Kandidaten-Check: Das denken die Direktkandidierenden zur Bundestagswahl

von Redaktion abgeordnetenwatch.de, 22.08.2013
21 Kommentare

Ausspähung durch Geheimdienste, Fracking, Frauenquote: Was denken die Kandidatinnen und Kandidaten zur Bundestagswahl über diese und andere Themen? In einem großen Kandidaten-Check hat abgeordnetenwatch.de alle Bewerber in den 299 Wahlkreisen zu insgesamt 24 Thesen befragt. 1.751 Politikerinnen und Politiker, das sind 70 Prozent, haben bislang ihre Standpunkte mitgeteilt.

Mit dem Kandidaten-Check können Sie, lieber Wählerinnen und Wähler, ihre eigenen Positionen mit denen Ihrer Direktkandidatinnen und -kandidaten vergleichen und herausfinden, mit wem Sie wie häufig übereinstimmen. Probieren Sie es am besten gleich aus:

Übrigens: Alle Angaben eines Politikers aus dem Kandidaten-Check samt seiner Begründungen finden Sie auch auf dessen Profilseite bei abgeordnetenwatch.de in der Kategorie "Kandidaten-Check" (s. rechts).

Lohnend ist darüber hinaus ein Blick auf das Kandidaten-Check-Ergebnis nach Parteien: Wie verhalten sich beispielsweise die Kandidierenden von CDU und CSU zum Adoptionsrecht für eingetragene Lebenspartner? Wollen die Direktkandidatinnen und -kandidaten der SPD mehr Geld in Autobahnen investieren? Und aus welchen Parteien stammen die 16 Politiker, die meinen, der Staat müsse auch ohne konkreten Verdacht auf Telefon- und Internetdaten von Bürgerinnen und Bürgern zugreifen können?

Im Folgenden finden Sie eine Auswertung aller 24 Thesen. Die farbige Grafik gibt einen einen Überblick darüber, wie viele der Kandididierenden der jeweiligen These zustimmen, sie ablehnen oder sich neutral verhalten. Unter der Grafik finden jeweils den Link "Detailansicht nach Parteien öffnen". Wenn Sie diesen anklicken, öffnet sich eine Grafik mit einer detaillierten Übersicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben der Bundestagswahl bietet abgeordnetenwatch.de den Kandidaten-Check auch zu den Landtagswahlen in Bayern und Hessen an.

Lizenz: Der Text auf dieser Seite steht unter der Creative Commons Lizenz BY-NC-SA 4.0.

Kommentare

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Das sieht ja alles ganz toll aus - nur dumm, dass nicht die einzelnen Kandidierenden am Schluss über ihr Abstimmungsverhalten bei diesen Fragen entscheiden, sondern dies von der jeweiligen Parteispitze vorgegeben werden wird...

Antwort auf von Staatsmachtmitbesitzer

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Außer bei der Piratenpartei. Da darf jeder selbst entscheiden.

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Leider hat sich in meinem Wahlkreis die CDU-Kandidatin Sabine Weiss nicht beteiligt!?

Antwort auf von Regenschirm

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Ist das jetzt eine Feststellung oder eine Frage?

Jedenfalls mind. ein Grund, sie nicht zu wählen... ;)
Ich gehe aber mal davon aus, dass sie sich tendenziell wohl so wie alle CDU-ler geäußert hätte. Ansonsten wäre sie auch in der falschen Partei.

Naja, eigentlich ist jeder in der CDU / CSU in der falschen Partei ;)

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Die Frage mit der Steuerhinterziehung ist unprofessionell formuliert, da über die Verneinung immer Missverständnisse entstehen

Antwort auf von Peter Panic

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Bei Bundestagdkandidaten sollte man ein gewisses Textverständnis voraussetzen können ;-)

Antwort auf von Chris

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Tja, und da sind wir beim Problem... ;)

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Die Frage zum Zugriff auf Telefon- und Internetdaten ist leider so formuliert, dass auch Befürworter einer verdachtslosen Vorratsspeicherung aller unserer Verbindungen sie problemlos verneinen können. Gefragt wird nämlich nach dem (anlassbezogenen) Datenabruf, nicht nach der (verdachtslosen) Erfassung.

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Ich vermisse die Fragen nach der Eurorettungpolitik. Auch hier im Block soll wohl dieses Thema aus der
Bundestagswahl herausgehalten werden.Für mich sind die meisten Bundestagsabgeordneten Volks-
verräter die nur ihr eigenes Wohl im Kopf haben. Die einzige Partei die sich diesem Thema annimmt
ist die AfD und die will man klein halten.Wenn es da nicht mal bei den Altparteien am Wahltag lange gesichter gibt..

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Die Antwort von Dirk Caroli auf "Der Staat sollte keine Daten über Steuerhinterzieher kaufen dürfen, die gestohlen wurden." macht keinen Sinn. Er ist laut seiner Begründung ganz klar gegen den Ankauf dieser CDs, also beantwortet er die Frage in ihrer gestellten Form mit "Ja".

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Auch Carolis Begründung zu "Es soll mehr Geld in den Ausbau von Autobahnen investiert werden." passt nicht zu seiner Antwort. Es hört sich eher so an als stimme er der These zu.

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Eine sehr umfangreiche Umfrage, in die ihr sehr viel Arbeit investiert habt. Was aber ist mit all jenen Menschen, die sich politisch und gesellschaftlich engagieren und gerade deswegen nicht wählen, weil sie mit der Politik nicht einverstanden sind? Und: Was bringt den Parteien wieder mehr Bürgernähe?

Diese Fragen beantworte ich auf http://www.rolfschendel.com/meine-gedanken-zur-wahl-2013/
.

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Gibt es eine Möglichkeit eine Liste aller Kandidaten (im Idealfall sortiert nach Parteien) zu bekommen die eine bestimmte Frage in einer bestimmten Art und Weise beantwortet haben?

Antwort auf von Guido Strack

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Sehr geehrter Herr Strack,
man kann die Antworten jeweils in den Profilen einsehen, eine Übersicht gibt es jedoch leider nicht.

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In der Zusammenfassung sehe ich genau warum ich diese und auch keine große Koalition die nächsten 4 Jahre sehen möchte. Man kann genau erkennen, wer wem welche Pfründe sichern möchte (kleine Anzahl an Zustimmungen/Ablehnungen - meist CDUCSUFDP) und was die "Allgemeinheit" beim gesellschaftlichen Wandel möchte.

Das setzt sich in den lokalen Checks dann auch weiter durch.

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In meinem Wahlkreis haben sich die Kandidaten von CDU (Wahlslogan: "Für Sie im Bundestag" - da hätte doch "Für mich im Bundestag" stehen sollen - ein abgewählter Oberbürgermeister), von SPD
(die offensichtlich die Wähler für Alzheimerpatienten hält - sonst hätte man bestimmt jemanden
gefunden, der nicht durch die "Wohltat" der Agenda 2010 belastet ist und sich Schröder und Müntefering
ins Wahlkampfteam holt - oder man will gar keine Regierungsverantwortung....)ein Bundespolizist, der
für Abgeordnetenwatch eventuell erst eine Aussagegenehmigung einholen will und der Kandidat der
NPD, der offensichtlich nur in der Masse des braunen Pöbels Meinungen äußert, der Umfrage
verweigert. Alles klar, von denen werde ich keinen wählen!

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Die Darstellung der Positionen der Kandidaten nach Parteien oder wie auch immer sind leider vollständig wertlos, da jeder gewählte Abgeordnete ausschließlich seinem persönlichen Gewissen verantwortlich ist - bestenfalls/schlimmstenfalls der sog. Fraktionszwang wird entscheidend mitwirken. Wirklich interessant wäre der Vergleich des tatsächlichen Abstimmungsverhaltens der Abgeordneten mit seiner Aussage vor der Wahl zum jeweiligen Thema.
Und interessant wäre auch die Frage, ab welcher Prozent-Wahlbeteiligung gewählte Abgeordnete ihre Legitimität infrage stellen würden; immerhin gibt es schon Gemeinden, deren Parlamente vollständig auf einem Minderheitsvotum basieren, da die Wahlbeteiligung unter 50% lag.

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Mit Kandidaten Check ist rechtzeitig ein nützliches Instrument für die demokratische Praxis geschaffen worden. Viel Respekt!
Die Liste der den Kandidaten gestellten Fragen enthält Lücken, deren Bedeutung einen weiteren
Befragungssvorgang dringend notwendig macht. Es sollten jetzt noch professionelle Fragen gestellt
werden zu den Themen:
- Auslandseinsätze der Bundeswehr (Nicht auch noch Nahost darf zu einem ´Afghanistan/Vietnam´ werden)
- Entfernung aller Atomwaffen von deutschem Boden
- Enegiewende
- Abgeordnetenbestechung

Antwort auf von Felix Weigel

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Dafür haben Sie doch die Möglichkeit direkte Fragen an "Ihren" Kandidaten zu stellen. Die Antworten sind dann für alle Lesbar unter dem jeweiligen Profil des Kandidaten.

Die Frage der Bestechlichkeit fehlt mir allerdings auch.

Alle sind gegen die Bestechlichkeit und dennoch wurde gegen eine Strafbarkeit abgestimmt....macht in meinen Augen keinen Sinn

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sorgenvoll schaue ich mir das Affentheater aller Parteien an

Zeiten wie in der Weimacher Republik und nichts wird geregelt im Intresse der Bürger
IM Gegenteil politische Unfähigkeit auf Kosten und zu Lasten der Menschen.
zudem sind 600 Abgeordnete zuviel wie überall in den Landesparlamenten was den Staatshaushalt
enorm belastet, dazu kommt der Wasserkopf Europaparlament (staatliche A.B.M. Maasnahme )
Adenauer und de GAUL haben sich bei der Gründung der E.W.G die Zukunft anders vorgestellt
vor allem ohne den Quertreiber England ,nun wir müssen aufpassen, dass sich die Geschichte nicht
wiederholt----Sie meinen ich sehe Gespenster? NEIN ich sehe und höre wie die braune Truppe sich
bereit hält zur Machtübernahme und das Volk wird zum zweiten Mal mit in den SUMPF gezogen
Und das Ganze haben wir profilneurotischen " Fachidioten zu verdanken!!!!!!
GOTT schütze EUROPA der VATERLÄNDER .

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sorgenvoll schaue ich mir das Affentheater aller Parteien an

Zeiten wie in der Weimacher Republik und nichts wird geregelt im Intresse der Bürger
IM Gegenteil politische Unfähigkeit auf Kosten und zu Lasten der Menschen.
zudem sind 600 Abgeordnete zuviel wie überall in den Landesparlamenten was den Staatshaushalt
enorm belastet, dazu kommt der Wasserkopf Europaparlament (staatliche A.B.M. Maasnahme )
Adenauer und de GAUL haben sich bei der Gründung der E.W.G die Zukunft anders vorgestellt
vor allem ohne den Quertreiber England ,nun wir müssen aufpassen, dass sich die Geschichte nicht
wiederholt----Sie meinen ich sehe Gespenster? NEIN ich sehe und höre wie die braune Truppe sich
bereit hält zur Machtübernahme und das Volk wird zum zweiten Mal mit in den SUMPF gezogen
Und das Ganze haben wir profilneurotischen " Fachidioten zu verdanken!!!!!!
GOTT schütze EUROPA der VATERLÄNDER .

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