Entwicklung des G7-Logos kostete 80.000 Euro

Rund 80.000 Euro – soviel kostete nach Angaben der Bundesregierung die Entwicklung des offiziellen G7-Logos. Die Grafik war auch deshalb so teuer, weil ein erster Entwurf "aufgrund der aktuellen politischen Lage" im Papierkorb landete. [Nachtrag vom 17.2.2017: Um einiges billiger war dagegen die Entwicklung des G20-Logos zum Gipfel in Hamburg, s. Update]

Immer wenn wir in den vergangenen Monaten Post von der Bundesregierung öffneten, fiel eine kunterbunte Grafik oben rechts im Anschreiben besonders ins Auge: das Logo des G7-Gipfels von Schloss Elmau am 7. und 8. Juni.

Da sich unsere Korrespondenz mit Kanzleramt und Ministerien sowieso meist um Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz drehten, war eine Frage recht naheliegend: Wie viel Geld hat die Bundesregierung für die Entwicklung des offiziellen G7-Logos in die Hand genommen?

Fünf Wochen nach unserer IFG-Anfrage vom 7. Juni hat sich das Bundespresseamt nun zu dieser Frage geäußert:

"Für die Logo-Entwicklung aus Anlass des G7-Gipfels und weiterer G7-Veranstaltungen sind insgesamt Kosten in Höhe von 79.964,43 € entstanden,

heißt es in dem einseitigen Schreiben, das wir heute erhalten haben (diesmal aus nachvollziehbaren Gründen ohne G7-Logo).

Die Höhe der Entwicklungskosten begründet die Bundesregierung u.a. damit, dass das ursprünglich geplante Logo "aufgrund der aktuellen politischen Lage" im Papierkorb gelandet war. Denn im Februar 2014, als die Logo-Planungen begannen, sei man von der Teilnahme Russlands ausgegangen, also von einem G8-Gipfel. Doch mit der Ausladung von Wladimir Putin und der "daraus resultierenden Verkleinerung des Teilnehmerkreises" musste aus dem G8- ein G7-Logo werden – und die Grafiker von vorne anfangen.

Zudem, so das Presse- und Informationsamt, seien neben dem Logo "G7 Germany / 2015 Schloss Elmau" unterschiedliche Varianten angefertigt worden, womit vermutlich vor allem eine Anpassung der Schriftzüge gemeint ist. Denn für die weiteren G7-Veranstaltungen wie das Außenministertreffen am 14. und 15. April 2015 in Lübeck wurden dieselbe Grafik verwendet, geändert wurde lediglich die Beschriftung. Bei der Zusammenkunft in Lübeck lautete diese entsprechend "G7 Germany / 2015 Außenministertreffen".

Nach Angaben des Bundespresseamtes sei für die Entwicklung des Logos keine Ausschreibung erforderlich gewesen, da die Durchführung durch die "Vertragsagentur des BPA" erfolgt sei. Ein Sprecher erklärte auf Nachfrage, dass man im Bereich Grafik und Gestaltung mit den Agenturen Scholz & Friends, Adlerschmidt und MediaCompany zusammenarbeite. Wie das Fachportal designtagebuch.de 2014 berichtete, soll das G7-Logo von Scholz & Friends entworfen worden sein. Die Hamburger Agentur hatte in der Vergangenheit schon andere Aufträge von öffentlichen Stellen erhalten, etwa vom Bundesbildungsministerium und der Europäischen Kommission.

Gemessen an den Gesamtkosten des G7-Gipfels nimmt sich der Logo-Preis vergleichsweise gering aus: Je nach Quelle soll das Treffen die öffentliche Hand zwischen 200 Millionen (Innenministerium) und 360 Millionen Euro (Bund der Steuerzahler) gekostet haben. Allein der Zaun um den Tagungsort Schloss Elmau schlug mit 2,2 Mio. Euro zu Buche.

Update 31.7.2015:
Thilo Jung (jung & naiv) hat auf der Bundespressekonferenz einmal nachgefragt, warum der Bundesregierung das G7-Logo 80.000 Euro wert war:


Update 1.10.2015:
Durch eine weitere IFG-Anfrage sind Details zu den Entwicklungskosten des G7-Logos bekannt geworden. Demnach erhöhten sich die Gesamtkosten um rund 25.000 Euro, weil nach der Ausladung von Russlands Präsident Wladimir Putin das ursprünglich entworfene G8-Logo verworfen und ein neues G7-Logo ausgearbeitet werden musste.

Update 17.02.2017:

G20-Logo

Die Erstellung des Logos zum G20-Gipfel, der im Sommer in Hamburg stattfinden wird, hat nach Angaben des Bundespresseamtes 25.413 Euro gekostet. Die Kosten waren damit um einiges geringer als die des G7-Logos (79.964 Euro) - selbst dann, wenn man bei diesem die kurzfristigen Änderungen wegen der Ausladung von Russlands Präsidenten Putin herausrechnet (s.o.).

Wie das Bundespresseamt auf Anfrage von abgeordnetenwatch.de mitteilte, schlüsseln sich die Kosten für das G20-Logo wiefolgt auf:

Kostenübersicht G20-Logo

Entwickelt wurde das G20-Logo von der Agentur Scholz & Friends.


Interessiert an Daten von öffentlichen Stellen? Über Fragedenstaat.de können Sie ganz einfach Anfragen auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes an Behörden stellen. Das IFG ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern, von öffentlichen Stellen erstellte Daten anzufordern.

Kommentare

Lächerlich. Hätten wir für 10 Euro in der Form hinbekommen. Normalerweise zahlt man für ein RICHTIG gutes Logo mit eigenem Vorschlagskatalog um die 500 Euro und dann hat man schon die Creme de la Creme aller Logos.

Bei 1000 Euro würde ich schon von Abzocke sprechen....Aber bei knapp 80.000,00 Euro?
Hallo? Unfassbar wie inkompetent kann man sein um so viel zu bezahlen....

Ich kann da nur mit dem Kopf schütteln...diese Regierung kann nicht mit Geld umgehen...Beweisführung abgeschlossen.

Lieber Stefan, entschuldigung, aber das ist Unsinn. Ich empfehle ien Praktikum in einer professionell arbeitenden Agentur - dann bekommen Sie einmal einen Einblick in den Prozess zur CD- und Logo-Entwicklung inkl. aller notwendigen Abstimmungen im politischen Raum (...) und inklusive der notwendigen Formatadaptionen. Und am Ende möchte ich auch als Bürger ein vernünftiges Logo haben, dass alle politischen Entscheidungsträger der G7 repräsentiert. Wie dargestellt, kostete das finale Logo auch keine 80.000 Euro.
Herzlicher Gruß aus Oberursel!
Sven Griemert

OK die kochen auch nur mit Wasser und nach meiner Erfahrung werden oft die Azubis zugebaggert mit der Arbeit denn die "Wichtigen" segeln von einem Meeting zum nächsten.
Und jetzt mal ganz konkret das Logo ist meiner Meinung nach wirklich miitelmässig, denn von einen Prof erwarte ich doch mehr ...

Danke, das nimmt mir die Antwort aus dem Mund. :-)

Lieber Sven!

Das bringt es auf den Punkt.

Vergütungstarifvertrag Design:
vtv-online.de, hier lassen sich die Kosten für die Entwicklung (Entwurfsleistung) inkl. Nutzungsrechte, transparent nachvollziehen.

Beste Grüße von der Elbe.
Thomas flyer

Fraglich ist, WER hier den Unsinn redet und bitte keine Verallgemeinerungen.
ICH bin auch ein Bürger und es interessiert mich einen Dreck, ob dieses sündhaft teure Zusammentreffen der Staatsoberhäupter ein Logo hat oder nicht.
Ich schätze, das es den anderen Millionen Mitbürgern unterhalb der Armutsgrenze auch nicht wichtig ist, das ein popeliges Logo soviel kostet, das ein Sozialhilfeempfänger davon locker über 80 Monate leben könnte.
Wenn IHNEN das wichtig erscheinen können sie nicht viele andere Probleme haben.

Dass Sie, Herr Griemert, als Büroleiter von Scholz&Friends Frankfurt (wenn sie es denn sind) das nicht anders darstellen können, kann ich ja nachvollziehen.

Ich halte das Ergebnis bei Kosten von 80.000€ (auch wenns letzten Endes eben 35,57€ weniger waren, wie sie betonen)für erbärmlich. Aber über Geschmack kann man bekanntlich nicht diskutieren.

Firmen können ihr Geld ja meinetwegen in derartiger Höhe für ein Logo ausgeben, wenn es sich die Eigentümer bieten lassen oder wenn es sich rechnet. Wenns um Steuergeld geht werd ich allerdings sauer. Als Steuerzahler hätte ich jedenfalls gerne, dass man mit meinen Steuergeldern etwas sparsamer umgeht.

Jajaja. Man lernt ja was, als Designer/Grafiker und soll auch gut davon leben können, aber es hat auch alles seine Grenzen.

Sorry, du hast keine Ahnung, auch wenn ich kein Fan von diesem Logo bin.
Für ein richtig gutes Logo gehts ab 1000 € los und nach oben gibt es wenig Grenzen.

80.000 sind für das Logo eines solchen Events normal, wenn man natürlich mit einer Vorzeigeagentur wie Scholz&friends arbeitet. Die kochen zwar auch nur mit Wasser und haben in der Vergangenheit auch schon grausliches Zeugs abgeliefert, aber wenn man selbst keine Ahnung hat (Politik), geht man halt zu einer der renommiertesten Agenturen, auch wenn die so richtig teuer sind.

Genau so ist es Rocky :-)

Politiker haben da keine Ahnung von, da stimmt ich zu. Aber wenn ich für ein Logo 80.000€ ausgeben soll dann muss einem doch etwas komisch vorkommen!?
Die Leute geben Geld ohne Ende für Gutachten zur wirtschaftlichkeit aus, wieso weis man da nicht dass selbst 10.000€ zu viel für ein Logo sind???

In einem Designprozess passieren unglaublich viele Dinge. Bei einer bekannten Agentur kostet eine Arbeitsstunde ja auch 200-500€ darin sind die Kosten für das Bürogebäude in der Frankfurter-Innenstadt mit einkalkuliert, genau so wie die Putzfrauen und Hausmeister. Die Ideenfindung kann unglaublich langwierig sein und meisten verwirft man erst einige Ideen bis man zum Ziel kommt. Häufig präsentiert man dem Kunden 2-3 finale Logos die dann komplett abgeschmettert werden -> Der Kunde muss es trotzdem zahlen. Es muss echt viel beachtet werden. Das Ergebnis sind dann für den Laien dann recht "Easy" aus aber die Leute haben sich wirklich was dabei gedacht. Zur Info: Das BBC Logo hat 1.8mio gekostet und das BP 211mio € :).

Eure Ansichten zeigen, warum wir in so einer enorm unfairen Gesellschaft leben, weil die Mehrheit der Menschen leider ekelhaft gierig ist. Und mit noch so fadenscheinigen Argumenten diese Utopie verteidigt.

Nur gut das 10 Stunden Pakete buckeln, Schuhe durchs Zalando Firmen-Gebäude schleppen und viele andere anstrengende Tätigkeiten nur 8.5 die Stunde einbringen.

Das ist gelebter Sozialismus, feiert eure Götter, die in Form von Politikern auf die Erde herabgestiegen sind!

Man müsste mal den politischen Hintergrund dieser Agenturen überprüfen. Vielleicht steckt da dann auch noch eine verdeckte Parteienfinanzierung dahinter oder Auftragsvergabe, weil zuvor oder danach eine entsprechende Parteispende geflossen ist. Unmöglich? NEIN, ehr sogar wahrscheinlich.

Du bist auf der vollkommen richtigen Spur: Der Agentur-Name sagt eigentlich schon alles:
Scholz + Friends (+Hamburg)
Und jetzt zusammen rechnen...

gerade das interessiert mich ebenfalls, ob dieser Auftrag einer bestimmten WA zugeschanzt wurde

Ich würde gerne mal das ehemalige G8-Logo sehen, da fehlt halt jetzt ein Streifen. Naja, was sind schon 80.000,00€ in Zeiten in denen wir täglich von Milliardensummen hören die wir für die Banken- und Finanzkrise und die Eurokrise in den Sand setzen. Was soll's die doofen Steuerzahlen sollen es bezahlen die Trottel haben sich doch wegen den ganzen Milliarden bisher auch nicht beschwert da geht noch mehr...

Bitte weiter machen, ganz ohne Hemmungen macht einfach weiter ohne Sinn und Versand so wie wir es von euch gewohnt sind.

sorry, Stefan aber das wirklich Blödsinn und entspricht der typisch deutschen Geiz ist billig und kaufe tshirts bei kik Mentalität...

Wenn heute namhafte Firmen deren Logo überarbeiten oder auffrischen kostet das schon so viel, ein neues CI kostet auch im Mittelstand einiges...

Bei vielen Kunden oder Firmen kann man täglich sehen, das kostenlos oder 5€ Visitenkasten xxxprint oder eine Logo für 500€ das Billigheimer Thema fördern aber ein Schrott-Image hinterlassen... wer das will, bitte sehr...

Ob man aber für das blöde G7 Treffen 360 Mio. verschwenden muss, ist fraglich...
Auch wenn das Logo von Scholz+ ist - ist es dennoch eher sehr mäßig...

Irrsinn!Das gleiche Spiel beim Zaun.Ein hundsgewöhnlicher 30€/m-Festival-Zaun kostet da auf einmal das 10-fache!!!

80.000 Euro erscheinet mir zunächst auch als fürstliche Entlohnung. Aber ich bin da vorsichtig, weil ich die Hintergründe nicht kenne.

Wie hier schon mehrfach geschrieben, muss man mit Sicherheit erst einmal sauber trennen zwischen der grafischen Entwurfsarbeit und dem gesamten Prozedere drumherum, das von uns hier niemand auch nur ansatzweise beurteilen kann.

Ein Teil der Debatte hier hat die Verschwendung von Steuergeldern zum Vorwurf.
Steuergelder en Masse wird man aber auch benötigen, wenn Leute für professionelle Arbeit solche Summen ansetzen, wie Du sie hier nennst, Stefan. Denn Du wirst bei solchen Kalkulationen später einmal zu denjenigen gehören, deren Grundsicherung im Alter ebenfalls vom Steuerzahler finanziert werden muss.

Die Entwicklung eines Logos und eines dazugehörigen Vorschlagskatalogs, der dem Auftraggeber in einem seriösen und präsentablen Rahmen vorgelegt werden muss, ist zu der von Dir genannten Summe von 500,00 Euro nicht machbar.

- Ideenfindung
- Entwicklung von Entwurfsalternativen
- Umsetzung und Übertragung auf diverse Medien, um verschiedene Anwendungsfälle zu überprüfen
- Berücksichtigung von späteren Produktionskosten und - anforderungen
- Besorgen und Installieren der vorgegebenen Typographie
- Einarbeiten in die Corporate-Design-Vorgaben des Bundes
- Überprüfung der Internationalisierungsfähigkeit des Logos
- Überprüfung der Anwendung als einfarbiges Logo (Fax, Stempel etc.)
- Überprüfung des Logos auf Ähnlichkeit mit ggf. vorhandenen Logos
- Berücksichtigung der Unkosten (Büromiete, Nebenkosten, Hardware, Software, Weiterbildung, Altersvorsorge, Krankenkasse, Berufs-/Vermögenshaftpflicht, ggf. Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Steuern usw.)
- Kosten für Präsentationsunterlagen für wieviele Beteiligte auch immer
- Präsentationsvorbereitung (PPT oder was auch immer)
- Präsentationszeit inkl. An- und Abreise, sofern man als Agentur nicht vor Ort ist (alleine dafür sind die 500 Euro weg).
- Korrekturphasen
- Erneute Aufbereitung der korrigierten Vorlagen
- Kommunikationsaufwand mit dem Auftraggeber
usw.usw.

Wie das und alles andere, was noch hinzu kommt, für 500,- Euro machbar sein soll, ist mir ein Rätsel. Ich glaube, dass da kaufmännisch gesehen bei Dir einiges im Argen liegt. Ich jedenfalls möchte von meiner Arbeit auch leben können.

Solche Rechnereien sind Selbstbetrug.

Und - was mich am meisten daran ärgert: Solche Preise machen den Kreativmarkt kaputt und untergraben die Überlebensfähigkeit unserer Branche.

Ich hätt da noch eine billigere Lösung. Es gibt in den sieben Staaten genug hoch gesicherte Objekte in denen so ein Treffen ohne Problem und ohne großen Mehraufwand möglich gewesen wäre.

Aber hier ging es, wie zu besten Adelszeiten nur darum Macht zu präsentieren. Die mächtigsten Leute dieses Planeten wollten der Welt zeigen, wer die dicksten Eier hat und das durfte schon zu Kaiser und Königszeiten ruhig etwas kosten.
Hoch lebe der neue Geldadel! :(

Also entschuldige, wenn ich deine Milchmädchenrechnung auch für völlig Überflüssig halte.

"Und - was mich am meisten daran ärgert: Solche Preise machen den Kreativmarkt kaputt und untergraben die Überlebensfähigkeit unserer Branche".
Ihre Branche verdient irre viel Geld, weil die Auftraggeber irre sind. Ist nicht die Schuld der Branche, ich meine es wörtlich und gönne es der Branche. In der freien Wirtschaft darf das gerne so geschehen, der Konsument zahlt es aus freien Stücken mit. Aber wenn ich als Steuerzahler Millionen mitfinanzieren muss, damit ein Deutsche-Bahn-Logo nach einem Redesign fast genauso aussieht wie vorher, dann werde ich sauer! 80.000€ für das G7-Logo sind da nichtmal Peanuts, das sind ja nichtmal Leinsamen.
Das G7-Logo gefällt mir, und wenn so viele "Stakeholder" ihren Senf dazu geben, dann hat die Agentur billig gearbeitet. Aber ich frage mich: Brauchte es überhaupt ein Logo für einen G7 oder G8 Gipfel?

Danke!

Danke!

Selbstverständlich, dass es mit 500 oder auch, lets say, 10.000 Euro nicht getan ist! Die ganze og. Auflistung der möglichen Kostenfaktoren ist professionell und nachvollziehbar. Aber zwischen 500, 10.000 und 80.000 gibt es doch schon einen erheblichen Unterschied und ich meine, dass man bei solchen Summen als Steuerzahler das Recht haben sollte, die Entscheidungsfindung die ja hoffentlich "geloggt" (dokumentiert) wird, einzusehen.Der Bürger als HiWi des Bundesrechnungshofes, sozusagen.

Der Fall "G7-Logo" steht jetzt halt auch nur wieder für tausend andere Fälle, wo durch Intransparenz und Geheimniskrämerei der Beteiligten im Zusammenhang mit Steuergeldern versucht wird, den Ball so flach wie möglich zu spielen, die eigene Inkompetenz aus den Augen der Öffentlichkeit zu mogeln. Das ist in Zeiten des Internet ein zunehmend hoffnungsloses Unterfangen und fällt einem früher oder später vor und auf die Füße. Wer Steuerzahlers Geld benutzt, soll sich dafür rechtfertigen müssen.
Die Präsentationssprüche von Grafik-Designern bei Entwurfs- bzw. Verkaufspräsentationen (..haptische Anmutung...blah) sind mir wohlbekannt und machen Eindruck beim Kunden (meist Nichtfachleute). Erinnert an Otto Mechaniknullchecker, der nichts von Autos versteht, dem man alles Mögliche an unnötigen Reparaturen aufschwatzen kann.
Für 40.000 Euro könnte man jemandem ein ganzes Jahr ein Einkommen zahlen, der solche Angebote (Sprüche) einzupreisen vermag. Das könnte sich lohnen, für den Steuerzahler. Genug Begabte für einen solchen Job gäbe es schon. Dass Scholz+ zur Leib- und Magenagentur des BPA avanciert ist, hinterlässt einen komischen Nachgeschmack. Im eigenen Interesse sollte das BPA die Beweggründe für solcherlei Handeln darlegen. Ich jedenfalls bin als Steuerzahler nicht bereit, allein Renommeé und eine gewisse Problemlosigkeit in der Zusammenarbeit (= Personalmangel beim BPA) als Beweggrund anzuerkennen, Scholz+ mit einem Bärentrick aus der eigentlich erforderlichen Ausschreibung zu nehmen.

Intransparenz bei Auftragsvergabe bewirkt nur, dass sich der Steuerzahler alle möglichen Schweinereien vorstellt. Nur durch Transparenz lässt sich eine weitere Abkehr des Bürgers von der Politik im Allgemeinen und von den herrschenden Parteien im Besonderen zumindest aufhalten.

Hallo Stefan,
zu lange auf 99Designers geschaut, wa? Informiere dich erstmal, bevor du hier so pauschal mit Zahlen in Dich wirfst! mit gutgemeinten Grüßen André

Es kommt beim Logo auf die Nutzungsrechte: regional, national, international an.
Daraus entstehen die kosten. Ist wie eine Lizenz.

na klar.
windows paint an und Logo für 10 euro gemacht. fertig. ;)

keine ahnung haben aber mit anlauf rumtröten - und das dann als beweisführung bezeichnen.

500 euro logo kann man für ein Kleinunternehmen benutzen. wie... reisebüro inkl. tabakshop. oder getränkehandel. oder für Homöopathie visitenkarten.

mehrer tausend euro kosten Marken-Logos

welche faktoren berücksichtigt werden müssen und wie kosten zusammenkommen um ein Marken- oder gar ein Gxx-Logo zu erstellen kann man googlen.
Oder sogar in Büchern nachlesen.

Wieder einmal zeigt sich: fremdes Geld gibt man einfach am schnellsten aus.

Wurde dafür eine Abgabe an die Künstlersozialkasse gezahlt ?

Das Logo ist gut.

Danke für diesen aussagekräftigen Kommentar !

Besser hätt' ichs selber nicht hätten ausdrücken gekonnt! (ironie aus)

Für ein derartiges Logo ist es schon üblich, mehrere tausend Euro zu bezahlen. Hinzu kommt die Verbreitung, die bei allen künstlerischen Arbeiten eine Rolle spielt und den Preis natürlich auch nochmal in die Höhe schießen lassen.
Ungeachtet dieser Tatsachen, sind 80.000 € trotzdem viel zu viel Geld und ganz klar Verschwendung! Aber macht jemand etwas dagegen, außer sich hier darüber zu empören.

Was hat man überhaupt geändert vom G8-Logo auf das G7-Logo? Einen Strich entfernt für 20000,00 € ?! :D :D :D
Das Logo sei also deswegen teurer geworden, weil die politische Lage sich verändert hat.. Meine eigene Branche sollte man besser nicht ganz so ernst nehmen. Ich empfehle dazu den Film "39,90" mit Jean Dujardin. Der erklärt euch auch diese Geschichte ein kleines bisschen. :D

Hier der Trailer : https://vimeo.com/1308274

Sag mir, was ich im nachhinein noch dagegen machen kann und ich werde es tun!
Das EINZIGE, was ich noch tun kann ist, bei der nächsten Bundestagswahl die Parteien , die dafür mitverantwortlich sind, mit meinem Kreuz abzustrafen. Aber ich kann mir natürlich Denken, was DIE das interessieren wird...
Tatsache ist, wir sind völlig hilf- und machtlos dagegen.
DIE, die etwas dagegen unternehmen könnten, sind die selben die diese Geldverschwendung zu verantworten haben.

Die politische Lage hat sich verändert? Was kostet daran 80.000 Euro einen Strich wegzulassen und aus der 8 eine 7 zu machen?
Wir diskutieren hier über den berühmten Sack Reis.

Ich bin nur froh, dass das Geld für etwas wichtiges ausgegeben wurde und nicht für die Sanierung einer Grundschule oder so verschwendet wurde.
Aber im Ernst, mich macht es traurig, dass in der Überschrift steht, 80000€ hätte das Logo gekostet und im Text bzw. Zitat liest man dann, das auch andere G7-Gipfel Veranstaltungen in der Rechnung enthalten sind. Diese Art der Aufmachung für einen Bericht erinnert mich an die Bild Zeitung. Mal abgesehen davon, dass ohnehin zuviel Geld verschwendet wurde, kann man die 80000€ doch kaum beurteilen, wenn man nicht weiß, welche anderen Veranstaltungen mit rein zählen.

Im Text ist das eigentlich recht verständlich erklärt: Es wurde fůr die weiteren G7-Veranstaltungen kein neues Logo erstellt, sondern lediglich die Beschriftung ausgetauscht. Das schafft jmd. mit Photoshop- oder Illustrator-Grundkenntnissen in ein paar Minuten und rechtfertigt deswegen auch keine horrenden Mehrkosten.

Liebe Schreihälse,
das Loslegen ohne die Sicherung in der Birne vorher einzuschrauben, ist nicht hilfreich. Der Mob erklärt auch im Museum, dass er das eine oder andere Bild hinbekommen hätte. Hat er aber nicht. Punkt.

Bei den Kosten eines Logos geht es ja immer auch um die Frage der Übertragung der Nutzungsrechte. Und da würde es mich wenig wundern, wenn das BPA hier nicht alle Register gezogen hätte. Dann geht es ganz schnell mit dem Honorar nach oben und alleine die Kosten können mehr als 50% der Entwurfskosten übersteigen. Aber mal generell: wir reden über dreistellige Milliardensummen, die irgendwo auf oder vor dem Pelopones versickern und hier regt sich einer darüber auf, dass ein Dienstleistungsunternehmen mal Gled verdient . . .

Also, mal ruhig Brauner . . .

Die Obskurität geht doch wohl schon damit los dass nicht das logo selbst in einem Wettbewerb bzw. Ausschreibung ermittelt wird wie in anderen öffentlich künstlerischen Branchen üblich.Z.B. die für die Teilnehmer viel aufwendigeren Architektenwettbewerbe.Man hätte dann doch eine viel grössere Auswahl.

Dieser Artikel, die Überschrift und die Kommentare sind absolut reißerisch.
Es wurden 80.000€ für das Logo, und die Anwendung der Marke auf Druckerzeugnissen, Aufstellern, Presse Wänden, etc. gezahlt. Sowie die exklusiven, weltweiten Nutzungsrechte (das dürfte die Konzeptionskosten um den Faktor 3 multipliziert haben). So erscheint mir das Logo sogar relativ günstig.

Jedes Unternehmen, dass ein hochwertiges Logodesign in Auftrag gibt, muss mit Kosten ab 2000€ rechnen. Alles andere sind selbstausbeuterische Stundenlöhne diesseits der 15€, von Studenten, oder Freunden mit Photoshop Kenntnissen ausgeführt. Keine Frage auch da entsteht Qualität, aber keine Nachhaltige.

Wieder mal eine sinnlose Neiddebatte, die leider von "Qualitätsmediden" wie der Süddeutschen Zeitung aufgegriffen wurde.

DANKE!

"Es wurden 80.000€ für das Logo, und die Anwendung der Marke auf Druckerzeugnissen, Aufstellern, Presse Wänden, etc. gezahlt. Sowie die exklusiven, weltweiten Nutzungsrechte (das dürfte die Konzeptionskosten um den Faktor 3 multipliziert haben)."

Einfache Frage: Woher weißt du das? Die Antwort des Bundespresseamtes gibt das jedenfalls nicht her.

Es geht hier in meinen Augen auch nicht um eine Neiddebatte. Hast du ein Problem damit, dass wir Bürger erfahren, wofür der Stadt unser Geld ausgibt? Sorry, aber ich nicht. Ich finde die Kosten auch sehr hoch, aber ich hege deswegen keine Neidgefühle. Und ich sehe durch eine bloße und unaufgeregte Berichterstattung auch keine angeheizte Neiddebatte. Krakeler im Kommentarbereich gibt es immer.

Das Logo und die Änderungen sind ein Witz!
Max 1000 € !!! Grafik + Änderungen, da der Arbeitsaufwand einer Idee entspringt, die nur abgesegnet werden muss!
Wenn ich das Brainstorming der Entscheidungsträger als Rechnungsgrundlage mit einbeziehe, kann ich mir vorstellen, dass Hotel/Flug/Spesen/ mit reingerechnet wurden.

Alles andere ist

Oh mein Gott, 80.000 Euro für ein Logo. Klar hätte man das billiger haben können. Einfach ein G7 Germany hingeklatscht, für 0 Euro. Aber es sollte Deutschland nach außen schön zeichnen. Dann nennt man das halt "Wirtschaftsförderung", oder auch "Freundschaftsdienst". Die Kommentare hier kann man sich hier dennoch für dickere Brocken aufsparen. Griechenland erhält jetzt genug Geld für 1.000.000 verschiedene Logos zu dem gleichen Preis.

300 euro und einen abend arbeit.
das wäre realistisch für dieses logo

300 euro und einen abend arbeit.
das wäre realistisch für dieses logo

Der Preis ist völlig gerechtfertigt.
In einer solchen Agentur sitzt eben nicht nur ein Grafiker, sondern ein Team aus mindestens 3-4 Leuten - und das nur für die Konzeption. Dazu kommen Beratung, Reinzeichnung, Geschäftsführung, etc. Das mag aufgeblasen wirken, ist für Großprojekte wie diese aber nun mal üblich und auch nötig.
Da kommt es dann zu Dutzenden Abstimmungsrunden mit dem Auftraggeber, weshalb ein Logo gut und gerne mal ein Jahr bis zur Fertigstellung braucht. Gerade im politischen Bereich dürfen viele im Entscheidungsprozess mitreden - das dauert und kostet.

Naja ob es unbedingt hätten 80.000 Euro sein müssen lassen wir mal dahingestellt sein. Das dieser für mich unsinnige Gipfel überhaupt stattfindet ist schon ein Witz. Dort wird doch Merkel und Europa-Co nur von ihren Sie abhörenden Ami-Freunden die nächste Wirtschaftslüge aufdiktiert. Wir brauchen TTIP, CETA und TISA in Europa, damit wir die Europäer als Versuchskaninchen für unser in Peru und Uruguay gescheiterten Gift-Projekte nutzen können. Wenn man hier in Europa bei Manövern schon Seitens der USA mit Anthrax rumspielt. Ist doch nicht schlimm wenn so ein paar Deutsche oder Europäer draufgehen. Ich hasse diese Drecksbande.

Klar. Ein teurer Spaß, vielleicht auch zu teuer. Doch jeder, der behauptet, er könnte so etwas für 1.000 EUR machen, beweist, dass er entweder Laie ist. oder, wenn ”Profi”, meilenweit von solchen Auftraggebern oder auch kleineren kommunalen Auftraggebern entfernt ist, da er die hier zwangsläufigen Prozesse nicht kennt.
Hier hat man im Allgemeinen viele Ansprechpartner und Entscheider, die in Ihren Personen die grösstmöglichste fachliche Inkompetenz (nicht schlimm, dafür gibt es ja berufsmäßige Gestalter) mit einer sehr detaillierten Mitsprache und einer letztendlichen Entscheidungsschwäche (Feigheit) kombinieren. An sich schon ein kleines Wunder. im Normalfall gibt es dann zig kleine Iterationen, die den grundsätzlichen Entwurf verwässern oder demontieren, um dann nach der 8. oder 9. Abstimmungsphase fast einen kompletten Reset durch zuführen und im Grunde zum Ursprungsentwurf zurückzukehren. Jetzt kommt vom Auftraggeber nur noch der kleine Wunsch, eine Headline 2,3571 Zentimeter nach links zu schieben oder das gewählte Blau ein wenig weniger oder mehr blau zu machen, damit der zuständige Ansprechpartner beim Kunden der Illusion hingeben kann, er hätte maßgeblich zur Entwurfsqualität beigetragen. Klingt total bizarr, läuft aber fast immer so. Ein Idiot, wer glaubt, die Agenturen würden solche Eskapaden finanzieren. Nein, auch hier läuft natürlich die Uhr. Insofern: Zumindest für die betreuende Agentur kann man hier, ohne genaueres zu wissen, eine Lanze brechen.

Wer aber Treiber bei dieser gutbezahlten Sysiphus-Arbeit ist lass ich mal lieber dahingestellt.Auf jedenfall hat doch wohl der Staatein Budget für den Posten bzw. das Interesse die Kosten nicht ausufern zu lassen.Ausser.Es steckt anderes dahinter... Korruption z.B.

Ich kenne eine Stadt am Bodensee, da werden alle Bebauungspläne zum Wettbewerb ausgeschrieben. Das Planungsamt mit den ganzen Mitarbeitern (alles Studierte) schaut nur zu, selbst die Betreuung des Projekts wird nach draußen vergeben, sollte doch ein Projekt selbst geplant werden, kann es passieren das die Mitarbeiterin schwanger wird und keiner weis bescheid wo was ist und geplant war.
Gott sei dank kann dann ein anderer weiter machen, nicht weiter schlimm man hat ja früh genug angefangen.
Leute das ist öffentlicher Dienst, und wenn einer Gut ist, dann wird er solange gemoppt bis er geht oder die Lust verliert und die letzte Kompetenz verloren geht.

Klar. Ein teurer Spaß, vielleicht auch zu teuer. Doch jeder, der behauptet, er könnte so etwas für 1.000 EUR machen, beweist, dass er entweder Laie ist. oder, wenn ”Profi”, meilenweit von solchen Auftraggebern oder auch kleineren kommunalen Auftraggebern entfernt ist, da er die hier zwangsläufigen Prozesse nicht kennt.
Hier hat man im Allgemeinen viele Ansprechpartner und Entscheider, die in Ihren Personen die grösstmöglichste fachliche Inkompetenz (nicht schlimm, dafür gibt es ja berufsmäßige Gestalter) mit einer sehr detaillierten Mitsprache und einer letztendlichen Entscheidungsschwäche (Feigheit) kombinieren. An sich schon ein kleines Wunder. im Normalfall gibt es dann zig kleine Iterationen, die den grundsätzlichen Entwurf verwässern oder demontieren, um dann nach der 8. oder 9. Abstimmungsphase fast einen kompletten Reset durch zuführen und im Grunde zum Ursprungsentwurf zurückzukehren. Jetzt kommt vom Auftraggeber nur noch der kleine Wunsch, eine Headline 2,3571 Zentimeter nach links zu schieben oder das gewählte Blau ein wenig weniger oder mehr blau zu machen, damit der zuständige Ansprechpartner beim Kunden der Illusion hingeben kann, er hätte maßgeblich zur Entwurfsqualität beigetragen. Klingt total bizarr, läuft aber fast immer so. Ein Idiot, wer glaubt, die Agenturen würden solche Eskapaden finanzieren. Nein, auch hier läuft natürlich die Uhr. Insofern: Zumindest für die betreuende Agentur kann man hier, ohne genaueres zu wissen, eine Lanze brechen.

Wie wäre es mit "G7"? Schwarze Schrift (Arial Standard) auf weissem Grund. Sieht immer toll aus und hat einen hohen Erkennungswert.

Für einen Fachmann an einem Abend Arbeit 300 € mehr darf das nicht Kosten. Wer verklagt die Geld Verschwender. Frau Merkel spricht doch immer von Sparen ! Wann fängt Sie damit an ?

Interessant ist doch, dass man eine Ausschreibung des Auftrags zur Logoentwicklung ganz bewusst umgangen hat. Wie sehen denn die Verträge mit den "Vertragsagenturen" aus?

Diese Verträge wirst Du in der Regel nie sehen, sonst würde dich wahrscheinlich der Schlag treffen. Denn warum gibt es keine Konventionalstrafen im Straßenbau wenn nur zwei Hansel eine Großbaustelle betreiben? Warum werden so viele Betriebe im öffentlichen Dienst privatisiert? Ich kann's Dir sagen, ab dem Moment ist das Rechnungsprüfungsamt nicht mehr zuständig und somit Tür und Tor geöffnet.

Hier ist ein Streit um die Kosten entbrannt.
Das Logo hätte man sich ganz schenken sollen. Der Zweck eines Logos ist Werbung / Wiedererkennung.

Wozu also Werbung für den Gipfel? Hätte ich da Zutritt bekommen? Selbst gegen Bezahlung nicht!
Wiedererkennung für eine einmalige Veranstaltung an diesem Ort? Selbst die Beteiligten dürften bei dem nächsten Gipfel zum Teil andere sein.

Wenn eine Bundesbehörde den Bundesadler und ein bleibendes Logo im Briefkopf hat, ist der Sache Genüge getan.

Ging's nicht auch ohne Logo?

Solange wir weiterhin ein Spiel spielen,dessen Spielregeln wir nicht kennen und nicht bestimmen, werden uns solche Nachrichten immer wieder aufscheuchen, wie aufgeschreckte Hühner. Und das ist von dem System gewollt.

Das System hat nur eine Spielregel: Selbsterhalt.

Dafür braucht es aber die Energie der gesamten Menschheit, welche wir ihm freiwillig zur Verfügung stellen. Wie wäre es, wenn freie Menschen sagen: Wir spielen dieses Spiel nicht mehr mit: Vor kurzem war so ne olle Oma aus England hier in Deutschland. Die Menschenmassen rannten los um sie zu begaffen, ihr zu huldigen, sie in Empfang zu nehmen.

Freie Menschen sollten sich nicht um so etwas kümmern - aber unfreie Sklaven machen diese alte Schachtel zu irgend was Besonderem. Freie Menschen kümmern sich nicht um solche hochgepeitschten High-Lights - geben dafür Geld, Zeit und Energie.

Freiheit, Eigentum, Selbstbestimmung, Wahlen, Mitbestimmung -- das alles sind schöne Worte. Aber die Realität verändert sich nicht alleine dadurch, dass zu ihrer Beschreibung einfach nur schöne Worte benutzt werden. Schönfärberei, rhetorische Tricks und schillernde Begriffe halten uns davon ab, die Dinge so zu sehen, wie sie sind.

Der Blick freiheitsliebender Menschen auf die Welt ist sehr einfach: Es gibt kein links, kein rechts, kein rot, kein grün, kein schwarz, kein gelb und -- jetzt neu mit der Piratenpartei -- auch kein orange. Es gibt entweder Gewalt und Zwang oder Freiheit und Freiwilligkeit.

Beide Seiten schließen sich gegenseitig aus. Bei der Lösung gesellschaftlicher Probleme wird entweder das eine eingesetzt oder das andere. Ihr befeuert dieses Verbrechersystem FREIWILLIG!

Da sieht man wieder einmal, wie verschwenderisch die politisch Verantwortlichen mit unseren Geldern umgehen!
Wie lautet das Motto der Bundeskanzlerin oder der Bundesregierung überhaupt?
Wachstum, Wachstum, Wachstum ...
Masse statt Klasse - und diese hätte man auch für viel weniger Geld haben können!
Diese Verschwendungssucht ... und es ist noch nicht so lange her, als man wegen monatlicher Hartz IV-Erhöhung wie lange debattiert hatte.
Für die Kleinen Leute gönnt man alerhöchstens, wenn es hoch kommt, den Nindrestlohn von 8,50 Euor/Std. und die Damen und Herren Politiker, egal, in welchem Bereich, ob Legislative, Judikative oder eben die Exekutive, scheinen tatsächlich in Saus und Braus zu leben - und gönnen anderen, besonders in der unteren Schicht - nichts!
Was hat der G7-Gipfel in etwa gekostet?
ZWEI, ja sage und schreibe 2 Millionen Euro für die paar Tage, während nicht wenige in der Bevölkerung
den Euro 2- oder 3-mal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben können.
Und jetzt - nebenbei bemerkt - heißt es von manchen bzgl. der Flüchtlinge: Sie würden uns Einheimischen z.B. einiges wegnehmen und sie lebten dann vielleicht besser als mancher Deutscher?
Ich weiß wirklich nicht, wer solchen Unsinn in die Welt setzt?!
Aber bzgl. die Geldpolitik unserer Verantwortlichen in Exekutive o.dgl. sagen sie dann nichts, wenn nicht z.B. abgeordnetenwatch.de nicht genau hinschauen würde und uns alle Bürger, wer es wissen will, darüber informiert.
Es scheint in der Tat so zu sein, als würde u.a. diese Einrichtung eine gewisse Kontrollfunktion übernehmen.
Es ist auch gut so, dass den Politikern und auch der Wirtschaft allgemein (!) nach Möglichkeit regelmäßig
auf die Finger geklopft wird, denn sie erlauben sich m.E. viel zu viel, was absolut nicht sein dürfte!

Kommentar gelöscht, da dieser nichts mit dem Thema des Blogartikels zu tun hat. Bitte unterlassen Sie künftig pauschalisierende Verunglimpfungen. [Redaktion abgeordnetenwatch.de]

Abzocke vom Feinsten. Paradebeispiel wenn ein Staat zu viel Geld hat.

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