Teilprivatisierung der HHLA

4 Juli 2007
Mit der Abstimmung hat die Bürgerschaft den Weg für eine Teilprivatisierung der stadteigenen HHLA frei gemacht.

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Dafür gestimmt
60
Dagegen gestimmt
52
Enthalten
0
Nicht beteiligt
9
Abstimmungsverhalten von insgesamt 121 Abgeordneten.

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NameFraktionWahlkreisStimmverhalten

Kommentare

Die Praxis überwiegend privatwirtschaftlich organisierter Strukturunternehmen kann jeder in den Ländern Latein- und Zentralamerikas betrachten und studieren.

Die gesellschaftlichen Zustände dort, sind die Konsequenzen einer fundamentalistischen Entsolidarisierung einer Gesellschaft. Die Maximierung der privaten Gewinnerträge bedingen nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren den totalen Niedergang einer funktionierenden Volkswirtschaft zu Gunsten von totalitären und autokratisch verfassten Feudalsystemen.

Die Anlage der Hamburger Senatspolitik, deren Focus primär auf dem Aufbau von Repräsentationsobjekten im Sinne neo-feudaler Selbstdarstellung liegt und die parallel dazu die Entwicklung zur gesellschaftlichen Dualisierung in Herrschafts- und Domestikenschicht betreibt, sollte inzwischen selbst dem naiven und gutgläubigen Mitbürgern auffallen.

Die Privatisierung der HHLA ist ein weiterer Schritt auf dem Wege in dieses Neue Hamburg.

Wer von dieser Gesellschaft noch Solidarisierung oder Abbau des Gefälles zwischen ",Herrschafts- und Domestikenschicht ", erwartet oder dieses beklagt lebt auf einem fremden Stern.
Gerade Hamburg ist dafür der beste Beweis mit der grössten Zahl von Multimillionären Deutschlands.
Warum sollte der Börsengang der HHLA dabei eine Ausnahme machen. Die Gewinner werden auf jeden Fall nicht die Kleinanleger sein. Sie sind nur das schmückende Beiwerk.

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