Dieter Hausold

| Kandidat Thüringen 2014-2019
Dieter Hausold
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Jahrgang
1955
Wohnort
Gera
Berufliche Qualifikation
Maschinen- und Anlagenmonteur, Dipl. Gesellschaftswissenschaftler
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wahlkreis

Wahlkreis 42: Gera II

Wahlkreisergebnis: 41,2 % (eingezogen über den Wahlkreis)

Liste
Landesliste, Platz 10
Parlament
Thüringen 2014-2019

Thüringen 2014-2019

Ein Mindestlohn von 8,50 Euro ist in Thüringen zu hoch.
Position von Dieter Hausold: Lehne ab
Existenzsichernde Mindestlöhne beginnen für DIE LINKE bei 10 Euro pro Stunde. Nur ein solcher Mindestlohn schützt vor Altersarmut. Deshalb wendet sich DIE LINKE gegen alle Formen der Niedriglohnbeschäftigung, Leiharbeit und gegen nicht vergütete Dauer-Praktika junger Absolventinnen und Absolventen.
Gemeinschaftsschulen und Integrativer Unterricht sind die Basis einer erfolgreichen Bildungspolitik
Position von Dieter Hausold: Stimme zu
Eltern von Kleinkindern sollen komplett von Kita-Gebüren befreit werden.
Position von Dieter Hausold: Stimme zu
Kindertagesstätten sind Bildungseinrichtungen, die nicht mit einer Eintrittsgebühr belegt werden dürfen. Wie auch für Schulen und Universitäten muss der Zugang zu Bildung unabhängig vom Geldbeutel der Eltern sein.
Jedes Jahr sollen so viele Lehrer neu und unbefristet eingestellt werden wie in den Ruhestand gehen.
Position von Dieter Hausold: Stimme zu
Thüringen hat schon viel zu viele gut ausgebildete Lehrer wegziehen lassen, obwohl lange bekannt ist, dass wir in den kommenden Jahren 5000 ausscheidende Lehrkräfte ersetzen müssen. Schon jetzt ist der Unterrichtsausfall ein riesiges Problem in unseren Schulen.
Im ländlichen Raum dürfen keine weiteren Schulen mehr geschlossen werden.
Position von Dieter Hausold: Stimme zu
Die Hürden für Volksbegehren und Volksentscheide sollen deutlich gesenkt werden.
Position von Dieter Hausold: Stimme zu
Direkte Demokratie muss auch praktikabel sein und darf nicht nur als Alibi-Angebot auf dem Papier stehen. Wir brauchen noch viel mehr Bürgerbeteiligung und Mitwirkungsmöglichkeiten. Insbesondere der Finanzierungsvorbehalt bei Volksbegehren und Bürgerbegehren muss aufgehoben werden.
Das Wahlrecht soll so reformiert werden, dass Bürgerinnen und Bürger künftig einen stärkeren Einfluss auf die personelle Zusammensetzung der Landtags haben. (Kumulieren und Panaschieren)
Position von Dieter Hausold: Stimme zu
Für die Energiewende müssen auch in Thüringen weitere Stromtrassen gebaut werden.
Position von Dieter Hausold: Lehne ab
Die Landesregierung muss die Schuldenbremse ohne Ausnahmen einhalten.
Position von Dieter Hausold: Neutral
DIE LINKE will keine neuen Schulden. Die Festschreibung der Schuldenbremse im Grundgesetz ist für jede Landesregierung bindend. Um finanzielle Spielräume auch für Investitionen zu schaffen, braucht es ein gerechteres Steuersystem, z.B. durch eine Millionärssteuer u.a.
Das Land muss den Kommunen mehr Geld zukommen lassen.
Position von Dieter Hausold: Stimme zu
Wir sehen in Gera, dass - entgegen der Behauptungen der Landesregierung - die Kommunen nicht auskömmlich finanziert sind, sondern sich das Land zu Lasten der Kommunen gesund spart.
Das Land muss mehr Anreize für Ärzte schaffen, um die medizinische Versorgung auf dem Land zu sichern
Position von Dieter Hausold: Stimme zu
In landeseigenen Unternehmen und der Verwaltung soll es eine Frauenquote für Führungspositionen geben.
Position von Dieter Hausold: Stimme zu
Thüringen soll mehr Flüchtlinge aufnehmen.
Position von Dieter Hausold: Stimme zu
Durch mehr Polizeibeamte auf der Straße und andere Maßnahmen hat die Polizeireform mehr Sicherheit für die Bürger gebracht.
Position von Dieter Hausold: Lehne ab
Die Behauptung ist falsch, weil es erstens nicht mehr Polizeibeamte auf der Straße durch die Polizeireform gibt und auch die Kriminalität nicht sank.
Das Landesamt für Verfassungsschutz soll aufgelöst werden.
Position von Dieter Hausold: Stimme zu
Auch durch meine Mitarbeit in den Untersuchungsausschüssen des Thüringer Landtags bin ich davon überzeugt, dass durch diese Institution kein wirksamer Schutz des Grundgesetzes möglich ist.
Die Verfolgung politisch motivierter Straftaten durch Polizei und Justiz ist in Thüringen angemessen und ausreichend.
Position von Dieter Hausold: Lehne ab
Viel zu oft werden extrem rechte Straftaten nicht als solche erfasst und fallen unter den Teppich, da sie nicht als politisch motiviert erkannt werden.
Wenn die Bevölkerungszahl sinkt, soll entsprechend auch die Zahl der Landtagsabgeordneten sinken.
Position von Dieter Hausold: Neutral
Der Prozess der Verkleinerung der Bevölkerung sollte auch mit einer Diskussion zur Anzahl der notwendigen Abgeordneten einhergehen. Jedoch muss immer auch eine gute Erreichbarkeit von gewählten Vertretern gewährleistet sein.
Die Landtagsabgeordneten sollten höhere Diäten bekommen.
Position von Dieter Hausold: Lehne ab
DIE LINKE wendet sich schon seit vielen Jahren als einzige Partei im Landtag gegen den Diätenautomatismus. Wir wollen einen kompletten Systemwechsel, damit Diäten wie alle anderen Einkommen auch behandelt werden.
Thüringen soll statt auf ökologischen Landbau auf die industrielle Agrarproduktion setzen.
Position von Dieter Hausold: Lehne ab
Gemeinden und Landkreise in Thüringen sollten nicht zu Zusammenschlüssen gezwungen werden.
Position von Dieter Hausold: Lehne ab
Thüringen braucht dringend eine Funktional-, Verwaltungs- und Gebietsreform. Dort wo die Einwohnerschaft den Fortbestand ihrer Gemeinden durch Bürgerentscheid fordert sollte dies bindend sein.
Die Landesregierung soll Fachkräften einen finanziellen Anreiz bieten, um diese in Thüringen zu halten bzw. anzuwerben.
Position von Dieter Hausold: Lehne ab
Für die Fachkräfte in der Wirtschaft sind die Unternehmen verantwortlich, mit guten Löhnen für entsprechende Anreize zu sorgen. Was die Fachkräfte im Landesdienst betrifft, so braucht es endlich einen Korridor für stetige Einstellung z..B. von Lehrer, Polizisten usw.
Arbeitsplätze haben Vorrang vor Umweltschutz.
Position von Dieter Hausold: Lehne ab
Mit Umweltschutz können dauerhaft Arbeitsplätze geschaffen werden.
Fördermittel für Großinvestitionen darf es nur noch geben, wenn die Unternehmen sich verpflichten, mindestens zehn Jahre an diesem Standort zu produzieren.
Position von Dieter Hausold: Stimme zu
Wer sich mit staatlicher Förderung Investitionen ermöglicht, muss langfristig klare soziale und ökologische Standards erfüllen. Ein Fördermittelhopping muss weitestgehend ausgeschlossen werden.

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