Reinhold Rückert
DIE LINKE

Frage an Reinhold Rückert von Sevrqbyva Znvqubs bezüglich Regionales

23. September 2009 - 14:37

Warum schafft es Ihre Partei noch nicht mal vor Ort sich zu präsentieren?
Seit PDS Zeiten und selbst nach dem Zusammenschl. mit der WASG hat ihre Partei im (Kreis) Aschaffenburg zu keinem einzigen kommunalen Thema Stellung bezogen! Können sie nur Bundespolitik? Interessiert Sie Aschaffenburg nicht? Warum hört man nichts von der "Linken" zu kommunalen Themen? Warum arbeiten in Aschaffenburg & Kreis keine jungen Leute mehr mit? Können nur alte Menschen die Linken in AB begreifen?

Frage von Sevrqbyva Znvqubs
Antwort von Reinhold Rückert
26. September 2009 - 05:15
Zeit bis zur Antwort: 2 Tage 14 Stunden

Sehr geehrter Herr Maidhof,

selbstverständlich interessieren uns auch kommunale Themen, sonst hätten wir wohl kaum zur letzten Kommunalwahl ein eigenes Wahlprogramm erarbeitet. Von diesem Wahlprogramm haben andere Bewerber sogar "abgeschrieben".

An diesem Programm schrieben auch "Jugendliche" mit. Unsere "Listenfführerin" war übrigens eine Jugendliche. Um aber politischen Erfolg in zählbaren Stimmen zu erhalten, reicht es nicht "nur" jung zu sein.

Zum politischen Geschäft gehört nun mal auch Körnerarbeit. Will heißen, Präsenz an Info-Ständen, Verteilen von Materialien, Kleben und Plakatieren, viele Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Dazu muss die Wahlkämpferin, bzw. der Wahlkämpfer die politischen Inhalte der Partei auch kennen und öffentlich vertreten können.

Es langt jedenfalls nicht, sich nur das Genehme zu vertreten. Was gar nicht geht, öffentlich körperliche Angriffe auf den Bundesvorsitzenden rechtfertigen - oder den Verzicht auf Wahlkampf mit Plakaten und Flyern zu fordern.

Es ist schwer für Jugendliche kontinuierlich Parteiarbeit zu leisten. Dennoch haben wir auch am bayerischen Untermain Jugendliche und junge Leute, die für und in der Partei mitarbeiten.

Der Eindruck, dass DIE LINKE. zu kommunalen Themen nichts zu sagen hat, hängt vielleicht auch mit der Berichterstattung in den Medien zusammen. Vielleicht können wir uns ja mal treffen - und über die Themen persönlich sprechen?

Mit freundlichem Gruss
Reinhold Rückert