betreuungsgeld gibt es nicht, weil das Geld für Afganistan gebraucht
wird das sagen Frau Merkel und Herr Schäuble.
Ihr müsstet euch mal ansehen wie viel Geld das dem Staate kostet,also
jeden Soldaten 1000,-Euro mehr geben, da reicht das Geld ????

Hallo
Ich mache mir Sorgen wegen dem was in dem Vertrag für den ESM drin steht.
Das geholfen werden muss ist für mich okay.
Aber doch nicht so?
Oder?
Bürger aus Bergisch Gladbach

Die Ablehnung des Betreuungsgeldes von seiten ",linker", Parteien ist in meinen Augen vornehmlich ideologisch bedingt.
Ich halte das Betreuungsgeld auch in der jetzt vorgesehenen Höhe für maßvoll, zumal ein Kita-Platz nachgewiesenermaßen mit deutlich mehr Finanzmitteln bezuschusst wird.
Warum nicht den Bürgern - in diesem Falle den Familien - auf diesem Gebiet etwas freiheit lassen?
Öffentliche Träger sind bzgl. Kindererziehung keinesfalls den Eltern stets überlegen.

Ist ",Mutter", den kein Job, der honoriert werden darf? Und bei dem mickrigen Kindergeld, das inflationaer bedingt nur noch die Haelfte Wert wie vor 20 Jahren hat, ist ein Betreuungsgeld auch fuer das Anheben der Geburtenrate durchaus sinnvoll!

Der Job einer Mutter muss gleich bezahlt sein, wie der eines ",Karriereweibes",, die aufgrund ihres intelligenten Jobs den Generationenvertrag bricht. Warum soll die Erzieherin in der Kinderkrippe ein Gehalt/Lohn/Rente, etc. bekommen, obwohl sie den ",gleichen", Job einer ",Mutter", macht auf qualitativ niedrigerem Niveau, weil es nicht ihre eigenen Kinder sind?

",Mutter", ist ein vollwertiger Arbeitsplatz, und das Schaffen von Kinderkrippen und ",zwingen", der Eltern, ihre Kinder dort abzuschieben erzeugt in erster Linie einmal eine enorme Anzahl an arbeitslosen Muettern, die auch ohne 4jaehrige Ausbildung viel besser wuesste, was fuer ihr Kind gut waere. Seid 6000Jahren koennen Muetter ihren Kindern die Windeln wechseln, ohne dass sie eine 4jaehrige ",Expertenausbildung", dafuer bekommen haben.

Wie soll aber ein alleinverdienender Vater mit 1600€/ Monat seine Familie mit 5 Kindern durchbringen, wenn es kein Betreuungsgeld gibt und dadurch die Mutter auch zum arbeiten ",gezwungen", wird, und die Kinder in Kinderkrippen verwahrlosen muessen? Und es gibt genug Familien, die mehr als 2 Kinder haben. Wer ist schon ein Einzelkind? Entweder gar keine Kinder und Karriere, oder Karriereverzicht und Verwirklichung in einer ",Grossfamilie",
Und was lernt ein Kind schon in der Kinderkrippe, ausser alle moeglichen Schimpfwoerter und Mutterliebeentzug? Und Vorschulische Bildung gibt es auch ohne Kinderkrippen, ich hatte einen Bruder, der mit 3 Jahren lesen konnte und nie in einem Kindergarten war!

Mit dem Betreuungsgeld holt der Staat das nach, was er den Familien jahrelang ",gestohlen", hat, und sich nun seinen eigenen demographischen Problemen stellen muss.

Vielleicht hätte man für die Abstimmung über diesen Antrag den Fraktionszwang aufheben sollen. Ich denke dann wäre das Ergebnis anders ausgefallen.

Herr Kauder bestimmt
Bernhard Schulte-Drüggelte stimmt ab

Betreungsgeld,Elterngeld,Mutterschaftsgeld. Was soll das alles. Ich bin nun 59 Jahre alt . Damals gab es das alles nicht und trotzdem habe ich zwei Kinder Groß bekommen. Heute wird erst mal nachgeschaut wieviel Geld es für ein Kind gibt. Das kann ich nicht verstehen. Ich war auch alleinverdiener und habe dann eben doppelt gearbeitet. Unseren Urlaub haben wir eben über diese Zeit auf dem Campingplatz gestaltet. Einen Urlaub auf Mallorca mit zwei Kindern konnten wir uns auch nicht leisten.Es war auch öfters mal sehr knapp, dann wurde die Freizeit aber anders gestaltet. Radfahren mit den Kindern ist ja auch etwas. Wenn ich heute meine Kinder frage wie es Ihenen gefallen hat bekommr ich nur Positives. Sie waren froh das sie Eltern hatten die sich auch mal etwas haben einfallen lassen.
Können wir Älteren denn für die Kindererziehung das Betreuungsgeld usw. noch nachfordern?

Frau Hasselfeldt, ich hoffe Sie und Ihre Partei bleiben in diesem Punkt standhaft.
Alle machen sich Gedanken um Hartz 4 Empfänger und Migranten. Aber wer denkt an uns deutschen, sozialversicherungspflichtig Angestellten?
Ich werde in wenigen Wochen zum ersten mal Vater. Und ich werde alles tun, um meiner Frau zu ermöglichen, volle 2 Jahre nach Geburt unseres Sohnes daheim zu bleiben. Man wird mich altmodisch und konservativ nennen, aber ich möchte, dass meine Frau meinen Sohn erzieht und keine kinderlose Erzieherin. Das Betreuungsgeld ist ein richtiger und wichtiger Schritt, pro Familie, kontra Betreuungsanstalt.
Ich war bis zum Kindergartenalter zu hause, da meine Mutter nicht arbeiten musste. Und diesen ",Luxus",, diese unbeschwerte und glückliche Kindheit bei meiner Mutter möchte ich auch meinem Sohn ermöglichen. Das Betreuungsgeld würde das ganze nochmals erleichtern.

Ob das wirklich was bringt? Schaut nach Norwegen!!!

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