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Weil Transparenz Vertrauen schafft

Außenminister hielt Vortrag bei FDP-Großspender

Veröffentlicht am
26.11.2010 um 10:30
von
Martin Reyher
in
Allgemein, Parteispenden

Die Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) und ihre Tochtergesellschaft "Allfinanz" sind seit Jahren bedeutende Großspender von CDU und FDP. Nun hat die FDP erneut eine Spende von der DVAG erhalten, die insgesamt dritte seit Juli diesen Jahres. Am 9. November gingen 60.000 Euro auf dem FDP-Konto ein, zuvor waren es 65.000 Euro (August) und 75.000 Euro (Juli) gewesen. Vor dem Hintergrund der Großspenden an die Liberalen gerät nun eine DVAG-Veranstaltung vom 23. Februar 2010 ins Blickfeld, zu der das Unternehmen 15.000 ihrer Vermögensberater in die Kölner Lanxess-Arena eingeladen hatte.

Auf Facebook feiert die DVAG ihren "Vermögensberatertag" begeistert als die "größte nicht-öffentliche Veranstaltung des Jahres", im Unternehmensblog ist von einer "unschlagbaren" Ansammlung von Ehrengästen die Rede. In der Tat. Zu den versammelten Vermögensberatern sprach die "'Creme de la Creme' des deutschen Leistungssports": Formel 1-Rekordweltmeister Michael Schumacher, Bundestrainer Joachim Löw, dessen Co-Trainer Hansi Flick, Ex-Nationalspieler Stefan Kuntz, Trainer-Ikone Otto Rehhagel, Fechtolympiasiegerin Britta Heidemann und Schimmweltmeister Paul Biedermann - allesamt Werbeträger der Deutschen Vermögensberatung AG. Den prägendsten Eindruck hinterließ allerdings jemand anderes: Guido Westerwelle.

Dieser war als "Außenminister der Bundesrepublik Deutschland" gekommen, wie DVAG-Vorstandsmitglied Helge Lach im Unternehmensblog schreibt. Als solcher habe Westerwelle "eindrucksvoll unterstrichen, wie wichtig es ist, dass sich in unserem Land Leistung lohnen muss". Auch in einer DVAG-Broschüre ("Unser Weg", pdf) wird Wert darauf gelegt, dass es der "Vizekanzler und Außenminister der Bundesrepublik Deutschland" war, der es sich "nicht nehmen ließ, eigens aus Berlin einzufliegen, um den annähernd 15.000 Vermögensberatern seine Positionen zu verdeutlichen."

Man fragt sich allerdings schon, warum ein Bundesaußenminister und Vizekanzler bei einem von Johannes B. Kerner moderierten Firmenevent, bei dem ansonsten zahlreiche Werbepartner des Unternehmens auftreten, 15.000 anwesenden Vermögensberatern "seine Positionen" verdeutlicht. In einem Firmenvideo ("DVAG VB-Tag 2010 – Highlights") ist zu sehen, wie Westerwelle und andere Gäste beim Einzug in die vollbesetzte Arena begeistert empfangen werden, für Westerwelle gibt es stehende Ovationen. "Großer Beifall" schlägt dem Außenminister und Vizekanzler laut DVAG-Broschüre später auch für seine Rede entgegen. "Leistung", so Westerwelle, "muss sich lohnen. Leistung muss gefördert werden. Ein Land kann sich Sozialleistungen für die Schwächeren nur dann leisten, wenn die anderen dies erwirtschaften. Sie als Vermögensberater und selbstständige Unternehmer sind erstes Vorbild, wenn es darum geht, Leistung zu zeigen. Und Ihr Unternehmen, die Deutsche Vermögensberatung, macht wie kaum ein anderes Unternehmen vor, wie Leistung gefördert und honoriert wird. Deshalb sind Sie alle so erfolgreich."

Es ist nicht das erste Mal, dass Guido Westerwelles Kontakte zu FDP-Großspendern aus der Wirtschaft zum Thema werden. Anfang des Jahres war dem Außenminister, Vizekanzler und FDP-Parteivorsitzenden vorgeworfen worden, er wisse Regierungs- und Parteigeschäfte nicht hinreichend zu trennen. Damals waren mehrere befreundete Unternehmer im Tross des Ministers nach Asien mitgereist, darunter der FDP-Großspender Cornelius Boersch.

Westerwelles Auftritt beim DVAG-"Vermögensberatertag" im Februar verdient auch deswegen Beachtung, weil der FDP-Chef bis zu seiner Ernennung zum Bundesaußenminister selbst auf der Gehaltsliste der DVAG stand. Westerwelle, der dem Finanzdienstleister seinerzeit beratend zur Seite stand, darf als Regierungsmitglied inzwischen keinen bezahlten Nebentätigkeiten mehr nachgehen.

Die Deutsche Vermögensberatung AG unterhält seit langem enge Beziehungen in die Politik. In Vorstand, Aufsichtsrat und Beirat der DVAG sitzen zahlreiche ehemals aktive und hochrangige Unions-Leute, die noch immer über gute Verbindungen in die aktive Politik verfügen dürften. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist bspw. der frühere Kanzleramtschef Friedrich Bohl, außerdem gehört dem Gremium der ehemalige Finanzminister Theo Waigel an. An der Spitze des DVAG-Beirats steht Altkanzler Helmut Kohl, ein Freund von Unternehmensgründer Reinfried Pohl. Weitere Berater sind der frühere Vize-Kanzleramtschef Horst Teltschik, der ehemalige Ministerpräsident von Thüringen und Rheinland-Pfalz, Bernhard Vogel, sowie die Oberbürgermeisterin von Frankfurt, Petra Roth. Im DVAG-Vorstand sitzt der langjährige hessische Wissenschaftsminister Udo Corts, nun zuständig für Unternehmenskoordination, -kommunikation und Recht. Das gesamte politische Netzwerk der Deutschen Vermögensberatung hat die Wirtschaftswoche vor einiger Zeit in einem Beziehungsdiagramm veranschaulicht (pdf). (Nachtrag vom 29.11.2010: In den Kommentaren wird darauf hingewiesen, dass der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Tauber vor seinem Einzug in den Bundestag Pressesprecher der Deutschen Vermögensberatung AG war.)

Bei soviel Nähe zwischen DVAG und Politik lohnt sich ein zweiter Blick auf die Parteispenden der Deutschen Vermögensberatung. DVAG-Vorstandsmitglied Helge Lach begründet die Zuwendungen mit der "gesellschaftlichen Verantwortung" seines Unternehmens. Die Deutsche Vermögensberatung habe "regelmäßig an Parteien gespendet", dabei seien "nicht nur die CDU und FDP berücksichtigt" worden, schreibt Lach im Kommentarbereich des firmeneigenen Blogs. Zumindest für die Jahre 2000 bis 2010 sind in den Rechenschaftsberichten der Parteien keine meldepflichtigen Spenden über 10.000 Euro an eine andere Partei als CDU und FDP zu finden. Am Mittwochvormittag bat abgeordnetenwatch.de Helge Lach per Mail um Nennung von Beispielen für solche Parteispenden. Eine Antwort liegt noch nicht vor.

Die jüngsten DVAG-Spenden an CDU und FDP erfolgten im zeitlichen Umfeld einer Gesetzesinitiative, mit der die Bundesregierung den Anlegerschutz stärken will. Vor eineinhalb Jahren klagte DVAG-Gründer Reinfried Pohl, sein Unternehmen werde immer stärker durch politische Vorgaben beeinträchtigt. Mit dem Gesetzentwurf, über den derzeit im Bundestag beraten wird, könnten bald neue politische Vorgaben auf Finanzdienstleister wie die DVAG oder MLP zukommen. Finanzminister Wolfgang Schäuble will zum Beispiel Falschberatungen durch Finanzdienstleister "entgegenwirken".

Nach Auffassung der Opposition ist die Branche hinter den Kulissen bereits äußerst aktiv – und erfolgreich. Die SPD spricht im Zusammenhang mit dem Anlegerschutzgesetz von einer "bedingungslosen Kapitulation vor den Anbietern von Finanzprodukten". Zahllose Interessengruppen, so SPD-Finanzexperte Carsten Sieling, hätten die ursprünglichen Vorschläge "entschärft und verwässert", bevor der Deutsche Bundestag sie jetzt zu Gesicht bekommen habe.

Und so blicken die Bürger dieser Tage auf eine etwas unübersichtliche Gemengelage. Der Deutsche Bundestag berät über einen Gesetzentwurf, der die Finanzdienstleister direkt betrifft. Die Deutsche Vermögensberatung AG schüttet in zehn Monaten 400.000 Euro an die Regierungsparteien aus. Und der Außenminister der Bundesrepublik Deutschland ist Ehrengast beim DVAG-"Vermögensberatertag" und legt seine Positionen zum Thema "Leistung" dar.

Bei einigen Zuhörern hat Westerwelles Vortrag im Februar bleibenden Eindruck hinterlassen. Im Kommentarbereich des DVAG-Blogs ist von einer "super Rede", von einem "Highlight des Tages" zu lesen, jemand lobt die "wahren Worte" des Gastredners. Ein anderer Kommentator schreibt: "Herr Westerwelle hat sicherlich den ein oder anderen Wähler durch seine wirklich hervorragende Rede dazu gewonnen."

Nachtrag vom 30.11.2010:
Der Wahlkampfleiter von Edmund Stoiber und Ex-BamS-Chef, Michael Spreng, schrieb kurz nach der Bundestagswahl 2009 in seinem Blog SPRENGSATZ:

Dagegen kann die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) mit dem bisherigen Ergebnis der Koalitionsverhandlungen zufrieden sein. Nach der Bundestagswahl hatte sie ihrem Beiratsmitglied Guido Westerwelle gratuliert und ihn ermahnt: “Die Bürger müssen durch geeignete Maßnahmen zu privater Vorsorge motiviert werden”. Jetzt kann er Vollzug melden: Schonvermögen für Hartz-IV-Empfänger verdreifacht (jetzt flutscht der stockende Verkauf von Lebensversicherungen und Fonds-Sparplänen wieder), private Zusatzversicherung zur Pflegeversicherung, leichterer Umstieg von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung.

Ein Super-Ergebnis für die deutsche Versicherungswirtschaft und die Firmen, die ihre Verträge verkaufen. Allein im Juni und im Juli 2009 hatte die DVAG jeweils 150.000 Euro an die FDP gespendet, verwandte Firmen noch einmal mehrere 100.000 Euro. Auch die CDU, die bei der DVAG gleich mit einem halben dutzend Ex-Politikern vertreten ist, wurde von der Versicherungswirtschaft anständig bedacht.

Hony soit qui mal y pense!

P.S. Auch ich hatte die Verdreifachung des Schonvermögens zuerst etwas blauäugig als Beweis für die neue soziale Einsicht der FDP gewertet.

Nachtrag vom 7.12.2010:
handelblatt.de berichtet heute unter Berufung auf diesen Blogeintrag:

Hohe Zahlungen an CDU und FDP, unter anderem von der Deutschen Vermögensberatung AG und ihrer Tochtergesellschaft Allfinanz, sorgen für Aufsehen. (...)

Angesprochen auf die Geldflüsse reagieren CDU und FDP schmallippig. Die DVAG sei ein „Traditionsspender“, heißt es bei der FDP. Dass eines der wichtigsten Themen der Legislaturperiode die Regulierung des Finanzsektors ist, und sowohl die Partei des Finanz- als auch die des Wirtschaftsministers Geld erhalte, nicht aber die Opposition, stehe „in keinem Zusammenhang“, heißt es bei der CDU. Die Spenden, so die Einschätzung der Regierungsparteien, seien „völlig unabhängig vom aktuellen Geschehen“.

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Kommentare

Wes Brot ich ess - des Lied ich sing!

Seit dem Mittelalter hat sich nix geändert!

Danke für Eure Öffentlichmachungen! WEITER SO!

Was haben wir da nur gewählt, [gelöscht].

bevor man derartige Bla-bla-bla Kommentare abgibt, sollten Sie Sich doch besser erkundigen, um was es da wirklich geht. Diese Kommentare sind mehr als peinlich!

Die Wahrheit ist Ihnen peinlich? Verständlich.

Lobe den, dessen Geld Du nimmst.

Ja das ist ein brisantes Thema, da es ja wirklich um ANLEGERSCHUTZ geht und wenn man denkt das es hier um die Zusatzrente der Leute geht sollte in Bezug auf Provisionen, Rendite und ein Mindestmaß an Qualifikation des Beraters alles offen gelegt sein. Man muss sich vorstellen das man zur Eröffnung eines Friseursalons seinen Meister brauchte, um Leute in einem strukturvertrieb zur Zusatzrente zu infornieren ist aber keinerlei staatliche Qualifikation nötig!

Wen es interessiert hier auch ein paar Infos über die DVAG:

Hier ein Link bzgl. der umstrittenen DVAG :
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Verm%C3%B6gensberatung (unter
dem Punkt Kritik und wikipedia ist hier ja stets sehr neutral)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31182/1.html (hier ist der Punkt
Verlierer Handelsvertreter entscheidend, der auch auf das
Provisionsmodell hinweist + der Punkt Struktureller
Interessenskonflikt)

http://www01.wdr.de/wissen/wdr_wissen/programmtipps/fernsehen/09/10/12_2...
Hier auch ein sehr kritischer Beitrag der einmal vom WDR zu dem brisanten
Thema kam

Danke für diese Info. Dadurch habe ich mal bei der Wikipedia Weiteres über die DVAG gelesen und durch deren Link auf "Ein Finanzvertrieb betreibt politische Landschaftspflege" (aus Telepolis 09/2009) verstanden, wie wenig Westerwelles "Leistung muss sich lohnen" hier angebracht war.

Die alleinige Verantwortung auf die Vertriebler (Berater) zu schieben, macht doch keinen Sinn.
Die Berater allein sind doch gar nicht in der Lage einen möglicherweise durch sie verursachten Vermögensschaden zu begleichen. Die Hauptverantwortlichen sitzen doch in den Chefetage dieser sgn. objektiven Vermögensberater.
Es sollte auch hier das Verursacherprinzip gelten. Denn die Produkte werden doch im Konzern "geschneidert"
Günther Ramcke

Ich habe während meines Studiums mal ein Jahr für diesen Drecksverein gearbeitet. Ein Sektenbetrieb erster Güte!
Rabenschwarzbraungelb!
Psychoterrorschulungen und Kundenabzocke sind oberstes Prinzip.
Außerdem handelt es sich um einen (eigentlich verboten gehörenden) Strukturvertrieb, der nach dem Schneeballprinzip arbeitet und nur die ersten Generationen wirklich reich macht!

FINGER WEG!!!!!!!!!

Ich habe gerade den Beitrag gelesen und da stachen mir direkt zwei Worte ins Auge:
Sekte und Schneeballprinzip.
Ich war gestern nämlich auf so einer "Info"-Veranstaltung. Eigentlich hatte ich mich für einen Job beworben. Jedoch versuchte man mir zu verschweigen, daß es sich dabei nicht um eine Arbeitsstelle handelte, sondern darum, einen "Drücker" zu werben.
Uns wurde als erstes der "Werbefilm" mit Schumacher, Kerner und co. gezeigt und schlagartig sah ich Parallelen zu dem Jubelgeschrei im Werbefilm der Scientology mit Tom Cruise!
Wer wirklich gute Produkte anbietet, muß nicht so eine Show veranstalten, um vom Wesentlichen abzulenken!
Der zweite Punkt "Schneeballprinzip" wurde mir klar, als man uns anpries, daß die Vermögensberater bei der DVAG besser entlohnt würden als irgendwo sonst.
Auf meine Frage, warum denn das Unternehmen denn nun so gut und spendabel zu den Mitarbeitern sei, war man wohl nicht gefasst. Es wurde die Diskussion direkt auf ein anderes Thema gelenkt. ;-)
Da war eigentlich schon alles klar.
Sicher, die Leute waren freundlich, aber alleine die Tatsache, daß man dort auf einer Schulung in dem "Bildungszentrum" ausschließlich in edlem Zwirn herumlief, machte mich stutzig. Es wird offenbar sehr auf äußeren Schein Wert gelegt, dachte ich noch.

Es zeigt sich die ganze Verkommenheit dieser Gesellschaft und seiner Politiker. Ausgerechnet ein Strukkivertrieb, wie er kaum schlimmer sein kann, deren " Beratungen" nur einem Ziel dient: Maximal-Umsatz für den Maximalprofit der Eigentümer. Diese bedanken sich für das ungestörte Plündern der Bürger bei der Politik mit Spenden. Und die Politiker bedanken sich mit Reden, in denen das Abzocke -System noch als " erfolgreich " beschrieben wird. Fragt sich, wer da erfolg - reich wird? Herr Pohl und Herr Westerwelle? War da mal ein Wort von Kundenbedarf zu hören? Als Versicherungsmakler darf ich dann die Fehlberatungen korrigieren und den Kunden mal die Nachteile der Rürup - und Riester - R Enten Enteignung darlegen. Und diese Nachteile sind erheblich - ich empfehle diese Schrottprodukte keinem Kunden. Die Privatisierung der Altersvorsorge, bei gleichzeitiger ständiger Schwächung der staatlichen Rente dient nur einem Ziel: Umsatz für die Finanzbranche und dem schrittweisen Ausstieg der Arbeitgeber aus der Vorsorgefinanzierung. Das Schlimmste dabei ist, dass auch die "geförderten Produkte" natürlich keinerlei Sicherheit haben, keine Kontrolle und funktionierende Aufsicht diese Maßnahme flankiert. Wir werden von skrupellosen Politikern regiert, die nur an sich denken. Demokratie, wo gibt es die?
Es wird höchste Zeit - Wir sind das Volk und sollten uns dieser Politiker abwählen.

Wann war die Rede? Im Februar 2010? Die zeitliche Nähe zu Westerwelles unerträglichen Hetzereien gegen die Ärmsten der Gesellschaft ist schon beeindruckend.

Die Frage ist nun, wofür seine Partei die Spenden tatsächlich bekam: für Westerwelles Rede vor Angehörigen der selbsternannten Leistungselite? Oder nicht vielleicht doch eher für seine Hetze gegen Arbeitslose, Billiglöhner, Aufstocker und ihre Familien?

Der Wahrheit eine Gasse!

Das Neue ist ja nicht, dass Westerwelle bei der Firma im Beirat sitzt, sondern dass das Unternehmen öffentlich damit hausieren geht, dass es den Außenminister zu Gast hatte. Das ist nur ein weiteres zusätzliches Mosaiksteinchen in der Geschichte, auf die Du verweist.

Überparteiische Berichterstattung sieht anders aus. Hier wird doch wieder gegen die FDP geschossen, weil man das schon immer so getan hat. Ich bin kein FDP-Mitglied, sondern ärgere mich darüber, wie mit der Partei umgegangen wird. Jeder gesprochene Satz wird analysiert, zerrissen, Westerwelle wird beleidigt in der übelsten Weise. Wir Bürger mögen das nicht, sondern erwarten eine gute Zusammenarbeit aller Parteien zum Wohle unseres Landes. Unsere Probleme müssen in einem gemeinsamen Kraftakt angegangen werden. Ich wundere mich, daß Politiker überhaupt noch Lust haben, sich für ihren Job einzusetzen.

Ich habe absolut nichts dagegen, daß die Parteien Spenden entgegennehmen. In den USA ist es üblich, die Reps und Democrats zu unterstützen/zu sponsern.

Na also finde es schon überparteilich, da es ja ein ganz neutraler Bericht über den doch ungeheuerlichen Vorfall ist. Und Lucifero soll ich Dir was sagen, ich sag das sogar als FDP Wähler, der ich bei der letzten Bundestagswahl war! Aber abgesehen von den ganzen anderen Märchen (wir senken die Steuern, mehr Netto vom Brutto -> siehe Erhöhung Krankenkassenbeiträge, Flugverkehrssteuer) ist das hier mit den Spenden der DVAG eine riesen Sauerei. Les Dich mal über die Links bzgl. der Vereinigung ein - es ist wirklich ein Strukturvertrieb und Abzockverein erster Klasse und nicht umsonst wurden Sie auch in Büchern "Verraten und Verkauft der Titel" mit einer Sekte verglichen. Und bei sowas kann ich nicht als Aussenminister auftreten auch nicht für 60.000€! Und das insbesondere im Zuge der Gesetzgebung bzgl. verbessertem Anlegerschutz - das stinkt zum Himmel und die partei ist unwählbar geworden. So zumindest meine subjektive Meinung als Ex-FDP Wähler!

Das so genannte Buch hat ein Versager geschrieben ...

Ehrlich gesagt, seit wann ist es Hetze wenn, einfach nur die Wahrheit geschildert wird? Um wessen Wohl es hier wirklich geht ist doch offensichtlich.

Die USA sind Spitze in der Höhe der Parteispenden.Ja,dumm nur, daß dies über eine interessengeleitete Steuer- und Sozialpolitik mitunter zu einer krassen Einkommensungleichheit - einer Einkommens- und Vermögensverteilung von unten nach oben - geführt hat.Zieh dir DAS! mal rein:
http://www.querschuesse.de/schokierende-daten/
http://www.youtube.com/user/jahnkeglob#p/u/11/w8fsYAgU8BQ

Je mehr solche Unternehmen und Lobbyisten Einfluß gewinnen umso größer der Schaden für die meisten von uns.Dies zu kritisieren resultiert aus einem Sinn für Gerechtigkeit und dem Allgemeinwohl.Der ist den großen Volksparteien in den letzten 30 Jahren definitiv abhanden gekommen.
http://www.jjahnke.net/gedanken60.html#1838

Einen schönen Tag noch.

Was sind denn hier wieder für linke Zecken unterwegs - einfach nur noch belustigend.

Bitte, definieren Sie den Begriff "linke Zecke".

Linke Zecken?? doch einfach mal richtig durchlesen die Kommentare, wie gesagt hatte auch FDP gewählt - aber die gánze Sache hat doch nichts mit links oder rechts sondern mit Moral zu tun. Und wie gsagt es geht hier nicht mal um ein xy Unternehmen sondern um einen üblen Strukturbetrieb.

Vorurteile sind kein Zeichen von Intelligenz. Apple wird da und dort in den Medien auch als Sekte dargestellt und trotzdem rennt Ihr alle mit iPhones rum und glaubt nicht jeden Scheiss, den Euch ein paar renitente linke Looser glaubhaft machen wollen.

Westerwelle hat nichts unrechtes getan und im Übrigen trat er auch bei vielen anderen Unternehmen schon als Redner auf. Wie so viele andere Politiker auch.

Unser Land entwickelt sich zu einer Neid- und Lästergesellschaft....einfach nur ätzend.

Er darf reden mit wem er will. Mehr ist dazu eigentlich gar nicht zu sagen.

Es ist absolut heuchlerisch, hinter jedem Treffen, hinter jeder Gastrede und hinter jeder Parteispende Korruption zu wittern.
Einige Menschen machen es sich da viel zu einfach, indem sie Unternehmen, besonders große, als Teufel höchstpersönlich verurteilen. Sogar auf Abgeordnetenwatch verbergen manche Anfragen zwischen den Zeilen diesen haltlosen und verleumderischen Vorwurf. Das ist einfach gigantischer Unfug. Herrn Westerwelles Ziel war schon bei Amtsantritt die Förderung der dt. Wirtschaft. Das ist im Interesse aller. Als Vize-Kanzler ist er selbstverständlich auch Innenpolitiker und hat das Recht auf einer Tagung eines großen dt. Unternehmens eine Rede zu halten.
Und die Deutsche Vermögensberatung hat selbstverständlich das Recht, der Partei, die nicht den Fehler begeht, Großunternehmen zu verteufeln, Geld zu spenden. Das ist ein Akt mit Symbolik und vollkommen legitim.

Volle Zustimmung! Es ist eine Frechheit, legitime und rechtlich einwandfreie Vorgänge so aufzublasen, wie hier geschehen. Auch die Verletzung diverser Urheberrechte sollte hier nicht folgenlos bleiben.

anscheind sind nun die Akteure der DVAG auch an Bord;-) Man beachte nur mal den unternehmensinternen Blog der DVAG wo es keinerlei Kritik gibt, da diese gar nicht erst veröffentlich wird;-)

Die folgenden Links von einem Vorposter fand ich ganz gut:

Hier ein Link bzgl. der umstrittenen DVAG :
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Verm%C3%B6gensberatung (unter
dem Punkt Kritik und wikipedia ist hier ja stets sehr neutral)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31182/1.html (hier ist der Punkt
Verlierer Handelsvertreter entscheidend, der auch auf das
Provisionsmodell hinweist + der Punkt Struktureller
Interessenskonflikt)

http://www01.wdr.de/wissen/wdr_wissen/programmtipps/fernsehen/09/10/12_2...
Hier auch ein sehr kritischer Beitrag der einmal vom WDR zu dem brisanten
Thema kam

anschauen und sich verdeutlichen das es in der aktuellen Gesetzgebung darum geht den Anlegerschutz zu verbessern und dann kann man den Zusammenhang zwischen den Parteispenden und den Auftritt von Herrn Westerwelle sicherlich erkennen!

Ich bin 16 (auch wenn mich das jetzt wahrscheinlich disqualifiziert) und ich bin mit Sicherheit kein "Akteur der DVAG".

Was hier gegen Herrn Westerwelle vorgebracht wird, die lächerlichen Zusammenhänge, die in wilden Spekulationen geknüpft werden, die niveaulose Polemik und die zwanghafte Vermeidung einer objektiven Auseinandersetzung: All das ist ein Armutszeugnis für die Gesellschaft und nicht für Herrn Westerwelle! Sozialneid und blanker, unbegründeter Hass zwischen jeder Zeile - das ist doch kaum noch annehmbar.
Aber daran ist auch die Krise schuld: Wenn die Menschen Angst haben,suchen sie sich Sündenböcke. Und wer könnte ein besseres Feindbild darstellen, als diejenigen, denen es gut geht.

Schon erstaunlich wie anhänger der Mövenpick Partei versuchen kritiker hier Mundtot zu machen!

Aber ich sag nur ein 4% und da steht die FDP zurecht !

@Lucifero
>>>Ich habe absolut nichts dagegen, daß die Parteien Spenden entgegennehmen. In den USA ist es üblich, die Reps und Democrats zu unterstützen/zu sponsern.<<<

Die USA als Vorbild ? Na dann gute Nacht.
Es darf nicht sein, dass irgendwelchen Unternehmen übers Parteienkonto Einfluss auf die Politik ausüben, und dafür auch noch vom Steuerzahler zwangsgesponsert werden, indem diese Bestechung auch noch steuerlich absetzbar bleibt, denn von Allgemeinnützigkeit kann dabei ja wohl kaum ausgegangen werden.
Man muss sich doch nur mal anschauen, von welchen semikrimminellen Syndikaten sich gerade die FDP Geld zustecken lässt.

Parteispenden müssen schlichtweg verboten werden, denn mit Demokratie hat das alles nichts zu tun. Alternativ könnte man vielleicht über ein Existenzminimum für Parteien nachdenken. Dazu könnte man z.B. die Vermögen der ärmsten 20% in unserer Parteienlandschaft heranziehen........................

Amerika ist in keinster Weise ein Vorbild für uns. Amerika steckt 500.000.000.000 in die Rüstung, bzw. in die Firmen, die ihren Präsidentschaftskandidaten gekauft haben, während sich Zigmillionen ihre schmerzenden Zähne mit der Kombizange herausreißen müssen.
Amerika ist keine Demokratie, sondern eine Finanzdiktatur.

Dafür spricht schon die Tatsache, dass es selbst in der DDR mehr "Parteien" gab als in den USA. Als wenn es dort keine dritte oder vierte Meinung gäbe. Es gibt sie, nur verhindert das System erfolgreich, dass sich diese auch medienwirksam ans Volk richten können.

Viel anders ist es hier allerdings auch nicht. Warum wird hier z. B. nicht allen zur Wahl stehenden Parteien die gleiche Sendezeit im Zwangsfernsehen zur Verfügung gestellt ?

@Mercator
Einwandfrei ??? Hallo ?! Westerwelle hat dem Staat/Volk zu dienen und niemand anderem. (Man stelle sich vor, ein Vorstandsmitglied der SAP würde bei ORACLE Vorträge halten und Zahlungen dafür erhalten.......)
Wie oft hat sich WW im letzten Jahr eigentlich bei Tafeln, Argen oder Altenverwahranstalten blicken lassen......?

Wenn man dieses undemokratische Spielchen schon nicht abschaffen kann...will, dann sollte man wenigstens die steuerliche Absetzungsfähigkeit verbieten, denn über diesen Weg werden die Steuerzahler gezwungen, Parteien zu unterstützen, die sie niemals wählen würden.

@wischiwaschi,

1. ihrem Kommentar kann ich nur uneingeschränkt zustimmen!
2. wollen oder können die zwei von Ihnen erwähnten "FDP- Fans" die an Prozentzahlen (nuuur noch 4%) ersichtliche Abneigung gegen ihre Klientelpartei nicht zur Kenntnis nehmen???
3. halte ich diese gegenwärtige 4% Zustimmung um genau diese Zahl zu hoch.
4. bin ich angesichts der Entwicklung der letzten 12 Monate mehr als zuversichtlich und wäre es wünschenswert, wenn sich die Prozentzahl demnächst im Zehntelbereich bewegen wird.

DVAG [gelöscht] Alt-Boss Reinfried Pohl weiß wie man Politik zu seinen Gunsten manipuliert. Laut Spiegel hauchte er der damals Weltweit im Niedergang befindlichen Anlage-Betrugsfirma IOS nochmal Leben in Deutschland ein. Er aktivierte für die IOS die damalige Politikgröße Erich Mende. Das Aufblühen der IOS in Deutschland kostete viele Anleger und Kunden Ihre Existenz. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46135706.html
Clever die Methode der DVAG und deren Inhaber der Pohl-Familie in MARBURG. Sie gründeten einen „Berufsverband“. In diesem muss ein DVAG-Handelsvertreter Mitglied sein oder er verliert geldwerte Sonderleistungen der DVAG. Im „Berufsverband“ BDV www.BDV.de sind nahe 100% der Mitglieder für die DVAG tätig. Mit diesem „unabhängigen“ Berufsverband beeinflusst die DVAG die Politik in Brüssel und Berlin. Auf der Homepage ist zu sehen dass sämtliche Politikgrößen auf bedenkliche Art schon mit dem BDV verbandelt sind. Dass der BDV und die DVAG mehr als zulässig eng verflochten sind zeigt sich hier: Aufsichtsratsvorsitzender der DVAG ist EX-Kanzleramtsminister Friedrich Bohl. Er ist in Personalunion was ? Richtig: Vorsitzender des BDV. Vorstandsvorsitzender der DVAG ist Dr. Pohl Senior der wieder in Personalunion Ehrenvorsitzender des BDV ist. http://www.handelsvertreter-blog.de/2010/05/17/unwillige-vermogensberate...
Da soll es auf Veranstaltungen wie der BDV Hauptversammlung 2006 schon mal vorkommen dass sich der damalige CSU Wirtschaftsminister am Mikrofon lautstark erkundigt ob „Fritz“ (gemeint ist Spezi Friedrich Bohl) mit dem Entwurf für die Vermittlerrichtlinie so zufrieden ist den Glos Sekretärin an Ihn faxte. Die dann „wunschgemäß“ mit dem „freien“ Verband BDV beschlossene Vermittlerrichtlinie bevorteilen bis heute die DVAG-Drücker-Kolonne.
Guido Westerwelle Ex-Mitglied im DVAG-Beirat unter Helmut Kohl als Redner vor den Drückern? Ob Westerwelle wusste vom Elend vieler DVAG Handelsvertreter ?
http://www.geprellte-strukkis.de/phpBB2/viewforum.php?f=62
Vielleicht ist das seine Vorstellung von Deutschlands Zukunft. „Wer sich nicht streckt verreckt!“ Soll Motto im Drückerladen sein. Krank liebe Strukkis! Der Umgang http://www.zeit.de/2009/20/Abzocker mit den Drücker-Mitarbeitern und Kunden sollte den Neumitgliedern wie DFB-Boss Zwanziger im DVAG-Beirat wichtig sein, denn Sie geben Ihren Namen. Joschka Fischer von den Grünen (eigentlich Gegner der Strukkis) glänzte vor einigen Monaten bei der DVAG mit Vortrag und Foto mit den Oberdrückern Pohl.
Für die Freunde von Abgeordneten-Watching: Dr. Peter Tauber von der CDU vertritt die DVAG-Drücker-Interessen direkt im Bundestag. http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/biografien/T/tauber_pete... Wie das ? Rent a Abgeordneten? Dr. Peter Tauber ist laut seiner Abgeordnetenbiografie gleichzeitig ? Pressespecher der DVAG.

Glückwunsch Politik !

Wir müssen Ihnen allerdings mitteilen, dass wir Ihre Nachricht in der uns
vorliegenden Version nicht freischalten, da sie gegen den Moderations-Codex
verstößt. Sie fällt in die Kategorie:

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Was es bräuchte wäre ein Abgeordnetenwatch - Extra wo alle nicht freigeschalteten Fragen Online einsehbar werden :-D

Alles Penner bei Abgeordnetenwatch

Meine volle Zustimmung zu wischiwaschi vom 27.11.!! Schlimm, wenn man sich die USA als Vorbild nimmt. Wie viele Deutsche wollen hier ein Gesellschaftssystem nach dem Vorbild der USA ? Ich nicht! Die FDP ist mit 4 % noch gut bedient und es kann nur weniger werden. Wer wie die FDP nur 1 % der Bürger vertritt, vorwiegend aus der Manageretage, Millionäre, Hotelbesitzer, Einzelpersonen wie Ackermann und Pohl, muss sich über die Ablehnung des " einfachen Bürgers, des Arbeitnehmers " nicht wundern. Ich möchte die Für-Sprecher der Parteispenden mal sehen, wenn Sie von der Riester - Rente , oder anderen privaten Altersvorsorge ( vermittelt durch DVAG ) bei der Auszahlung dann nicht mal mehr erhalten, was sie eingezahlt haben. Ob DVAG oder AWD , es sind Firmen wie wir sie nicht brauchen, diese Vertriebsform müsste verboten werden. Mit Beratung haben diese Firmen nichts am Hut. Wenn Politiker sich zum Handlanger ( Lobbyisten) der Wirtschaft machen lassen, dann sollen diese Politiker auch von den Wirtschaftsbossen gewählt werden, aber nicht vom Volk.
Das System, was solche Parteispenden zulässt, auch die ungezügelte Selbstbedienung von Fraktionsgeldern, dient nicht dem Wohl des Volkes, sondern dem Konto der Oberen, der Lobbyisten. Volksvertreter sind das keine.
Mit Demokratie hat das nichts zu tun. Wir werden von skrupellosen, verantwortungslosen Egoisten regiert.

Volksvertreter sind das schon lange nicht mehr!
Es gibt da einen schönen Spruch: Ein Staubsaugervertreter verkauft Staubsauger um Geld zu verdienen, ein Volksvertreter verkauft das Volk um Geld zu verdienen!!!

...nun, die BRD ist selbst ja gar kein souveräner Staat, sondern allenfalls eine Nicht-Regierung-Organisation (NGO=Non Governmental Organization) wie es schon Sigmar Gabriel letztens treffend formulierte. Alle, die in den sog. Führungsetagen sitzen sind Geschäftsführer, Abteilungsleiter usw.; verwundert es da, wenn sich Corporations zusammenschliessen und zusammenarbeiten? Wen wundert es, dass inzwischen die "gemeinnützige" Bertelsmann-Stiftung Gesetze formuliert und für deren Durchsetzung sorgt?
Politik wird schon lange nicht mehr (wenn überhaupt) für die Bürger, den Souverän, gemacht, sondern dient nur den jeweiligen Lobbyisten-Interessen.
Diese Interessen sind inzwischen ja global, so dass es keine Überraschung sein dürfte, dass die Politik - egal wo auf der Welt - nicht den jeweils nationalen Interessen dient, sondern der Neuen Welt Ordnung in die Hände spielt, die mittels ihrer verschiedenen Organisationen, Gebilden (z.B. EU) dafür sorgen, dass die Nationalstaaten abgeschafft und alles in einer Hand zusammengelegt werden soll...
Wenn man sich etwas Mühe macht, kommt man dann auch darauf, wer denn hinter diesen Machenschaften steckt. Wer z. B. finanzierte und gründete die UNO? Wer sitzt im Stab der WHO? Wer finanziert grosse Stiftungen? Wer bemüht sich aktiv um die Besteuerung von CO2, dem "Klimakiller"? Wer profitiert von dieser NWO? Wer sind die reichsten Familien auf der Erde? (Hinweis: z. B. Königin Elisabeth II von England gehört privat 1/6 der Landmasse auf der Erde.)
Wer nun sagt, ich kenne die reichsten Leute ja aus der Forbes-Liste..., sollte einmal recherchieren, wem Forbes, wem Reuters usw. gehören..., mehr sage ich hier lieber nicht!

Wie nimmt die DVAG und Ihre Inhaber die Pohls aus Marburg Einfluss auf die Politik im Sinne der DVAG. Sie betreiben gründeten Sie einen Verein „Berufsverband“ den Bundesverband Deutscher Vermögensberater e.V.. Der BDV vertritt ausschließlich die Interessen der DVAG. Er besteht aus nahezu 100% Handelsvertretern der DVAG. Hauptberufliche Mitarbeiter müssen dort Mitglied sein ansonsten bekommen Sie Leistungen gestrichen. Der BDV scheint von den Politikern tatsächlich als Berufsverband wahrgenommen zu werden. Obwohl offensichtlich ist dass er nur der politische Arm der DVAG ist. Vorsitzender des BDV ist EX-Kanzleramtsminister Friedrich Bohl (CDU) der auch Aufsichtsratsvorsitzender der DVAG ist. Der Vorstandsvorsitzender der DVAG Reinfried Pohl , war zuvor Jahrzehnte Chef des BDV , ist jetzt Ehrenvorsitzender. Beim BDV geben sich die Politiker die Klinke in die Hand, unter anderen bei parlamentarischen Abenden in Berlin. Auch die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner(CSU) war dort schon zu Gast. Dass Sie eigentlich bei der DVAG zu Gast sind scheint Ihnen nicht klar zu sein. http://www.bdv.de/aktuelles/archiv#2009

Am 31.Mai 2006 auf der BDV-Hauptversammlng erkundigte sich der damalige Wirtschaftsminister Glos (CSU) ob man beim BDV mit dem Ihr vorgelegten Entwurf der Vermittlerrichtlinie zufrieden sei und Sie jetzt beschließen dürfe ? Die Vermittlerrichtlinie bevorteilte den Strukturvertrieb DVAG was dieser auch in seiner Postilie „Unser Weg“ 2006 als großen Sieg für die DVAG bejubelte.

Die DVAG - Deutsche Vermögensberatung hat größten persönlichen Einfluss auf die Berliner Politik. Inhaber der DVAG Deutsche Vermögensberatung ist Dr. Reinfried Pohl und seine beiden Söhne Andreas und Reinfried jr. . Der Spiegel bezeichnete Reinfried Pohl schon mal als „steinreicher Scharlatan“ . http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9186088.html

Aktuelles Top-Beispiel für die Notwendigkeit von Abgeordnetenwatch ist der CDU-Abgeordnete Dr. Peter Tauber. Er ist laut seiner Bundestagsbiografie gleichzeitig Pressesprecher der DVAG-Deutsche Vermögensberatung und Bundestagsabgeordneter. Mahlzeit. http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/biografien/T/tauber_pete...

Laut ebenfalls dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ war Reinfried Pohl Senior der seinen damaligen Parteifreund Erich Mende (FDP) für die Anlagebetrüger um den IOS-Skandal in Position brachte. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46135706.html

Sehr gut informieren über die DVAG kann man sich auch
http://www.geprellte-strukkis.de/phpBB2/viewforum.php?f=62

und bei http://www.handelsvertreter-blog.de/category/dvag/

Danke für den super Bericht - ich denke die ganze lobby Arbeit ist wirklich ein riesen Problem in Deutschland (siehe auch Pharmabranche). Die drei Großspenden der DVAG, im Zuge der derzeit ja eigentlich gewollte Verbesserung des Anlegerschutzes, sind meines Erarchtens verbunden mit der Rede von Herrn westerwelle höchst bedenklich. Zumal die Deutsche Vermögensberatung ja wohl kein unbeschriebenes Baltt ist wenn man da mache Links/Verweise verfolgt. Interessanterweise hat ein entferner Bekannter der eigentlich als Security an einer Disco arbeitet mich vor einem knappen halben Jahr auch mal angerufen und wollte mich in Sachen Altervorsorge unabhängig beraten. Naja hab ich mir angehört aber da war nix unabhängig sondern ganz klar geziehlt in einen Vertrag mit hoher Provision für ihn. Naja uns das in der Kmbi mit der Tatsache das er es nur mal so nebenbei neben dem Türstehen macht und sich dann "Vermögensberater" schimpft ohne jegliche staatlich Prüfung Qualifikation sollte einem schon zu denken geben. Da wäre eine Verschärfung des Anlegerschutzes im Sonne der Kunden wirklich wichtiger gewesen als Reden zu halten und Spenden zu kassieren:-(

Wäre es nicht endlich an der Zeit, eine Petition im Bundestag einzureichen, mit dem Ziel des Verbotes von Parteispenden????
Was hier abläuft: die Privatisierung der gesetzlichen Altersvorsorge ist ein Verbrechen. Leider, wegen fehlender Gesetze, geht das so weiter. Schlafen denn alle?

Na das ist echt mal eine interessante Sache die hier aufgedeckt wurde. Ich wohne in Düsseldorf und wurde da nach meiner Ausbildung zum Industriekaufmann von der Vermögensberatung angeworben. Damals mangels Alternativen hab ich mich zunächst darauf eingelassen, aber nach den ersten Seminaren und der Aufforderung für meinen Mentor umgehend meinen gesamten Bekanntenkreis von der tollen Vermögensberatung zu überzeugen bin ich Gott sei Dank noch rechtzeitig aufgewacht. Denn die Produkte sind allesamt nur von 3-4 zuliefernden Versicherern und zu deutlich schlechteren Konditionen als wenn ich direkt abschliesse. Aber ist ja nun klar warum, irgendwoher muss ja Schumis Werbemütze und die Spenden an FDP und CDU bezahlt werden;-)

Man Leute, seid doch nicht dumm. Beteiligt Euch nicht an der FDP-Hetzjagt. Egal was man von der Partei hält, in diesem gelben Boot sitzen Herrn Baum und Frau Leutheuser-Schnarrenberger - die einzigen (die letzten beiden?) Verfechter unserer Grundrechte und letzte Hoffnung gegen totale Überwachung.

heise: "Wikileaks: USA sehen Sicherheitspolitik durch FDP erschwert"
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Wikileaks-USA-sehen-Sicherheitspo...

Webwombel.

Aufgelesen und kommentiert 2010-12-01...

Zusammenfassung: Schwarz/Grün, Stuttgart 21, Wikileaks und "Heisser Herbst" DAX-Aufsichtsräte genehmigen sich 21-prozentige Lohnerhöhung Ackerland: Die meisten deutschen Flächen werden von Heuschrecken gekauft Westerwelle streicht die finanzielle För...

Die unter dieser Überschrift dargestellte Verflechtung von Politik und Kapital ist unerträglich, aber jeder sollte sich klar machen, daß dieses Prinzip der Grundpfeiler der als demokratische Grundordnung karikierten Diktatur des Kapitals ist. In der Diktatur des Proletariats war es gefährlich, durch staatsfeindliche Äußerungen in das Visier der Staatssicherheit zu geraten, in der Diktatur des Kapitals reicht es, einem sich systemfeindlich verhaltenden "Verbraucher" die Kreditkarte zu sperren.
Vielleicht wäre es ein erster Schritt, sich wieder darauf zu besinnen, daß wir Menschen sind und keine Verbraucher, daß "Arbeitnehmer" ihre Arbeitskraft geben und "Arbeitgeber" den Mehrwert der geleisteten Arbeit nehmen.
Wenn man die Maske der manipulativen Worthülsen herunterreißt sieht man dann eben, daß die sogenannte soziale Marktwirtschaft nichts anderes ist als stinknormaler Kapitalismus und es ist nichts neues, daß sich das Kapital bei seinen Politikern die passenden Gesetze kauft. Auch Gesetze sind im Kapitalismus eine Ware, die ihren Preis hat!

kann irgendeiner erklären, wieso Dr.Guido W. behauptet, dass die Vermögenswucherer etwas leisten? Was leisten die denn, welcher Art ist die Arbeit? GELD ARBEITET NICHT.
Seltsam, der Kaiser ist nackt und hässlich, doch wird er immer wieder ins Amt gewählt.
Mit dem Frühling kommt vielleicht die Revolution nach Deutschland.

gründet endlich eine neue partei,ich wäre glücklich und sofort dabei.

da macht es doch ein Altbundeskanzler Schröder schon richtiger: er lässt die Vortragsgelder bei sich allein verschwinden!

Riesterrente - Riesterfaktor = 4 % Rentenkürzung. Nötigung zur Privatvorsorge von Herrn Riester von der SPD ehemals Gewerkschaftsfunktionär hält gut bezahlte Vorträge für Versicherungen über die Riesterrente. Der AWD Chef ein guter Freund von Herrn Schroeder SPD hat gut verdient damit.
Und jetzt die Pflegeversicherung von Herr Bahr FDP. Alles gute für die Spender!

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Virginia Home Improvement

Wenn ein Ufer so tief unterhöhlt ist, wie es unser Staat mittlerweile ist, dann fällt es beim nächsten richtigen Hochwasser in kurzer Zeit zusammen.
Das geht ganz schnell dann.
Die "Vorarbeit" dauert lange, und ihre Dauer ist schier unerträglich, aber der letztendliche Zusammenbruch wird einmal ziemlich schnell vonstatten gehen.

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