Könnten Sie uns Psychotherapeut*innen dabei unterstützten, dass das Bundesgesundheitsministerium den Beschluss des Bewertungsausschusses beanstandet?
Sehr geehrter Herr Müller,
aktuell bestimmt immer wieder der Ausfall am Arbeitsplatz durch Krankheit den politischen Diskurs. Dabei nehmen psychische Erkrankungen einen hohen Stellenwert ein und führen im Schnitt zu einem Ausfall von 40 Tagen und Kosten 8,3 Milliarden € pro Jahr (wiwo.de) Dies hat einen immensen Schaden für die Wirtschaft. Dies könnte verringert werden durch eine ausreichende Versorgung von Psychotherapieplätzen. Neben monatelangen Warteplätzen kommt nun erschwerend hinzu, dass die Honorare um 4,5 % gekürzt wurden. Auch Praxen sind von den steigenden Energiekosten und Inflation nicht geschützt und bräuchten eine Erhöhung der Honorare. Deshalb ist dies ein heftiger Schlag und wird zu noch höheren Kosten führen, auch zu Lasten der Wirtschaft. Deshalb bitte ich Sie, wenn Sie für eine funktionierende Volkswirtschaft einstehen, sich bei Ihren zuständigen Gesundheitspolitiker*innen ihrer Partei für uns einzusetzen. Dafür bin ich Ihnen sehr dankbar!

