Bürger in den Chefsessel! 11 Gründe, warum Sie abgeordnetenwatch.de unterstützen sollten

abgeordnetenwatch.de ist unbequem: Sie können unsere Abgeordneten mit kritischen Fragen löchern, können sehen, wer welchen Nebentätigkeiten nachgeht und wer bei wichtigen Abstimmungen fehlt. All dies nehmen wir in unserem Blog genau unter die Lupe. Damit abgeordnetenwatch.de weiterhin unbequem sein kann, muss unsere Unabhängigkeit gesichert bleiben! Das ist nur einer von 11 guten Gründen, warum Sie abgeordnetenwatch.de unterstützen sollten.

 

Grund 1: abgeordnetenwatch.de funktioniert! Mit abgeordnetenwatch.de geben wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Abgeordneten öffentlich zu befragen und so deren Arbeit zu kontrollieren. Das funktioniert. Kaum ein Abgeordneter leistet es sich noch, Bürgeranfragen auf abgeordnetenwatch.de zu ignorieren. Mehr als 90% aller Bundestagsabgeordneten geben öffentliche Antworten. Aber auch Fragen, die nicht beantwortet werden, haben eine Wirkung. So musste "Deutschlands faulster Abgeordneter", Carl-Eduard von Bismarck, zurücktreten. Er war Journalisten aufgefallen, weil er viele wichtige Abstimmungen verpasste und Bürgeranfragen ignorierte.

Grund 2: abgeordnetenwatch.de soll unabhängig bleiben Kritische Fragen über abgeordnetenwatch.de sind meist unbequem. Daher wollen und dürfen wir uns nicht abhängig machen von öffentlicher Förderung. Fördermitglieder und private Kleinspenden sichern unsere Unabhängigkeit und sorgen dafür, dass wir unsere Abgeordneten kritisch unter die Lupe nehmen können.

Grund 3: abgeordnetenwatch.de wirkt auch auf Landesebene Wir wollen abgeordnetenwatch.de möglichst schnell in allen Bundesländern starten und dauerhaft betreiben. Dazu benötigen wir Ihre Unterstützung. Denn für den dauerhaften Betrieb von abgeordnetenwatch.de sind pro Bundesland 100 Fördermitglieder notwendig. Wie viele Fördermitglieder fehlen noch für den Start in Ihrem Bundesland? Hier nachsehen.

Grund 4: abgeordnetenwatch.de schafft Transparenz Anhand der Reaktionen Ihrer Abgeordneten, lernen Sie Ihre Abgeordneten gut kennen. Wer antwortet wie kompetent, wie freundlich, wie ausführlich? Wer ignoriert Bürgeranfragen komplett? Alle Fragen und (Nicht-)Antworten bleiben für immer im digitalen Wählergedächtnis von abgeordnetenwatch.de gespeichert. Zusätzlich finden Sie auf abgeordnetenwatch.de das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten bei wichtigen Beschlüssen. So können Sie überprüfen, ob Wahlversprechen tatsächlich umgesetzt werden. Zusätzlich dokumentieren wir die Nebeneinkünfte und Redebeiträge aller Bundestagsabgeordneten. So viel Transparenz war nie!

Grund 5: abgeordnetenwatch.de hilft Ihnen bei Ihrer Wahlentscheidung abgeordnetenwatch.de gibt Ihnen einen Überblick über alle Kandidierenden im Vorfeld von Bundes-, Landtags- und Europawahlen und macht sie online befragbar. Der Kandidaten-Check von abgeordnetenwatch.de zeigt Ihnen mit wenigen Mausklicks, wer Ihre Interessen vertritt. (Beim Kandidaten-Check zur Bundestagswahl 2009 und zur Landtagswahl 2010 in Nordrhein-Westfalen können Sie noch einmal nachsehen, welche Positionen Ihre Wahlkreiskandidaten vor der Wahl einnahmen...)

Grund 6: abgeordnetenwatch.de setzt Sie in den Chefsessel Auf abgeordnetenwatch.de müssen Sie Politik nicht stillschweigend ertragen. Ganz im Gegenteil. Durch das Frage- und Antwortprinzip setzen wir Sie in den Chefsessel. abgeordnetenwatch.de verschafft Ihnen Gehör und wirkt so gegen Abgehobenheit und Arroganz in der Politik.

Grund 7: abgeordnetenwatch.de macht viel aus wenig Geld abgeordnetenwatch.de hat eine maximale Wirkung bei minimalem Einsatz von Ressourcen. Das Kernteam besteht aus vier Personen. Darüber hinaus erhalten wir Unterstützung von einem Netzwerk aus ehrenamtlichen und freien Mitarbeitern. Wir haben eine flache Hierarchie und damit annähernd keinen Verwaltungsaufwand.

Grund 8: abgeordnetenwatch.de ist transparent mit Spenden Wir gehen transparent mit Ihren Förderbeiträgen und Spenden um. So finden Sie die Höhe der jeweiligen Beiträge immer aktuell in der Spendenübersicht auf unserer Seite. Für jedes Jahr veröffentlichen wir einen Rechenschaftsbericht, den Sie im Internet einsehen können.

Grund 9: abgeordnetenwatch.de erfüllt eine internationale Vorbildfunktion Abgeordnetenwatch.de hat eine internationale Vorbildfunktion und findet Nachahmer weltweit. Der Erfolg in Deutschland stärkt damit die Demokratie in anderen Ländern. Projekte nach dem Vorbild von abgeordnetenwatch.de gibt es bereits in Malaysia, Luxemburg, Österreich und Irland. - The Nut Graph, Malaysia (mehr bei der Deutschen Welle...) - politikercheck.lu, Luxemburg - meinparlament.at, Österreich - candidatewatch.ie, Irland

Grund 10: abgeordnetenwatch.de stellt Ihnen eine Spendenbescheinigung aus abgeordnetenwatch.de steht für eine aktive Bürgergesellschaft und gelebte Demokratie. Daher ist der Trägerverein von abgeordnetenwatch.de wegen Förderung des demokratischen Staatswesens als gemeinnützig anerkannt. Förderbeiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.

Grund 11: abgeordnetenwatch.de bietet Informationen aus erster Hand Nicht immer stimmt alles, was in der Zeitung steht. Häufig können Abgeordnete, Bürgerinnen und Bürger weitergehende Informationen zukommen lassen und auf abgeordnetenwatch.de eine falsche Medienberichterstattung richtig stellen (beispielsweise der Abgeordnete Dieter Wiefelspütz zum Thema Internetzensur). Nicht selten leiten Abgeordnete Bürgeranfragen in Form von parlamentarischen Anfragen an die Regierung weiter (zum Beispiel die Abgeordneten Hans-Christian Ströbele, Daniel Caspary und Sylvia Kotting-Uhl). Damit profitieren Sie direkt von den weitgehenden Informationsrechten der Abgeordneten.

Was finden Sie gut an abgeordnetenwatch.de, was weniger gut? Schreiben Sie uns Ihre Kritik, Ideen und Verbesserungsvorschläge im Kommentarbereich.

 

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Kommentare

Abgeordnetenwatch funktionierte nicht. Es raubte Zeit und Nerven. Ich wollte schwerpunktmäßig Informationen zum Thema Grundeinkommen, es gab von Seiten der Betreiber beständig Zensur. Wir sollten zum Beispiel Selbsterlebtes mit Zeitungsartikeln belegen... Der Petitionsausschuss arbeitet bürgerfreundlicher.

Da wird einem Abgeordneten vorgeführt was Er vor 5 Wochen gesagt hat,
und was ist Sein Kommentar,rumgeeiere.
Solchen Leuten kann man doch nichts mehr glauben.
Die sind wie "Adenauer" Was schert mich mein Geschwätz von Gestern.

Mit Gruß Uwe

Euere Arbeit in allen Ehren. Die Zeit muss man(n) erstmal aufbringen. Die Frage ist nur, warum müssen wir erst etwas gründen und organisieren um Volksvertreter zu "überwachen"? Weshalb erfolgt dies nicht aus staatseigenen Interesse mit Steuermitteln automatisch. Warum werden diese Schmarotzer am Mastdarm der Gesellschaft nicht nach dem eigentlich geltenden Leistungsprinzip zur Verantwortung gezogen ? Von der ethischen Grundeinstellung "unserer" Politiker mal ganz abgesehen.
Sonnige Grüße Heiko

@ H.Schmidt

Natürlich könnte man sagen: Warum macht das nicht der Staat?
Aber ist der Staat wirklich in der Lage, Überparteilichkeit und Neutralität zu garantieren? Wer würde das Geld für ein solches staatliches Projekt bewilligen? Letztlich die Abgeordneten, die von den Bürgern "überwacht" werden sollen. Jeder kann sich ausmalen, dass gerade diejenigen Politiker, die das wenigste Interesse an Transparenz und Öffentlichkeit haben, sicher andere Verwendungsmöglichkeiten für die Zuschüsse haben würden.

Darum ist es wichtig, dass abgeordnetenwatch.de unabhängig von staatlichen Stellen und Parteien bleibt. Dies ist vor allem dann gesichert, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger die Plattform unterstützen. Damit sichern sie nicht nur die Unabhängigkeit von abgeordnetenwatch.de, sondern senden auch ein Zeichen in Richtung Politik: Seht her, hier gibt es Menschen, denen ein Transparenz-Portal wie abgeordnetenwatch.de etwas wert ist, im wahrsten Sinne des Wortes.

Warum geht Ihr vor der Wahl Parnterschaften mit Lokalzeitungen ein (Rhein-Zeitung Ausgabe Mittwoch, 09.Februar 20011), die "ein Teil der Fragen" mit den Antworten in gedruckter Form veröffentlichen? Ist das euer Verständnis von Unabhängigkeit?

Mit überraschten Grüßen

Uli Buhr

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