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Dietrich Rusche
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Frage von Kathrin V. •

Frage an Dietrich Rusche von Kathrin V. bezüglich Kultur

Ich wende mich an Sie als Medien-Fachsprecher, denn ab 2007 werden kleine Unternehmer mal wieder verstärkt zur Kasse gebeten und das auf einer vollkommen absurden Weise - Rundfunkgebühren für Computer. Das bedeutet für Freiberufler wie mich, die ich von zu hause aus dem Wohnzimmer aus arbeite, dass ich für meinen beruflich wie privat genutzten Computer zweimal zahlen soll. Leider kann ich meine monatliche Einnahmen nicht per Anhebung einer Büropauschale um 17 Euro automatisch um den geforderten Betrag erhöhen. Im Gegenteil, ich bin froh, wenn ich genug verdiene, um zu überleben - Krankenversicherung und Miete zu zahlen. Von Altersvorsorge kann leider keine Rede sein und dann auch noch so eine unsinnige Gebühr. Und gleichzeitig wird auf Bundesebene auch noch die steuerliche Absetzbarkeit des Arbeitszimmers in der eigenen Wohnung abgeschafft. Fördert man so den Aufbau von neuen Firmen?
Daher jetzt meine Fragen:
1. Warum haben die Länder diesen Blödsinn zugelassen. In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit sollten sie froh sein, wenn sich jemand selbstständig macht und dem Staat nicht auf der Tasche liegt, oder etwa nicht?
2. Warum genehmigen sich die Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete eine Erhöhung der Büropauschale um 17 Euro, um so offensichtlich von den von ihnen selber verabschiedeten Blödsinn nicht betroffen zu sein. Können sie das ihren Wählern erklären?

Mit besten Grüßen

Kathrin Voss

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Antwort von
CDU

Sehr geehrte Frau Voss,

Rundfunkgebühren müssen nur ein Mal gezahlt werden.
Wenn Sie also Ihr Rundfunk- bzw. Ihr Fernsehgerät angemeldet haben, brauchen Sie nichts zu unternehmen.

Mit freundlichen Grüßen,
Dietrich Rusche, MdHB