(...) Für mich ist ein Recht auf Arbeit wichtiger also die Selbstverpflichtung des Staates, jedem Menschen Arbeit und Teilhabe zu ermöglichen. Ich will nicht, dass sich die Gemeinschaft mit einem bedingungslosen Grundeinkommen von dieser Pflicht freikauft, wenngleich ich offen dafür bin, das Thema auf europäischer Ebene zu diskutieren. (...)
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(...) Ein "bedingungsloses Grundeinkommen" befürworte ich nicht. Aus meiner Sicht sollte das Sozialsystem und damit auch die Grundsicherung grundsätzlich an Erwerbsarbeit gekoppelt bleiben. (...)
(...) Ja. Ich glaube, dass wir im Angesicht der schon begonnenen und zu erwartenden radikalen Veränderungen in der Arbeitswelt unser gesamtes soziales Sicherungssystem überdenken müssen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist da ein interessanter Vorschlag, den ich gerne verstärkt diskutieren würde. (...)
(...) Das Recht auf Arbeit ist die Selbstverpflichtung des Staates, jedem Menschen Arbeit und Teilhabe zu ermöglichen. Unabhängig von Alter, Qualifikation und dem bisherigen Lebensweg. (...)
(...) Viele Aspekte sind an solch einem Modell interessant. Die Komplexität und die Auswirkungen sind allerdings so umfangreich, dass ich eine umfassende Diskussion des Thema für notwendig halte. Auch entsprechende Alternativen sind abzuwägen. (...)
(...) haben Sie vielen Dank für Ihre Frage. Zum Thema „bedingungsloses Grundeinkommen“ positioniere ich mich folgendermaßen: Die Lebens- und Arbeitsbedingungen müssen so gestaltet sein, dass jede und jeder mit ihrer und seiner Arbeit ein auskömmliches Einkommen hat. (...)