Wie positionieren Sie sich zu den arbeitsmarktpolitischen Forderungen von Friedrich Merz (Arbeitszeitgesetz, Teilzeit)? Wie vertreten Sie die Interessen der Arbeitnehmer:innen in Ihrem Wahlkreis?
Hintergrund meiner Frage sind die aktuellen Aussagen von Friedrich Merz zu längeren Arbeitszeiten, einer Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes sowie Einschränkungen beim Recht auf Teilzeit.
Viele Arbeitnehmer:innen – auch im öffentlichen Dienst – arbeiten bereits heute unter hoher Belastung, Personalmangel und begrenzten Möglichkeiten zu flexiblen Arbeitsmodellen wie Homeoffice oder Teilzeit.
Ich selbst arbeite in einer unbefristeten Vollzeitstelle im öffentlichen Dienst. Trotz grundsätzlich digital ausführbarer Tätigkeit sind Homeoffice-Möglichkeiten stark eingeschränkt, während die Arbeitslast durch unbesetzte Stellen stetig steigt. Kolleg:innen kündigen, Aufgaben werden umverteilt, gesundheitliche Folgen nehmen zu.
Vor diesem Hintergrund interessiert mich, wie Sie diese Forderungen bewerten und welche Rolle aus Ihrer Sicht Arbeitnehmerrechte, Gesundheitsschutz und Wahlfreiheit bei Arbeitszeitmodellen in Ihrer politischen Arbeit spielen.

