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Vortragshonorare: Wie viel kostet ein Abgeordneter?

Veröffentlicht am
12.01.2011 um 09:47
von
Martin Reyher
in
Allgemein, Nebeneinkünfte

Zum Glück sind die Plenarreden unserer Bundestagsabgeordneten schon mit ihren monatlichen Diäten abgegolten, ist man geneigt zu sagen angesichts der Honorare, die für Politikervorträge ansonsten üblich sind.

Abgeordnete sind nicht billig. Wieviel genau sie pro Vortrag bei einem Unternehmen, auf einer Messe oder vor Verbandsvertretern erhalten, ist ein gut gehütetes Geheimnis. Doch immerhin lässt sich ein grober Preiskatalog erstellen, wenn man sich die Nebeneinkünfte aus dem Jahr 2010 genauer anschaut.

In der Öffentlichkeit weniger bekannte Politiker wie Marlies Volkmer oder Rolf Koschorrek treten gegen ein Honorar der "Stufe 1" auf, was einem Betrag zwischen 1.000 und 3.500 Euro entspricht. Genauere Angaben über diese Preisstufe müssen die Abgeordneten nicht machen. Volkmer beispielsweise sprach im vergangenen Jahr vor Vertretern des Pharmaunternehmens Roche, Koschorrek referierte für das gleiche Honorar insgesamt sieben Mal, u.a. bei Zahntechnikerverbänden, Pharmakonzernen und einer Versicherung.

Ein Ex-Minister aus der zweiten Reihe oder ein aus Funk und Fernsehen bekannter Fachpolitiker können für einen Vortrag schon weitaus mehr verlangen. Verkehrsminister a.D. Wolfgang Tiefensee trat 2010 bei der Stiftung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau für ein Honorar der "Stufe 2" auf, dies entspricht 3.500 bis 7.000 Euro. Der Innenpolitiker Wolfgang Bosbach, der vergangenes Jahr zu Mitarbeitern der Sparkasse Leverkusen sprach, gehört ebenfalls zu dieser Preiskategorie.

Top-Verdiener sind Politiker aus der allerersten Reihe. Linken-Fraktionschef Gregor Gysi kassierte 2010 für einen Vortrag, den die Redneragentur CSA Celebrity Speakers vermittelte, "Stufe 3". "Stufe 3" ist die problematischte aller Angaben bei Nebeneinkünften. Denn durch sie wird verschleiert, ob ein Abgeordneter 10.000 oder 100.000 Euro kassierte. Gesichert ist allein, dass das Honorar über 7.000 Euro lag.

Einsamer Spitzenreiter bei "Stufe 3"-Vorträgen ist der frühere Finanzminister Peer Steinbrück: Im vergangenen Jahr hielt er insgesamt 26 Reden dieser Kategorie (mehr...).

Die genauen Honorare der Top-Redner werden öffentlich nicht bekannt. Ein Rednervermittler, dessen Agentur selbst zahlreiche Spitzenpolitiker im Portfolio hat, nannte auf Anfrage zwar eine konkrete Summe, allerdings nur unter der Bedingung von absoluter Diskretion. Zu groß ist die Sorge vor negativen Schlagzeilen über das üppige Zubrot mancher Politiker. [Update 21.7.2011: Das Politmagazin "Kontrovers" des Bayerischen Rundfunks hat herausgefunden, dass ein Vortrag von Peer Steinbrück 20.000 Euro plus Fahrtkosten plus Spesen kosten kann. Den Journalisten liegt das Angebot einer Rednervermittlung vor. (mehr...)]

Für all jene, die einen Abgeordneten gerne einmal für einen Vortrag bei ihrer Firmenveranstaltung buchen möchten und sich nun von den Honoraren abgeschreckt fühlen, gibt es auch eine gute Nachricht: Preise sind offenbar verhandelbar. Innenexperte Bosbach tritt auch schon für 1.000 bis 3.500 Euro ("Stufe 1") vor Anwälten und IT-Experten auf, ebenso Fraktionschef Gysi, der vor der Loge Royal York Z. FRDD.I.L und dem Verlag für die Deutsche Wirtschaft zum Vorzugspreis redete. Und auch Peer Steinbrück ist im Zweifel günstiger zu haben. Bei der Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein trat er 2010 für gerade einmal 3.500 bis 7.000 Euro ans Rednerpult.

abgeordnetenwatch.de fordert seit langem eine komplette Offenlegung von Nebeneinkünften. Wir Bürgerinnen und Bürger haben ein Anrecht darauf zu erfahren, wieviel genau unsere Abgeordneten von Unternehmen und Verbänden erhalten.

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Kommentare

Ob Herr Steinbrück bestechlich ist weiß ich nicht, aber wenn mir für eine geringe Leistung eine ungewöhnliche hohe Vergütung anboten wird, überlege ich, was erwartet man dafür von mir. So denken gewiss auch Mandatsträger wie MdB,s MdL,s usw.. Dass dabei in der heutigen korrupten Welt der Gedanke an einen Bestechungsversuch auf kommt, ist bestimmt nicht ungewöhnlich.
Wenn diese Summe auch nur angeboten wird, weil der Empfänger ein einflussreicher Mensch aus der Politik ist, ist dies noch verdächtiger.
Wenn Mandatsträger ( die ja von sich behaupten mindestens eine 80-Stundenwoche zu haben) dann auch noch, wie im Falle Steinbrück nachgewiesen, ihre eigentlich Aufgaben und Pflichten vernachlässigen, so ist dies zumindest ein „unehrenhafter Nebenverdienst“.
Wenn so hohe Summen bezahlt werden, nur weil der Empfänger in der Politik tätig ist, gehört zumindest ein erheblicher Teil davon dem Volk, als seinem Chef und Auftraggeber. Also wäre es nur billig, wenn dieser erhebliche Teil dem Staatshaushalt zugeführt werden müsste.
Als ich als „Zwangsrentner“ hinzuverdient habe, musste ich auch einen Großteil davon wieder abtreten. Warum trifft dies auf Mandatsträger nicht zu?
Ist es verwunderlich, wenn ich und viele Bürger den Eindruck haben, dass das Mandat nur das lästige Hindernis zu Nebenverdienst ist.

Das Mandat ist der Türöffner für derartige Redner-Honorare. Ich bin überzeugt, dass der Weg in die Politik nichts weiter ist als Selbst-Optimierung, die Perfektionierung der eigenen Berufs-Karriere. Der Pathos der verantwortlichen Vertretung des Volkes ist lächerlich.

Insofern stimme ich mit Platons Forderung überein, dass Politiker vor ihrer Ernennung ein Leben lang die niedrigsten Dienste der Gesellschaft verrichtet haben müssen und mit ihrer Ernennung jeglichem persönlichem Besitz entsagen müssen.

Ein letzter Rest von Marktwirtschaft und Leistungsprinzip scheint uns - wie ich finde: Gott sei Dank! - erhalten geblieben zu sein.
Welcher Typus Mensch soll den bitteschön unsere Belange als Bürger vertreten und den Staat lenken?
Wer - wie in einem Beitrag zurecht gefordert - durch berufliche Erfolge (nicht im Sinne von Karriere sondern im Sinne vorzeigbarer Ergebnisse) herausragende Kompetenzen unter Beweis gestellt hat, weiß was seine Arbeit wert ist.
Die Bezüge von Politikern sind für wirkliche Leistungsträger uninteressant. Wenn die "mächtigste Frau" der Welt das Entgelt eines Hauptabteilungsleiters in der Wirtschaft erhält, ist das ein Witz.
Glauben wir ernsthaft, dass die Politik Leute anzieht, die in der Lage sind, souverän und kompetent unser Gemeinwesen durch immer komplexere und dynamischerer Krisen zu steuern? Glauben wir wirklich, dass fähige Leute, die ihre Leistung zu einem guten Kurs anderweitig nutzbringend einsetzen können, Lust darauf haben, sich täglich dafür zu rechtfertigen, dass sie deutlich mehr verdienen als die, die deutlich weniger leisten?
Der Neid auf die Erfolgreichen ist ein Übel das hier von manchen zur Tugend erhoben wird.
Wir brauchen nicht mehr idealistische Asketen - wir brauchen mehr Kompetenz und Sachverstand - beides hat seinen Preis. Nichts wird besser, wenn wir aus falsch verstandener Gleichmacherei, mittelmäßig begabte Typen an unsere Spitze stellen. Das ist dann nur noch für egozentrische Wichtigtuer interessant, die es in anderen Lebensbereichen - aus Kompetenzmangel - zu nichts bringen.
Und jetzt nochmal die Frage: Wer kriegt wohl warum für einen Auftritt viel? - wer weniger? - wer nichts?

Sämtliche Vorteilsnahme durch einen Parlamentarier ist abzulehnen, da es immer in irgendeiner Art in Abhängigkeit führt.

Die Einkommen der gewählten Politiker sollten dem Anspruch, den das Volk an Ihnen stellt angepasst werden. Gleichzeitig sind alle Lobbys und Industrievertreter an eine Bannmeile von 20 km um den Reichstag herum zu vergattern.

Neue Gesetze werden nicht mehr von den Lobbys bewertet und vorbereitet, sondern von Staatssekretären, die fachlich entsprechend der Anforderungen der freien Wirtschaft ausgebildet sind und bezahlt werden. Beamte werden abgeschafft.

Dann wirds auch wieder etwas mit Demokratie.

Wer für einen Vortrag 10.000 Euro bezahlt, der ist entweder bescheuert- oder - er erhofft sich eine Gegenleistung, die ein vielfaches dessen an späteren Gewinn abwirft. Eine Hand wäscht sozusagen die andere.
Kein derzeitiger Politiker ist auch nur 5000 euro wert, denn- das Meiste, was sie von sich geben, sind Märchen und Lügen.
Selbst 1000 Euro sind für einen 1-stunden Vortrag in dieser bekannten Oualität noch zuviel.
Für mich sind sie nicht ,mal mehr das Fahrgeld wert, um dahinzufahren, wo sie auftauchen.Es gibt 2-3 Ausnahmen, die es wert sind-sie anzuhören. Den Rest kann man vergessen.

Was sich manche davon versprechen- das bleibt ein Geheimnis.
Manche waren sogar verrückt genug, dem Schwindler Al Gore 200.000 Euro + Spesen+ Privat-Jet -Flug nach München zu bezahlen-- damit der hier seine erstunkenen u. verlogenen Weisheiten verbreiten konnte . Das hat nichts mit Neid zu tun, sondern - in diesem Fall--mit Verschwendung von Steuergeldern- das alles für eine Stunde, da platzt mir der Kragen. Geschäftemacherei ist das, sonst nichts. Denn, inhaltlich haben diese Herren nichts zu sagen. Dennoch buckeln sie alle , wenn die erscheinen. Einer verhilft den anderen zu Vortragsgeld. So schieben sie sich gegenseitig die 10 Tausender zu. Wir sollten endlich mal langsam aber sicher wieder normal werden. Ansonstern schlägt das Schicksal bei uns genauso zu, wie es sich in anderen Regionen schon andeutet.

Wenn ich das hier alles lese, glaube ich, dass die Summe, die Unternehmer für Lobbyismus ausgeben, langsam höher ist als die Summe, die Unternehmer für die Lohnnebenkosten ausgeben müssen. Deshalb müssen die Lohnnebenkosten für Unternehmer gedeckelt werden, damit das hier gesparte Geld auf Kosten ihrer Beschäftigten für ausufernden Lobbyismus verwendet werden kann.

leider geben es die übersichten nicht her, aber es wäre schon auch interessant, wie diese gelder jeweils verwendet werden. gegen ein vortragshonorar von 10.000 €, das dann vielleicht komplett in ein sinnvolles (weil gesellschaftlich nützliches) projekt gesteckt wird, ist ja letztlich nichts einzuwenden. wenn es an die parteien/fraktionen geht, dann wird es schon kritischer, wenn es einfach nur privat eingesteckt wird, dann ist es wohl wirklich der kategorie "gier" zuzuordnen.

Ja, Otto Graf Lambsdorff ist ein wahrlich schönes Gegenbeispiel für die Behauptung, hohe Diäten würden die Integrität des Politikers sichern.

Peer Steinbrücks Vita sagt: Dieser Mann war in den höchsten Ämtern, die Legislative und Exekutive zu vergeben haben, während seiner Ministertätigkeit sogar gleichzeitig! (etwas, was es laut meiner Schulbildung gar nicht gibt in Deutschland). Seine fachliche Kompetenz ist unbestritten, und doch war dieser Mann in seinem Leben beruflich noch nie außerhalb des öffentlichen Dienstes beschäftigt, also immer auf der Payroll des Steuerzahlers. Wer bezahlt solche Leute überhaupt freiwillig fürs Reden? Ich nicht.

Berufspolitiker sollen froh sein, daß sie ein Publikum haben. Außerdem setzen sie die Kosten für eine Vortragsreise sicherlich ab. Es gibt aber auch die anständigen Volksvertreter, die wissen, daß man mit dem Bürger reden muß (und zwar ohne ein zusätzliches Honorar zu fordern). Notfalls geht man auch mal in "eine Höhle des Löwen". Respekt vor solchen Mandatsträgern wie Max Stadler und Horst Meierhofer, beide FDP, die selbst ihr Getränk am Abend des Vortrages selber bezahlen.

Es gibt wohl für einen erwachsenen Menschen keine andere Möglichkeit, durch pures Redenschwingen und ohne jeden nachweisbaren beruflichen Erfolg zu einem ansehnlichen Einkommen und vor allem zu Versorgungssicherheit fürs restliche Leben zu kommen, als durch eine mehrjährige "Mitgliedschaft" in einem Parlament. Dienstwagen, Büro, Sekretärin und steuerfreie Pauschale in Höhe des nationalen Brutto-Durchschnittsverdiensts bekommt man schon vom ersten Tage an, ohne jemals wirtschaftlichen oder sonstigen Erfolg nachweisen zu müssen. Und wenn man ausscheiden muss, hat sich die Sache wenigstens privat wirtschaftlich gelohnt.

Solange ein Politiker nichts nachzuweisen hat außer der Teilhabe am am bunten Treiben der Vereinstreffen, sollte man sich bzgl. seiner Belohnung etwas mehr an der wirtschaftlichen Realität orientieren. Denn was sonst ist sonst ein Politiker, als ein öffentlich bezahlter Manager, der "sein" Unternehmen an die Wand fährt und anschließend großzügig belohnt wird.

Aufsichtsratposten, wenn möglich soviel es geht. Vortragsgelder und und und. Da ich mich schon lange für Politik interessiere weiß ich dass der ehemalige Minister Lampsdorf 4 Din. 4 Blätter voll Nebenjobs hatte. Ich frage mich wenn der Mann als Minister arbeitete.

@ Alfons Huber: Im Grunde argumentieren wir ja in dieselbe Richtung. Ich würde eben nur so weit gehen zu behaupten, dass nur ein relativ kleiner Teil der Abgeordneten (parteiübegreifend) überhaupt bezahlte Vorträge hält. Nur am Rande: Meines Wissens nach können Bundestags-Abgeordnete überhaupt keine Werbungskosten geltend machen, weshalb sie die steuerfreie Kostenpauschale als Teil ihrer Diäten bekommen.

Die Vergütungen der Aufsichtsräte werden doch normalerweise in den Konzerberichten veröffentlicht. Die Höhe ist dann letztendlich eine Sache die die Aktionäre miteintscheiden können.

Dennoch halte ich es für Recht schamlos wenn man sich z.B. das Verhalten der Herren Riester und Rürup ansieht die recht offensichtlich massiv von der Versicherungsbranche alimentiert werden nachdem sie maßgeblich an Gesetzen beteiligt waren die dieser Branche zum Vorteil gereichen. Mir persönlich erscheint es eher nach legaler Korruption als nach "Grauzone".

Das Grundgesetz besagt, ein Abgeordneter ist nur seinem Gewissen verpflichtet. Umso wichtiger ist es daher für uns als Wähler zu erfahren wie es um dieses Gewissen bestellt ist. Ich jedenfalls bin öfters mehr als schockiert welche Verbindungen zwischen Politik und Wirtschaft bestehen.

Da halte ich doch lieber meinen eigenen Vortrag!
Die Gier, sie höret nimmer auf!

Das wahre Problem bei Nebeneinkünften sind nicht die Vorträge, zumindest in den allermeisten Fällen. Dass ein Abgeordneter für eine Rede mal 2.000 oder 4.000 Euro erhält, kann man zwar für eine grobe Überbezahlung halten, aber Honorare sind grundsätzlich erstmal nichts Verwerfliches. Hier würde ich auch zunächst einmal keine Gier unterstellen.

Problematischer sieht die Sache aus, wenn es um Einkünfte aus Aufsichtsratsposten geht, die in die Zehntausende gehen können. Wir werden uns das Thema bald einmal genauer vornehmen.

Der Blogbeitrag verweist ein grundsätzliches Problem im Dialog zwischen Abgeordneten und Bürgerinnen/Bürgern, das - wie ich meine - auch hier im Blog zu einseitig gesehen bzw. zu populistisch gehandhabt wird.

Er blendet nämlich völlig aus, dass die Mehrzahl der über 600 Abgeordneten (zumindest in Nichtsitzungswochen) tagtäglich unterwegs ist, und auf Vereinsfesten/Jahrestreffen caritativer Organisationen etc. völlig ohne weitere Bezahlung auftreten. Einfach um wahrgenommen zu werden und möglichst viele Menschen gleichzeitig zu erreichen. Denn in den Lokalmedien hat man es nicht immer leicht, überhaupt aufzutauchen, wenn der Bezug zum "bunten Leben vor Ort" fehlt. Die wenigsten Leute wissen ja, was "ihre" Hinterbänkler so treiben, wenn sie überhaupt wissen, wie der Abgeordnete vor Ort heißt.

Ein Titel wie "wie viel kostet ein Abgeordneter" bedient das Klischee, Politiker seien durch die Bank geldgeil und irgendwie auch käuflich. (Das der Titel der Plattform suggeriert, Abgeordnete müsse man 'überwachen' schlägt subtiler in dieselbe Kerbe) Da macht man es sich, bei aller berechtigten Kritik an der oft fehlenden Transparenz zu Lobbyeinflüssen, zu leicht.

Solange das Mandat (MdB, MdL etc.) nur das lästige Hindernis zum Nebenverdienst ist werden wir korrupte Politiker haben und keine richtige Demokratie bekommen.
Thomy

…und wieder eine träne, die nicht geweint wird. sondern sich verdichtet zur wut, die ätzt im augenwinkel, wenn sie nicht fliessen kann. wenn alle seen das ufer erreichen, werden wir einen pfad finden und den weg der hoffnung gehen. dessen bin ich mir sicher und ich weiss, dass du dabei bist. denn es bist du, der mich schreibt. insofern kennen wir uns, die richtung und das ziel, denn es liegt offen für jeden. ich grüsse dich und ich glaube an uns.

Wie sieht es denn eigentlich aus, mit der Nutzung des wissenschaftlichen Dienstes?

Nachdem ja nun bei Herrn zu Guttenberg dieser mehrfach genutzt wurde und Teile der Ausarbeitungen in seine private Doktorarbeit eingeflossen sind, stellt sich mir die Frage, ob die Vortragenden nicht ebenfalls Arbeiten dieses aus Steuermitteln bezahlten Dienstes nutzen.
Gibt es dazu Erkenntnisse?

Wie viel Euro es wohl kostet, paar Spitzenpolitiker für einen Box-Ringkampf zu buchen?

Angela Mergel vs. Manny Pacquiao

Siegmar Gabriel vs. Floyd Mayweather Jr.

Claudia Fatima Roth vs. Sergio Martinez

Guido Westerwelle vs. Juan Manuel Marquez

Die Einschaltquoten dürften gigantisch sein

Das ist ja dann praktisch, wenn von den Abzockern was durchsickert schnell auf Hartz IV einschlagen und ablenken. Superschweinesystem diese "DEMOKRATIE"

Es gibt wohl nicht viele in der privaten Wirtschaft, denen die Meinung eines Herrn Steinbrück besonders wichtig ist. Wenn trotzdem Honorare um die 20 T€ bezahlt werden, ist da wohl eindeutig ein "Anfüttern". Auch wenn der Peer nicht Nachfolger von Angela wird, wird er doch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine wichtige Postion in der nächsten Regierung haben. Da es keine konkrete Gegenleistung gibt, greifen die rechtlichen Maßnahmen gegen Korruption nicht. Die Weste bleibt, rein juristisch gesehen, sauber und die Reichen und Einflussreichen haben ein weiteres trojanisches Pferd ganz oben in der SPD. Schade dass es keinen mit ähnlichen Mitteln ausgestatteten Verband der Hartz-IV-Empfänger gibt, der FDP-Prominenz anfüttern könnte.

Als einzige fordert die ÖDP, der ich nicht angehöre u. die aufgrund von GRÜNE u. SPD bezüglich Umwelt eher überflüssig ist, daß "Politiker n i c h t in Konzernen Vorstands- u. Aufsichtsratmitglieder sein dürfen". Erstaunlich, daß weder DIE LINKE, noch SPD, noch GRÜNE das fordern! Konkret ist es so: Der Sparkassenvorstand (SPD) ist Stadtrat in München u. hat keinerlei Interesse, daß die Kommune sich weniger verschuldet, da er doch Kredit gibt u. je mehr sein Kreditgeschäft läuft, je höher sein Gehalt. Also stimmt er für das nächste Projekt, obwohl kein Geld da ist. Die Stadt München zahlt täglich Schuldzinsen in Höhe von 500.000 Euro! Ich wiederhole "TÄGLICH 500.000 Eumel"! Ein Volksbegehren der ÖDP hierzu vor Jahren war ohne Erfolg, weil zu wenige zur Abstimmung gingen! Bei so einem desinteressierten Dummvolk brauchen wir uns nicht über die Politiker zu wundern! Es ist wahrlich eine verdummte, nur an Stammtischen blökende Schafherde. 28. Dez.2011, Oh No, sagt, wie so oft, Dr. No, Rwindenergie@web.de

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