Seit Ihrem 13. Lebensjahr kämpfen Sie für das Klima. Wie bewerten Sie als Gründerin der Klima-Taskforce das Versagen der grün geführten Aufsichtsbehörden im Fall Solvay? Wo bleibt hier der Naturschutz
Ihr politischer Werdegang ist eng mit dem Slogan „Think global, act local“ verknüpft. Doch gerade lokal zeigt sich im Fall Solvay ein Defizit bei der Überwachung von Umweltstandards. Während die Klima-Taskforce Nürtingen unter Ihrer Führung für konsequenten Schutz und Bürgerbeteiligung steht, agieren die zuständigen, grün geführten Aufsichtsbehörden bei der Aufarbeitung der Solvay-Altlasten und PFAS-Problematik aus Sicht Betroffener zu zögerlich.
Für eine Politikerin, die sich dem Schutz unserer Lebensgrundlagen verschrieben hat, muss dieses staatliche Handeln ein Alarmsignal sein. Wenn Behörden unter grüner Leitung bei industriellen Umweltschäden nicht konsequent einschreiten, gefährdet dies die Glaubwürdigkeit der Bewegung.
Wie stellen Sie sicher, dass wirtschaftliche Interessen von Konzernen wie Solvay nicht über den Schutz von Grundwasser und Boden gestellt werden? Ist das noch die Politik, für die Sie mit 13 angetreten sind?

