Die Autolobby und die Mär vom angeblichen Job-Kahlschlag

Annähernd 600.000 Jobs ständen auf dem Spiel, wenn die Politik den Verbrennungsmotor verbietet, behauptet die Autolobby. Tatsächlich? Wir haben mit dem Automobil-Experten Ferdinand Dudenhöffer gesprochen. Seiner Einschätzung nach übertreibt die Autolobby maßlos – und gefährdet durch das Festhalten an einer überholten Technik sogar selbst Arbeitsplätze.

SPIEGEL-Meldung zu Söder-Forderung nach Verbot von Verbrennungsmotoren

Dieser Tage machte eine bemerkenswerte Nachricht die Runde durch die Sozialen Netzwerke. Die CSU, hieß es da, setze sich für ein Ende des Verbrennungsmotors ein. "Ab dem Jahr 2020“, so Markus Söder, „dürfen nur noch Autos zugelassen werden, die über einen umweltfreundlichen Antrieb verfügen."

Eine CSU, die die Grünen links überholt – was ist da los? Nun, die Meldung stammt aus dem Jahr 2007. Damals hatte Söder tatsächlich ein Zulassungsverbot für Benzin- und Dieselfahrzeugen ab 2020 gefordert.

Doch davon sind wir heute, rund zwei Jahre vor Ablauf der Söder'schen Frist, meilenweit entfernt. Der Grund ist offensichtlich: Die Automobillobby setzt alles daran, ihr lange Zeit funktionierendes Geschäftsmodell zu verteidigen, nämlich eine Technik zu verkaufen, die im vorletzten Jahrhundert erfunden worden ist.

Matthias Wissmann (VDA)
Pressefoto Matthias Wissmann

Wann immer die Politik in den letzten Jahren strengere Abgasregeln zum Schutz von Mensch und Natur beschließen wollte, traten die Lobbyisten der deutschen Automobilwirtschaft auf den Plan – meist höchst erfolgreich. Entweder wurden die geplanten Abgasrichtlinien abgeschwächt oder sogar komplett verhindert. Fast immer hatte dabei ein Mann seine Finger im Spiel: Matthias Wissmann, der Präsident des einflussreichen Verbandes der deutschen Automobilindustrie (VDA). Wissmann war einst Bundestagsverkehrsminister, seine Lobby-Briefe an Bundeskanzlerin Merkel beginnt er heute gerne mit der Anrede „Liebe Angela“.

600.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel?

Seit einiger Zeit dreht sich die öffentliche Debatte nicht mehr allein um strengere Abgasregeln, inzwischen geht es für die deutsche Autoindustrie um nichts weniger als ein Verbot von Verbrennungsmotoren. Ein solches wollen Wissmann und die Seinen um jeden Preis verhindern. Ihr Lieblingsargument, das auch viele Politiker beeindruckt, lautet: Wer den Verbrennungsmotor abschaffen will, gefährdet annähernd 600.000 Arbeitsplätze. So stellen es VDA und das ifo-Institut in einer viel zitierten gemeinsamen Presseerklärung dar (z.B. WELT, FAZ oder ZEIT).

Wie kommt Wissmanns Verband zu dieser Behauptung, woher hat er solche Zahlen? Fragen wir jemanden, der sich mit dem Thema bestens auskennt: Ferdinand Dudenhöffer. Wann immer Zeitungen oder Nachrichtensendungen einen Auto-Experten suchen, wenden sie sich an den Professor von der Universität Duisburg-Essen.

Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Auto-Experte an der Universität Duisburg-Essen
Pressefoto Ferdinand Dudenhöffer

Dudenhöffer hält die vom VDA und fo-Institut in die Welt gesetzten Zahlen für maßlos übertrieben. „Die ifo-Studie erweckt den Eindruck der deutlichen Übertreibung“, erklärt Dudenhöffer gegenüber abgeordnetenwatch.de. „In der ganzen Branche gibt es überhaupt nur 850.000 Arbeitsplätze. Es ist nicht nachzuvollziehen, wie diese Zahlen entstehen“.

"Je länger wir warten, desto mehr Arbeitsplätze fallen weg"

Viel gravierender für die Entwicklung bei den Arbeitsplätze seien die zehn verlorenen zehn Jahre aufgrund des verpassten Technologiewandels, so Dudenhöffer. „Je länger wir warten, desto mehr Arbeitsplätze fallen künftig weg." Denn insbesondere China, das schnell gegensteuere, gewinne einen Vorsprung, während in Deutschland zu lange an bestehenden Technologien festgehalten werde. "Wenn man damals den Unsinn der Dieselsubvention aufgegeben hätte, wäre die Chance groß gewesen, dass Deutschland den Hybridantrieb erfunden hätte und dann auch schneller in die Elektromobilität eingestiegen wäre“, meint der Auto-Experte von der Universität Duisburg-Essen.

Dass es nach wie vor eine Dieselsubvention in Form von Steuererleichterungen gibt und auch kein gesetzliches Ende des Verbrennungsmotor in Sicht ist, darf als Erfolg für Wissmann und die Autolobby gewertet werden. Doch fatalerweise haben die Lobbybemühungen genau den gegenteiligen Effekt als eigentlich beabsichtigt. Denn am Ende dürften die deutschen Autobauer schlechter dastehen, weil sie international den Anschluss verlieren. Dudenhöffer: „Man wollte mit dem Verbrennungsmotor in das nächste Jahrtausend und hat deshalb die Elektromobilität ‚beiseite‘ geschoben. Hier setzen inzwischen China und Silicon Valley die Benchmark.“

Was bedeutet das für die Arbeitsplätze in der deutschen Autoindustrie? Folgt man Dudenhöffers Aussagen, dann strebt die Autolobby nach kurzfristigen Gewinnen – auf Kosten der eigenen Belegschaft. Denn Arbeitsplätze werden durch das Festhalten am Verbrennungsmotor mittelfristig nicht gerettet, sondern ganz im Gegenteil.

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Kommentare

Der Elektromotor ist nicht umweltfreundlich. Er ist lediglich etwas weniger umweltschädlich - vorausgesetzt er wird mit Ökostrom betrieben. Die Automobilindustrie möchte sogar LKW mit Elektromotoren ausstatten, die ihren Strom über Kabelleitungen beziehen, da so große Batterien nicht verfügbar sind bzw. zu schwer ausfallen würden. Das ist eine total absurde Idee, da man vernünfigerweise dann gleich auf die Schiene gehen könnte. Den öffentlichen Verkehrsmitteln und den Fahrrädern sollte die Zukunft gehören, alles andere ist "steinzeitlich" und Energieverschwendung!

Ich kann Ihnen zum Großteil nur zustimmen. E-LKW's sollten wahrlich maximal für Kurzstrecken verwendet werden und stattdessen das Schienennetz erheblich ausgebaut werden. Die Umweltfreundlichkeit des Elektromotors ist tatsächlich um einiges komplizierter als häufig dargestellt, von beiden Seiten.
Der Elektromotor wird garantiert nicht all unsere Umweltprobleme im Bereich Transport lösen, aber es ist eine sinnvollere Technologie als der Verbrennungsmotor alleine wegen dem viel höheren Wirkungsgrad. Auch darf nicht vergessen werden, die Elektromobilität steht am Anfang ihrer Entwicklung, beim Verbrennungsmotor ist es unwahrscheinlich, dass in den nächsten Jahren große neue Sprünge gemacht werden.
Öffentliche Verkehrsmittel und Fahrräder, kein neues Konzept aber auch meiner Meinung nach das einzig sinnvolle.
Ich hoffe, dass endliche neue Effizienzklassen für Autos eingeführt werden, damit die abscheuliche Entwicklung zu immer schwereren Autos, bsp. SUV's aufhört. Ein SUV kann heute die gleiche Effizienzklasse wie ein Kleinwagen haben, nur weil er eben nur mit anderen SUV's verglichen wird. Auch hier ist leider der Einfluss der Lobby spürbar, da die EU schon mal neue Effizienzklassen einführen wollte, Deutschland hats verhindert..

Dem kann ich nur zustimmen. Diese aus meiner Sicht ideologisch stark aufgeladene Diskussion, dass eine umweltfreundlichere Mobilität nur mit einem radikalen Verbot des Verbrennungsmotors möglich wäre sehe ich als absolut falsch. Ziel muss doch sein mit möglichst wenig Energieaufwand Von A nach B zu kommen. Die Vorzeigemodelle aus Kalofornien sind mit mehreren hundert kW Systemleistung ganz gewiss keine Energiesparmodelle. Auch die fast schon vorsätzliche Vernachlässigung der Bahn-Infrastruktur zeigt ebenfalls in eine ganz andere Richtung. Auch dass man beispielweise nicht den absoluten Verbrauch, sondern nur einen Qutiententen Verbrauch pro Fahrzeuggewicht bewertet bestraft Fahrzeugleichtbau als wesentliches Energiespar-Potenzial.

Volle Zustimmung!

Dieser Kommentar von Ihnen ist zwar richtig, aber gefährlich!

Fans von Verbrennungsmotoren lesen hier nur raus, dass E-Motoren fast genauso schlimm sind. Das ist schlicht falsch! Es geht um die Herkunft der Energie. Versuchen Sie bitte mal mit einem Benziner wirklich sauber Energie zu verbrauchen. Das geht einfach nicht, egal ob LKW, PKW oder Roller - das Prinzip basiert immer auf Verbrennung! Verbrennung => CO2. Wenn man ein Elektroauto hat, hat man wenigstens langfristig die Möglichkeit sauber unterwegs zu sein. Es geht ja auch ums Zeichen setzen. Ein Elektromotor KANN sehr wohl VIEL umweltfreundlicher sein, ein Benzinmotor KANN DAS NICHT. Punkt!

Individualverkehr abzuschaffen ist zwar ein tolles Ziel, aber gesellschaftlich vorerst noch viel utopischer als ein Umstieg auf E-Autos.

Herr Johannes:

Lesen Sie mal diesen Artikel ,dann werden Sie auch anders denken, denn unser ÖKO - Strom ist nicht immer so sauber wie man uns vormacht.

Allein für den Inneren Rostschutz der Stahltürme, auf denen die Offshore – Windräder montiert sind, werden über eine Lebensdauer von 25 Jahren JE TURM bis zu ZEHN TONNEN
Aluminium in das Seewasser abgeben. Das hat die Bundesanstalt für Wasserbau errechnet.
Und ist das ökologisch? Wenn Wasser Tiere und Menschen vergiftet werden.
Das schlimme ist daran das man es ändern könnte, wenn man nur wollte!
Frage: hat man schon mal eine Anlage im Lande, kontrolliert wieviel Gift die in die Erde abgeben? Ich glaube nicht dass das gemacht werden darf.

Was alle Beteiligten zu vergessen scheinen:

Die Automobilindustrie hat bereits seit 2010 ganz massiv Stellen abgebaut und praktiziert dies weiterhin.

Die Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene- ein seinerzeitiges Kernthema unserer grünen Froschküsser- ist jämmerlich gescheitert. Und nun hängen wir in vielen Bereichen anderen Ländern hinterher und es wird täglich schlimmer. Zu bestimmten Zeiten kann man sich überhaupt nicht mehr auf die rechte Spur der Autobahn einordnen, wegen der kilometerlangen LKW KOnvoys !

Bei uns wurden Arbeitsplätze der Automobilindustrie abgebaut. Aufgebaut wurden Automotive Arbeitsplätze in Ungarn, Rumänien, China und besonders Indien. Eingestellt werden Menschen aus der IT-Branche, die zum Teil nicht einmal wissen was ein Auto ist, dementsprechend ist in den Anfangsjahren auch das Ergebnis deren Arbeit (was ich diesen Menschen nicht zum Vorwurf mache).

Es ist bedauerlich, dass für einen nicht nachgefragten Mist wie das autonome Fahren enorm viel Geld in der Entwicklung ausgegeben wird, weniger umweltschädliche Technologien aber als zu teuer und arbeitsplatzfeindlich dargestellt werden. Das betrifft nicht nur die Entwicklung effizienter Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb, sondern eben auch die Einhaltung der Abgas- und Verbrauchsgrenzwerte bei Verbrennern, ein gescheites Kältemittel für Klimaanlagen (R774) u.v.a.m.
Das war in den 80ern schon so bei der Einführung der Abgasreinigung nach U.S. Standard für Benziner und dem bleifreien Benzin. Nur damals gab es noch einen Staat, der nicht komplett den wirtschaftlichen Interessen untergeordnet gewesen ist.

Spätestens seit 1998, seitdem es zwischen VDA bzw. ACEA und EU-Kommission das "frewillige" Abkommen gegeben hat, den Verbauch bis 2008 auf 140g Kohlendioxid / km zu senken (das selbst gesteckte Ziel wurde nicht erreicht), betreibt die Automobilindustrie eine Lobbyarbeit die zum Ziel hat, das Bestehende zu bewahren. Das ist der schlimmste Lobbyismus den es gibt. In Matthias Missmann mit seinem smarten Grinsen haben sie aber den perfekten Propagandisten dafür.

Ihn und die verantwortlichen Manager der Autoindustrie sollte man augfrund ihres verabscheuungswürdigen Verhaltens und der Gefährdung des Lebens auf dem Planeten anklagen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Sicherheitstechnologien, die bei Unfällen Menschenleben retten sollen werden progpagiert, zweitgleich durch Abgase ein Vielfaches an Menschen gesundheitlich gefährdet oder getötet.
Letztlich sind diesen Herren auch die Arbeitsplätze hierzulande vollkommen wurscht. Das haben sie in den letzten Jahren mit der zunehmenden Verlagerung in "best-cost" Standorte gezeigt. Sobald das Know-How hier nicht mehr beötigt wird oder weitergegeben wurde, wird nach "best-cost" verlagert. Das ist eine Rechnung, die in der Praxis nicht aufgehen wird.

Die Rendite ist das, was zählt. Man muss es verkaufen können. Ob das was man verkauft auch funktioniert ist nebensächlich.

Es tut gut das zu lesen. Ich gebe Ihnen in allen Punkten recht. Fakt ist aber auch, dass die Lebenszeit unserer Wirtschaftdiktatur genau so zeitlich begrenzt ist, wie eine unheilbare Krebskrankheit. Ein Prinzip, dass ausschließlich auf Wachstum basiert, muss früher oder später scheitern. Gespannt bin ich, was danach kommt. Allerdings befürchte ich, dass die Kurzsichtigkeit und die Gier des Menschen keine gute Prognose zu lässt.

Danke.............
Besser kann man es nicht sagen. Daumen hoch, 100% Stimmig und wahr

Danke.............
Besser kann man es nicht sagen. Daumen hoch, 100% Stimmig und wahr

Es tut gut das zu lesen. Ich gebe Ihnen in allen Punkten recht. Fakt ist aber auch, dass die Lebenszeit unserer Wirtschaftdiktatur genau so zeitlich begrenzt ist, wie eine unheilbare Krebskrankheit. Ein Prinzip, dass ausschließlich auf Wachstum basiert, muss früher oder später scheitern. Gespannt bin ich, was danach kommt. Allerdings befürchte ich, dass die Kurzsichtigkeit und die Gier des Menschen keine gute Prognose zulässt.

Da können die grünen Froschküsser aber wirklich nichts für. Die größte deutsche Spedition Schenker ist eine Tochter der DB. Komisch, dass es so wenig Güterverkehr auf der Schiene gibt, oder?

Es wird in Artikeln immer so dargestellt, daß es Lobbyisten und Top Managern darum geht, in Zukunft Arbeitsplätze in ihrer Branche zu erhalten.
Das ist einfach nicht wahr. Ich würde sie bitten, das nicht weiter zu behaupten.
Diese Art von Mitarbeitern werden meist über Aktien Optionen bezahlt, die relativ kurzfristig frei werden und dann verkauft werden dürfen. Es geht ihnen also einzig und allein darum, noch eine Weile weiter diese kurzfristigen Einkommen zu erzielen. Wenn das Unternehmen dann mittelfristig zugrunde geht, zieht diese Art von Personal weiter, sie werden immer gerne eingestellt.
Es wäre viel geholfen, wenn sie das mal wirklich klarstellen würden. Es ist innerhalb der Manager Branche nun wirklich kein Geheimnis.

Guten Morgen!

Und was ist, wenn Herr Dudenhöfer auch nur ein "Lobbyist" ist?

Man sieht und hört immer wieder die gleichen Experten... (Dudenhöfer, Kemfert, Pfeiffer mit drei f...)

Matthias

Hallo Matthias,
er kommt doch immer darauf an, wofür Lobbyarbeit betrieben wird - ob für Tier- und Umweltschutz, Solidarität in der Gesellschaft, gegenseitige Toleranz, bezahlbaren Wohnraum, dafür, dass Eigentum verpflichtet und ähnliche Ziele - oder für die Befriedigung gieriger Einzelinteressen, die dem Großteil der Gesellschaft schaden, zu Politikverdrossenheit weiter Bevölkerungsschichten führen und andere fatale Auswirkungen haben.
Guten Lobbyismus erkennen Sie daran, welche Früchte er hervorbringt, so einfach ist das.
Mit freundlichen Grüßen
Christiane Lorey

Der Bericht gefällt mir, aber mir stellen sich immer wieder die gleichen Fragen:

Warum der Autoindustrie überhaupt noch ein einziges Wort glauben?
Mehrfach und immer wieder werdern mit Lügen Betrügereien verdeckt, Fehlleistungen unter den Teppich gekehrt und Fehlinformationen verbreitet, um Angst und Schrecken zu verbreiten, damit das Volk die Betrügerein durch bewußte Manipulation womöglich noch verstehen sollte. Umwelt und der Kunde sind den Unternehmen leider absolut egal, aber der Profit in die eigene Tasche, das hat oberste Priorität. Eine Bestrafung - weit gefehlt. Die Politik - hilft höchstens noch, das Volk mit Fehlinformationen zu versorgen, was sie besonders gut kann, denn wenn man sich nicht für eine Seite entscheiden kann, hält man einfach still, Kopf in den Sand und sich enthalten. So etwas zeigt eindeutig, dass es kein Zufall ist, dass man "für die Autoindustrie" positiv spricht, die Politiker stehen auf deren Seite.
Fängt schon bei den Verbrauchsangaben an. 5 Liter Verbrauch lt. Hersteller ................ 7 oder 8 Liter im Alltag laut Fahrer.......viele Jahre schon legaler Betrug, geduldet und durch Politik und seltsamen Testvorschriften verschleiert und gedultet und "rechtssicher" gemacht. Der Käufer duldet und akzeptiert und erlaubt damit den Verbrauchsbetrug?

Warum der Politik überhaupt noch ein einziges Wort glauben?
Wenn es für die Autoindustrie brenzlich wird, braucht sie sich keine Sorgen machen. Die Vorschriften werden dann durch die Politik so ausgelegt wie beim Dieselskandal, passend gemacht und Hintertürchen eingebaut, damit alles so weiter läuft, wie die Autoindustrie es gebrauchen kann. In Bezug auf politische Versprechungen brauchen wird kein Wort verlieren, von vorn bis hinten kommt nachher immer alles anders, als vorher versprochen, das ist ein alter Hut, aber das Volk fällt immer noch drauf rein. Gratulation!
Der Politik ist die Schädigung von Volk und Umwelt durch die Dieselluftverschmutzung total egal, dass Menschen daran sterben ist egal, die Wirtschaftsunternehmen müssen laufen und gerade die großen, die Geld bringen (wie auch immer!?) und mittlerweile mehr Einfluss nehmen, als das Volk vermutet. Denn wenn die Politiker Fachwissen wollen, dann werden Leute aus der Autoindustrie beauftragt, die Vorgänge so zu erklären, dass auch Pollitiker sie verstehen.......und man kann es fast nicht glauben, den Politikern wird dann schon passend erklärt, wohin der Weg gehen soll.......das ist Politik.

Grundsätzlich sollten sich in Deutschland viel mehr Menschen des Volkes mit den internen Theman Deutschlands, wie Politik, Wirtschaft, Industrie und Finanzen beschäftigen, um die Mißstände überhaupt zu verstehen, nur dann kann man auch dagegen angehen und einige Mißstände beseitigen.
Aber ein Großteil der Menschen verstehen die Themen nicht oder wollen damit nichts zu tun haben, weil sie das Politikdrumherumreden nicht verstehen oder das Fachchinesisch der Industrie- und Wirtschaftsleute nicht verstehen, die nun mal 5 Minuten reden und trotzdem nichts gesagt haben.
Wenn das ganze deutsche Volk die Mißstände und die vielen Betrügereien in allen genannten Themenbereichen verstehen würde, dann würden sich hier das Vielfache der Menschen zusammenschließen und dagegen angehen, aber der typisch Deutsche ist halt träge und hält sich selbst dumm, weil er sich für die wichtigen Dinge nicht interessiert, um sie zu verstehen, dazu kommt noch dieses typische Obrigkeitsdenken, selbst keine Gedanken machen, nach oben alles abnicken und hinnehmen und schön kleinlaut bleiben, damit man bloß nicht auffällt. So ein Verhalten trägt zur einfachen Umsetzung von dunklen Machenschaften bei, wie z. B. in Autoindustrie und Politik und Justiz gehört neben anderen Einrichtungen auch dazu, denn man spielt sich gegenseitig den Ball zu. Und genau diese Einrichtungen machen heute was sie wollen und keinre hindert sie daran. Leider ist das auch die große Gefahr, denn das Volk duldet diese Betrügereien und Anmaßungen und läßt dieses Fehlverhalten zu.

Soweit mal meine Gedanken, die ich jetzt für passend hielt und mal raus mußten......

Grüße an alle Leser und
Mitarbeiter von Abgeordentenwatch.de
...................weiter so!

Hallo Raymund,
bei aller Ausführlichkeit Ihres Beitrages fehlt ein Aspekt, den ich ergänzen möchte: In 3, 4, 5 Jahren wird es in der Autoindustrie eine steigende Zahl an Entlassungen geben, weil uns andere Firmen/Länder mit neuen Technologien bis dahin längst den Rang abgelaufen haben und deutsche Autos nirgendwo mehr konkurrenzfähig sein werden. Dann jammern die Firmenmanager rum, dass ja niemand mehr ihre Erzeugnisse will, und verkaufen uns die Entlassungen als alternativlos, während es ihre Aufgabe gewesen wäre, rechtzeitig vorauszusehen, was geändert werden muss, um im internationalen Vergleich bestehen zu können und mit Innovationen ihre Belegschaften weiterhin in Lohn und Brot zu halten. Kommt uns das bekannt vor?
Mit freundlichem Grüßen
Christiane Lorey

Hallo Christiane,
um Ihren Gedanken noch etwas weiter zu fassen: Ich sehe da vor allem auch unsere "Volkvertreter" in der Pflicht. Wenn die Politik feststellt, daß die Manager durch ihre maßlose Gier das Unternehmen (und damit die Arbeitsplätze) auf den wettbewerbsmäßigen Abgrund zusteuern, wäre es dann nicht ihre Pflicht, durch geänderte Rahmenbedingungen wie z.B. gesetzliche Festlegung von Grenzwerten ohne Ausnahmen, Auslegungsspielraum und Hintertürchen die Wirtschaftsbosse zu zwingen, neue, nachhaltigere Wege zu beschreiten?

Viele Grüße
Franz

Hallihallo,

auch ich stimme allen zu, Überraschung! Zu deinem Kommentar, Franz, unsere Volksvertreter sind in der Pflicht, das stimmt, aber ich sehe hier dasselbe Problem wie Raymund, die wahlberechtigte Bevölkerung muss genauso wie die Autolobby Druck auf die Politiker ausüben, denn das ist das einzige, worauf sie reagieren. Solange also der Druck der Autolobby den der Bevölkerung in den Schatten stellt, bleibt's beim Alten. Und ich bin mir sicher, dass nur wenige Politiker glauben, die handeln schlicht falsch, vielleicht nicht wirklich richtig, aber auch nicht total falsch. Es sind auch Menschen. Da es bei allem Fachgesimpel ziemlich offensichtlich ist, was die Mächtigen der Wirtschaft wollen, nämlich Geld, denke ich nicht, dass die Leute nur wegen den komplizierten Themen desinteressiert sind. Vielmehr halte ich es für Bequemlichkeit und ein Folge des Weltbilds. Die Bequemlichkeit kennt sicher jeder, nach einem langen Tag noch Artikel lesen, sich informieren und evaluieren und vielleicht Petitionen unterschreiben oder gar ins Leben rufen etc. braucht Zeit und Konzentration, die man dann nicht mehr unbedingt so freudig aufbringt. Zum Weltbild: Wir konstruieren uns alle ein BIld, in das wir alles einsortieren, mit dem wir konfrontiert werden. Es liegt praktisch wie eine Schablone über unserer Wahrnehmung. Wichtig sind zu aller erst immer Sicherheit, Nahrung, ein Heim, die Pyramide der Bedürfnisse haben vermutlich einige in der Schule kennengelernt. Über die Grundbedürfnisse hinaus, sind uns sehr unterschiedliche Sachen wichtig. Weshalb sollte mich denn kümmern, was meine eine Plastiktüte macht, wenn ich halt Chips und Getränke für das Fussballspiel nicht einzeln tragen will oder heute eben mit dem Auto zur Arbeit fahre, weil es regnet oder es 50 Kilometer sind oder was auch immer. Worauf ich hinaus will: Die Politik muss den Spielraum der Wirtschaft eingrenzen, doch auch die deutsche Gesellschaft muss sich ändern und für einen Wandel einsetzen, auch in unserem alltäglichen Leben. Es gibt genug Grüne, die Tag für Tag im SUV rumfahren und sich gut fühlen, weil Bioäpfel im Kofferraum liegen. Der Wandel ist nötig, wie gesagt, ich beinahe allen Kommentaren völlig zustimmen. Dafür müssen wir unsere Komforterwartungen zurückschrauben. Urlaubsreisen in der Distanz verkürzen und in der Reisegeschwindigkeit vielleicht verlängern. Konsum zurückfahren, das Reparieren und Teilen üben. Das wird richtig schwer, darum bin ich auch sehr gespannt, wie es sich weiter entwickelt.
Wir sind wie Kinder, die Tag für Tag so viele Süßigkeiten essen dürfen, wie sie wollen :D Spätestens wenn das Erdöl ausgeht, die Bienen beinahe ausgestorben, wie Regenwälder fast vollständig abgeholzt, das Meer weitestgehend leergefischt ist, Nahrung auch bei uns knapp wird, dann wird die Menschheit verstehen, dass es dumm war, sich auf das Wachstum und BIP, auf das eigene (aktuelle) Wohlergehen zu konzentrieren. Wie gesagt, ich bin gespannt, es könnte womöglich weniger schlimm werden, als ich befürchte :D einen schönen Tag euch

die Industrie - stufe 4.0 wird : ca. 5millionen arbeitsplätze vernichten.

das ist der grund !

+

nicht nur die auto - industrie benötigt wieder das vielbeliebten : wirtschafts - konjunktur - programm,

dass von der unternehmerfreundlichen regierung mit Freude : verschenkt wird.

mit dieser finanzieller Unterstützung ( wird für den kauf von roboter / compis verwendet )

werden dann auch die letzten arbeiter mit der dann neusten Technik : weg - rationalisiert !

diese Situation hat schon mehrmals hier in deutschland stattgefunden

+

nicht nur hierzulande !

somit wird verhindert,

dass auch ja kein aktionär bzw. gesellschafter

auch nur : 1 euro selbst ausgeben zu müssen . . .

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