Frage an Marlene Rupprecht von Oreauneq Enhß bezüglich Soziales

05. Oktober 2012 - 09:56

Sehr geehrte Frau Rupprecht,
Ihre Meinung zum nachstehenden Thema würde mich interessieren.
Mit freundlichem Gruß
Bernhard Rauß

Sozialsystem

„Gemeinsam sind wir stark“ Dies war der Leitsatz anlässlich der Feier zum Nationalfeiertag in München. Dieser Satz gilt in allen Bereichen, so auch bei unserem Sozialsystem. Zur Gemeinsamkeit (Solidarität) gehören auch Selbständige, Beamte usw. Bei der Krankenversicherung wäre das Zweiklassensystem aufgehoben. Die Beitragsbemessungsgrenzen sollten entfallen. Das bedeutet, dass jeder auf sein Gesamteinkommen einen einheitlichen Prozentsatz abführt. Es könnte bei der Rente ein Mindestbetrag genauso wie ein Limit (z. B. nach den gültigen Beträgen) festgelegt werden. M. E. könnten mit dieser Regelung alle Bevölkerungsschichten einverstanden sein. Nimmersatte wird es sowieso geben.

Die Rentendebatte ist kein Problem zwischen Jung und Alt, sondern zwischen Arm und Reich. Durch die Gemeinsamkeit könnte sicher vermieden werden, dass die Schere immer noch weiter aufgeht. Die Armen brauchen die Reichen, genauso wie die Reichen die Armen brauchen; denn das Bruttosozialprodukt wird von allen erarbeitet.

Es wäre wünschenswert, dass die Parteien diese Überlegungen aufnehmen und diskutieren. Sicher auch ein Thema für die nächste Bundestagswahl.

Frage von Oreauneq Enhß