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Axel Eduard Fischer
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Frage von Martin S. •

Frage an Axel Eduard Fischer von Martin S. bezüglich Umwelt

Sehr geehrter Herr Fischer,

aus aktuellem Anlass möchte ich Sie gerne zu Ihrer Meinung zum Thema Atomkraft befragen. Ich hoffe, dass Sie mir nicht mit einer Standardantwort antworten; meine persönlichen Kontaktdaten liegen Ihnen aus früheren E-Mail-Wechseln vor.

Sie selbst haben der Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke zugestimmt.

Nach dem schrecklichen Unfall in Japan werden nun Sicherheitsüberprüfungen angekündigt und Betroffenheit verkündet.
Die neue atomkritische Haltung der CDU scheint mir nicht besonders glaubwürdig, da objektiv keine neue Situation eingetreten ist. Dass Kernkraft Risiken birgt, war auch vorher schon klar.
Weshalb muss jetzt drei Monate lang die Sicherheit der Kernkraftwerke überprüft werden? Fand eine solche Prüfung nicht im Zuge der Laufzeitverlängerung statt?
Ihr Parteifreund Öttinger, jetzt Energiekommissar in Brüssel, sagte, dass er sich so etwas wie in Japan nicht habe vorstellen können. Bei solchen Aussagen frage ich mich, mit welcher Kompetenz die Beurteilung der Atomkraftrisiken bisher vorgenommen wurde. Können Sie mir mitteilen, welche konkreten Risiken in die Entscheidung zur Laufzeitverlängerung eingeflossen sind?

Das aktuelle Verhalten der CDU erweckt den Eindruck, als würde der Wahlkampf eine größere Rolle spielen als die Sicherheit der Bevölkerung. Zumal das angekündigte Moratorium meines Wissens momentan jeglicher rechtlicher Grundlage entbehrt und die Energieunternehmen nur kooperieren, weil der öffentliche Druck so groß ist.

Wie stehen Sie persönlich jetzt der Atomkraft gegenüber? Wie soll es für Sie mit der Energieversorgung nach dem Moratorium weitergehen?

Mit freundlichen Grüßen
Martin Strohal

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Antwort von
CDU

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Projekt "Abgeordnetenwatch" ist für mich eine interessante Idee, um einen direkten Kontakt zwischen Bürgern und Abgeordneten zu vermitteln. Gleichwohl bitte ich Sie auf diesem Wege um Verständnis, dass ich mich an dieser Initiative nicht beteilige.

Der Kontakt zu den Mitbürgern ist mir persönlich sehr wichtig. Zum direkten Kontakt gehört für mich aber auch, dass mir die wesentlichen Daten – also zumindest die E-Mail-Adresse – meines jeweiligen Gegenübers bekannt sind. Über meine E-Mail-Adresse ( axel.fischer@bundestag.de ), per Telefon (030-227 73790), per Telefax (030-227 76677) oder aber per Post (Reichstag, 11011 Berlin) besteht jederzeit die Möglichkeit, mit mir Kontakt aufzunehmen.

Auf diese Weise wenden sich täglich zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger mit ihren Anliegen an mein Büro. Dabei bemühe ich mich, diesen schnellstmöglich nachzugehen. Ich möchte daher auch Sie einladen, sich mit Ihren Fragen und Anregungen direkt an mein Büro zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Axel E. Fischer, MdB

Anmerkung der Redaktion
Dieser Text ist ein Standard-Textbaustein, der die Frage nicht beantwortet. Wir zählen sie daher nicht in der Statistik.