Martina Köster-Flashar

| Kandidatin Nordrhein-Westfalen
Jahrgang
1962
Wohnort
Mettmann
Berufliche Qualifikation
Historikerin
Ausgeübte Tätigkeit
Fraktionsgeschäftsführerin Hilden
Liste
Landesliste, Platz 43
Parlament
Nordrhein-Westfalen
Wahlkreisergebnis
5,9 %
Wahlkreis
Mettmann I

Nordrhein-Westfalen

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Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Martina Köster-Flashar: Neutral
Sicherheit ist ein Grundbedürfnis jedes Menschen und muss geachtet werden. Wo aber die Sicherheit auf Kosten der Freiheit geht, wird am Ende beides verloren sein. Kameras an öffentlichen Plätzen sind bereits jetzt an sehr vielen Orten installiert. Es kommt hier vor allem auf entsprechend ausgebildetes Personal in ausreichender Anzahl an, so dass im Notfall auch aktiv helfend eingeriffen werden kann. Als abschreckende Massnahme haben sich die Kameras nach allen Erkenntnissen nicht bewährt.
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Martina Köster-Flashar: Lehne ab
Wir neigen dazu Kinder in Regelraster einzuteilen.Ich halte das für verkehrt.Jeder Mensch ist anders und hat gerade auch in der Wachstumsphase ganz unterschiedliche Bedürfnisse.Wir alle sind mal zur Schule gegangen und wissen daher um diese Situationen. Unsere Gesellschaft sollte daher das Lernen und seine Zeit individueller gestalten, um erfolgreiche und charakterstarke Menschen auszubilden. Die Aufgabe lautet : die Lernzeit dem Kind anpassen und den Schulen dazu noch bessere Möglichkeiten ge
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Martina Köster-Flashar: Stimme zu
Zu einer modernen, offenen Gesellschaft gehört auch ein pädagogisch durchdachter Rahmen im Lehrplan zu diesen Themen. Junge Menschen sind durch moderne Medien und die damit einhergehenden Phänomene sowieso in einem ständigen Spannungsfeld. Das schulische Umfeld bietet eine sichere und pädagogisch ausgearbeitete Plattform, um Diskussionen zu führen, Vorurteile abzubauen, oder gar nicht entstehen zu lassen und vor allem Fragen im geschützten Raum stellen zu können.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Martina Köster-Flashar: Lehne ab
Ich halte nichs von grundsätzlichen Schranken im Kopf. Man sollte offen sein für Ideen und Veränderungen, sonst bewegt sich nichts... besonders in Bezug auf das Erreichen von Klimaschutzzielen. Wichtig finde ich immer alle Beteiligten in solche Entscheidungen einzubeziehen, damit es am Ende keine "Verlierer", oder "Gewinner" gibt.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Martina Köster-Flashar: Stimme zu
Die Konzerne haben eine unternehmerische Verpflichtung.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Martina Köster-Flashar: Lehne ab
Dieses Land ist nachweislich unsicher;ich kann Abschiebungen dorthin nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Martina Köster-Flashar: Lehne ab
Grunsätzlich ist jede Massnahme richtig, die den Bürger*innen mehr Möglichkeiten der Mitsprache und Einflussnahme auf das gesellschaftliche Geschehen gibt. Besonders auf der kommunalen Ebene gibt es hier über z.B.Bürgerhaushalte bereits gute Mittel mehr Demokratie zu "leben".Ich möchte diese weiterentwickeln, weil dadurch auch das politische Engagement und Ehrenamt gestärkt werden kann.
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Martina Köster-Flashar: Lehne ab
Ich möchte solche Gelder lieber für die Verbesserung der Betreuungssituation insgesamt einsetzen, wodurch dann auch automatisch die dazugegörigen Berufsfelder aufgewertet werden. Eine "Herdprämie" halte ich für veraltet, sozial ungerecht und qualitätshemmend.
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Martina Köster-Flashar: Lehne ab
Da greifen die gleichen Punkte wie in These 8. Ich möchte für alle Kinder und Eltern flexiblere Betreuungssituationen. Ich möchte bessere Arbeitsbedingungen und mehr Unterstüzung für Erzieher*innen und alle Menschen die in diesem Berufsfeld tätig sind. Das kostet Geld.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Martina Köster-Flashar: Lehne ab
Das sind häufig sehr schwierige Entscheidungen in den Städten und Kreisen. Besonders in den ländlichen Regionen müssen daher auch neue Konzepte entwickelt werden, wie Kultureinrichtungen und Sportstätten für die Bevölkerung erhalten werden können. Die Lebensqualität hängt davon ab. Gute Möglichkeiten bietet hier die sanfte touristische Entwicklung, über die auch für strukturschwache Gegenden Fördergelder zu erhalten sind.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Martina Köster-Flashar: Stimme zu
Das bedeutet Teilhabe an der Gesellschaft.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Martina Köster-Flashar: Lehne ab
Ich möchte das für mich selber auch nicht. Was ist, wenn sich plötzlich, durch welche Entwicklungen auch immer, mein äußeres Erscheinungsbild als verdächtig gilt?
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Martina Köster-Flashar: Lehne ab
Deutschland ist ein föderalistisch gegliederter Staat. Wir haben eine im Grundgesetz gararntierte Pressefreiheit. Es gibt einen Bundespresserat. Die öffentlich-rechtlichen Sender haben eine klar definierte Aufgabe zur neutralen Information der Büger*innen. Das zusammen garantiert das eine ausgewogene Repräsentanz, wo auch gewählte Volksverter ihrer Verantwortung gerecht werden.
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Martina Köster-Flashar: Lehne ab
Bereits heute ist es möglich über die geltenden Gesetze fast alle Informationen zu erhalten. Das Informationsfreiheitsgesetz gibt dazu die Möglichkeit. Wichtiger finde ich, dass die Bürger*innen besser als bisher über diese Möglichkeiten informiert werden und Hilfestellungen erhalten, wenn sie diese benötigen.
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Martina Köster-Flashar: Stimme zu
Das Gefühl für soziale Gerechtikeit ist bei den meisten Menschen sehr stark ausgeprägt. Solidarität bedeutet,dass diejenigen unterstützt werden die es brauchen, von denen die etwas abgeben können. So lange bis es nicht mehr notwendig ist. Auf diesem Weg gibt es klare Regeln , die einzuhalten sind. Ein Solidarpakt ist also kein Almosen und kein Geschenk! Es ist Hilfe zur Selbsthilfe!
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Martina Köster-Flashar: Lehne ab
Beides geht nur gemeinsam. Die These ist veraltet. Gerade der Umweltschutz schafft zum Beispiel im Bereich der erneuerbaren Energien mehr und vor allem neue Arbeitsplätze.

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