Frage an Rolf Bietmann von Vatb Sevrcbregare bezüglich Bildung

03. August 2005 - 07:18

Hallo Herr Dr. Bietmann,

mit welchen Zielen gehen Sie persönlich nach Berlin, wenn Sie in diesem Wahlkreis ein Direktmandat gewinnen, bzw. über die Landesliste in den Bundestag einziehen sollten?

Vor allem interessiert mich, was Sie von den Bürgern in Ihrem Wahlkreis Köln II an Anregungen aufgenommen haben, die Sie auf Bundesebene vertreten wollen.

Weitere Frage: Was ist Ihr Schwerpunkt, in welchen Themenbereichen wollen Sie sich aktiv in der Kommissionsarbeit einbringen und kleine/große Anfragen zur Diskussion und Abstimmung im Bundestag zu plazieren?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Gruß,

Ingo Friepoertner

Frage von Vatb Sevrcbregare
Antwort von Rolf Bietmann
14. September 2005 - 13:49
Zeit bis zur Antwort: 1 Monat 1 Woche

Sehr geehrter Herr Friepoertner,

die Themenschwerpunkte, für die ich mich in Berlin besonders einsetze, sind Energiepolitik und freie Berufe.

Im Rahmen der Energiepolitik leite ich seit drei Jahren den Arbeitskreis Kernenergiefachgespräch.

In meinem Wahlkreis trete ich besonders gegen den Bau des 20 ha großen Windräderfeldes im Kölner Westen ein. Windkraft und großstädtische Ballungsräume passen aus meiner Sicht nicht zusammen.

Dabei wende ich mich keineswegs gegen erneuerbare Energien. Erneuerbare Energien helfen, das Klima zu schützen und die Abhängigkeit von fossilen Energien zu reduzieren. Allerdings sind durch die einseitige Überförderung der Windkraft in den letzten Jahren windschwache Binnenstandorte gefördert worden, die ohne die üppigen Subventionen niemals zu Marktbedingungen Strom produzieren werden.

Für meinen Wahlkreis setze ich mich außerdem für eine Verminderung des Fluglärms in Köln ein.

Insbesondere die Lärmimmissionen durch von der Bundeswehr gemietete, veraltete russische Transportflugzeuge sind inakzeptabel. Grenzwerte dürfen nicht nur auf dem Papier stehen, sondern müssen von allen Flugzeugen eingehalten werden. Hier darf es im Interesse des Lärm- und Gesundheitsschutzes keine Ausnahmen geben.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Rolf Bietmann