"Zukunft der Demokratie" - Debatte zwischen Heribert Prantl und Gregor Hackmack

Der 10. Geburtstag von abgeordnetenwatch.de ist ein guter Anlass, sich mit dem Zustand der Demokratie zu befassen. So kommt es, dass sich Demokratie-Aktivist Gregor Hackmack und Meinungs-Schwergewicht Heribert Prantl über die Zukunft der Demokratie unterhalten. 

von Daniel Pietschmann

10 Jahre abgeordnetenwatch.de - zu diesem Anlass diskutierten am Abend des 8. Dezember 2014 Heribert Prantl, Innenpolitikchef der Süddeutschen Zeitung, und abgeordnetenwatch.de-Mitgründer Gregor Hackmack in Hamburg über die „Zukunft der Demokratie“.

Eines der Kernthemen der Debatte war die Stärkung der Beteiligungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger. Der frühere Richter Heribert Prantl vertrat z.B. die These, dass es zur Einführung bundesweiter Volksentscheide gar keine Grundgesetzänderung brauche, wie häufig angeführt wird. Schon jetzt sei in Artikel 20 Absatz 2 Grundgesetz die Rede davon, dass alle Staatsgewalt vom Volke "in Wahlen und Abstimmungen" ausgeübt werde. Unter dem Begriff "Abstimmungen" seien durchaus auch Volksentscheide zu verstehen.

abgeordnetenwatch.de-Mitgründer Gregor Hackmack ermutigte alle Bürgerinnen und Bürger, sich selbst einzubringen und so die Demokratie zu fördern und aktiv mitzugestalten. Dies sei auf vielfältige Weise möglich, etwa durch das Starten von Petitionen, einer Kandidatur bei Wahlen oder dem Befragen von Volksvertretern.

Treffend fasst Moderatorin Karin Haist (Körber-Stiftung) die Debatte zusammen: „Die Zukunft der Demokratie, das sind wir alle.“

Sehen Sie hier die Diskussion unseres Kollegen Gregor Hackmack mit Heribert Prantl (SZ) zur Zukunft der Demokratie im Video:

Zur Zukunft der Demokratie lesen Sie auch:
Mitmach- statt Zuschauer-Demokratie

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Kommentare

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Guten Abend Gregor Hackmack,
ich höre nebenbei zu bei Ihrer Diskussion. "Ganz nett", aber--. Eben höre ich von Ihnen: wenn wir alle mitmachen. Ja, wie denn? Herr Prantl ist vielleicht zu nett und redet viel "wischi waschi": Nebeneinkünfte ist ja nicht so schlimm usw. Er ist der falsche Partner. Er hängt in seiner Journalismusfalle fest. Der Partner sollte vielleicht ein richtiger Anhänger dieser "Parlamentarischen Demokratie sein!? (Und Gegner von Abgeordn.Watch) Eben gerade hat er wieder Mitgefühle für die Politiker der liebe Herr Prantl. Darum kann es nicht gehen. Dazwischen zitiert er wieder die Verfassung (ohne Vorschläge zur "Verlebendigung der Demokratie".)
Insgesamt hat es eine Tendenz zur Verwirrung diese Veranstaltung. Allerdings merke ich gerade, zuhören und gleichzeitig schreiben geht auch nicht so gut. Ansonsten finde ich Sie Herr Hackmack natürlich sehr klar und gut---, und mache erstmal Schluß Alles Gute weiterhin.
Übrigens sollte man/frau in Berlin eine Mieterpartei gründen, die sich gleichzeitig für die Veränderung dieses Systems der undemokratischen Demokratie einsetzt. Wenn ich 10 Jahre jünger wäre . . .

Herzlichen Gruß

Ralf Stephan

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Nach über 30jähriger Tätigkeit im CERN musste ich bei der letzten Bundestagswahl feststellen,dass ich
aus dem Wahlverzeichnis gestrichen war.Wann und durch wehn ist mir schleierhaft.
Meine entsprechende Anfrage bei abgeordnetenwatch wurde sofort beantwortet.Man sagte mir kümmern
Sie sich doch selbst drum.So geht es Deutschen Staatsbürgern, die jahrelang in internationalen
Organisationen gearbeitet haben.

Ernst Appel

Antwort auf von Ernst Appel

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mir
wurde meine firmenproduktion dokumente meine villa mit garten gestohlen
alles manipuliert das ist gegen jedes gesetz ich habe 3 diploma letztes
mit 1,1 und bin eine serieuse correcte Unternehmerin. frohe weihnacht
gesundes neues reni von bifamo

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