Partei für Gesundheitsforschung

Frage an Sven Brodersen von Naqernf Zbagv bezüglich Gesundheit

26. Januar 2020 - 11:18

Sie treten für eine weitere Verbesserung der Gesundheit und eine längeres Leben ein.

Wie verträgt sich das, ihrer Ansicht nach mit der Überbevölkerung der Erde, dem damit zusammenhängenden Klimawandel, der Nahrungsmittelknappheit und - zusätzlich im Bezug auf Organspenden, mit der Evolution der Menschen?

Stehen Ihre Bestrebungen damit im Einklang oder sind ihre Ziele gegensätzlich zu betrachten?

Frage von Naqernf Zbagv
Antwort von Sven Brodersen
12. Februar 2020 - 19:41
Zeit bis zur Antwort: 2 Wochen 3 Tage

Sehr geehrte(r) Wähler(in),

wir haben hier eine Anzahl verschiedener Themen, die hochkomplex sind und im Einzelnen ausführlich besprochen werden müssten. Eine einfache Antwort kann ich natürlich im Rahmen meiner Kenntnisse geben und hoffe, dass Sie diese als hilfreich empfinden.

Vorweg: Wir sind alle im gleichen Boot; uns betreffen alle die Themen, die Sie aufzählen. Die Themen beschreiben hierbei jedoch keine Probleme und beinhalten keine konkrete Frage, die geklärt werden kann, vor allem nicht in Text-Form ohne Dialog oder Kontext. Das Fehlen eines Gesprächs und eine Antwort ohne das Umfassende eines Dialoges, bei dem man auf Punkte eingehen und sie erörtern kann, ist natürlich Schade. Doch werde ich einfach darstellen wie ich diese Themen wahrnehme, was ich als das Naheliegendste in Richtung Antwort sehe. Natürlich nur äußerst sporadisch, da sie auch nur kurz und knapp ohne direkte Ausführung oder Kontext genannt sind.

Der Hauptteil der Frage:
Wir von der Partei für Gesundheitsforschung treten dafür ein, dass Menschen ein Leben ohne Leiden genießen können, statt einer Krankheit zu unterliegen, die sie ins Krankenhaus und in gesellschaftliche Not drängt oder sogar in die Armut stürzen kann. Woher der Begriff Lebensverlängerung herkommt, ist mir leider unklar. Im Kreis der meisten Wähler(innen) ist mindestens ein Fall, in dem ein solches Leid bekannt ist. Es betrifft uns alle und viele fühlen sich hilflos. Entgegen der Hilflosigkeit gibt es jedoch Mittel, die wir nur ergreifen müssen.

Mit diesem Kontext erübrigen sich natürlich die restlichen Themen.
Trotzdessen werde ich kurz und knapp darauf eingehen, auch wenn sie eher philosophischer Natur sind.

Der Begriff Überbevölkerung wird oft genannt, falsch verstanden und unbewusst in irgendeiner Form bewertet. Der Begriff an sich setzt bereits diverse unabsehbare Annahmen voraus. Ich kann mir nicht einmal erklären, was man damit eigentlich sagen will. Spricht man von zu vielen Menschen auf einem Fleck? Wenn ich von einer Stadt über ein Dorf zur nächsten Stadt fahre, dann sehe ich recht viel Land. Aus dem Kino kenne ich wiederum diese großartigen Szenenspiel-Inszenierungen, in denen Wolkenkratzer an Wolkenkratzer stehen und Straßen über Straßen gebaut werden, weil kein mehr Platz ist. Spricht man von Nahrungsmitteln? Es gibt sehr viel Potential mehr Menschen zu versorgen, als aktuell praktiziert wird. Hier müsste man auch geografisch stark differenzieren und viele komplexe Systeme miteinander in Beziehung bringen, Transportwesen und Logistik um solche zu nennen, Überproduktion wäre ein weiteres und Dürren noch eines. Eine weitere Frage w#re, wie diese Themen, ob nun geopolitisch oder innenpolitisch, überhaupt beeinflusst werden können.

Bei Organspenden ist jeder Mensch gefragt. Ich persönlich bin in zwei Datenbanken, der Stefan-Morsch-Stiftung und der DKMS. Organe zu spenden spielt für mich eine Rolle, für die ich mich noch nicht festgelegt habe, für das Helfen schon. So kann sich ein(e) jede(r) wie er/sie es sich wünscht einbringen. Um zu helfen kann man auch zur freiwilligen Feuerwehr, ehrenamtlich Transporte für Krankenhäuser übernehmen oder in der Suppenküche helfen. Man kann spenden, einfach den Nachbarn helfen oder Leute im Umfeld motivieren. Das sei jedem selbst überlassen.

Über die Evolution der Menschen zu reden bringt mir persönlich zwar recht viel Spaß. Ich rede aber auch gerne über Quantenmechanik ohne Physiker zu sein. Der Begriff alleine ist ohne Kontext leider wenig aussagekräftig, nicht wirklich einordbar. Spricht man von der Evolution im Sinne von Darwin oder wie der Mensch sich in Natur entwickeln soll oder man es sich wünscht. Was will man damit denn wissen, erfragen oder klären? Will man sich dasThema erarbeiten und theoretische Simulationen mit einem Supercomputer an Hand einer theoretischen Annahme durchspielen. Ist die soziale Evolution gemeint oder etwa der Aspekt des Kapitals. Hier spielen so viele Faktoren hinein, dass man in einer Klärung, die im Grunde an der Aufgabe diese zu klären schon scheitert, kein Ende findet. Die Frage, die ich mir stelle geht in Richtung, was man nun eigentlich genau wissen will und warum. Das weiss ich leider nur bei der Nennung des Begriffes nicht.

Mit freundlichem Gruß
in der Hoffnung, Ihre Frage(n) geklärt zu haben
Sven Brodersen