Halten Sie es für vertretbar, dass psychotherapeutische Leistungen aktuell abgewertet werden, obwohl gleichzeitig Kosten und bürokratischer Aufwand weiter steigen?
Sehr geehrter Herr Kappe,
ich hatte bereits eine Anfrage zu den aktuellen Entwicklungen in der psychotherapeutischen Versorgung gestellt und möchte diese noch einmal aufgreifen.
In der Praxis zeigt sich zunehmend, dass organisatorische Anpassungen notwendig werden und Leistungen nicht mehr im bisherigen Umfang aufrechterhalten werden können.
Bemerkenswert ist aus meiner Sicht, dass solche Anpassungen selbst unter den deutlich schwierigeren Bedingungen während der Pandemie nicht erforderlich waren und die Versorgung damals sogar ausgeweitet werden konnte.
Wie bewerten Sie vor diesem Hintergrund die Absenkung der Vergütung und ihre möglichen Auswirkungen auf die Versorgung?

