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Heike Hänsel
DIE LINKE

Sehr geehrte Frau Hänsel,

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
10. September 2009

(...) Ich setze mich dafür ein, das atomar-fossile Zeitalter so schnell wie möglich zu beenden. Dazu gehört der schnellst-mögliche Atomausstieg, denn jeder Tag, an dem Atomkraftwerke weiterlaufen, produziert mehr Atommüll und birgt Unfallrisiken in sich. Durch den Abbau von Überkapazitäten, Stromeinsparung und verstärkte Investitionen in erneuerbare Energien statt wie bisher milliardenschwere Subventionen für die Atomkonzerne, wäre ein Ausstieg aus der Atomkraft in kurzer Zeit möglich, das haben mehrere wissenschaftliche Studien erwiesen. (...)

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Heike Hänsel
DIE LINKE

Sehr geehrter Frau Hänsel,

Außenpolitik und internationale Beziehungen
13. März 2009

(...) In dieser Konstellation besteht oftmals ein überdimensionales Machtgefälle zwischen dem Konzern einerseits und einer durch Armut geschwächten und durch einen schwachen Staat nicht ausreichend vertretenen Bevölkerung. Insofern stimme ich Ihnen zu: Es muss verbindliche Regelungen in Deutschland und in der Europäischen Union geben, die Maßstäbe hinsichtlich der Sozial- und Umweltverträglichkeit von Konzernaktivitäten in anderen Ländern festlegen. Ich sehe darin eine sinnvolle Ergänzung zu den OECD-Leitlinien für multinationale Unternehmen und zum jüngst eingerichteten Beschwerdeverfahren gegen Verstöße gegen den Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (WSK-Pakt) vor dem zuständigen UN-Ausschuss, das wir sehr begrüßt haben. (...)

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Heike Hänsel
DIE LINKE

Sehr geehrte Frau Abgeordnete,

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
26. Oktober 2008

(...) ich habe gemeinsam mit meiner Fraktion DIE LINKE gegen das Rettungspaket gestimmt, da es nur relativ unverbindlich formulierte Bedingungen für die Auflagen gegenüber den Banken gibt und eine mangelnde Mitbestimmung des Bundestages in der Ausgestaltung der Details vorsieht. Und diese Details sind wichtig: wenn der Staat einer Bank finanzielle Hilfe zukommen läßt, sollte auch Einfluss auf Entscheidungen dieses Unternehmens möglich sein. (...)