Fragen und Antworten

Über Andreas Hahn

Berufliche Qualifikation
Informatiker, Betriebsrat, Vorstand ver.di-Betriebsgruppe bei SAP, stellvertretender Vorsitzender Piratenpartei KV Rhein-Neckar/Heidelberg
Geburtsjahr
1971

Andreas Hahn schreibt über sich selbst:

Portrait von Andreas Hahn

1971 Geboren in Mettmann/NRW
1974 Umzug nach Izmit/Türkei
1977 Umzug nach Wiesbaden/Hessen
1977 Umzug nach Walldorf/Baden
1977 Einschulung Waldschule Walldorf
1981 Gymnasium Walldorf
1991 Abitur, Leistungskurse Physik und Mathematik
1991 Studium Mathematik und Informatik, Universität Mannheim
1991 Umzug nach Mannheim
1992 Programmiertechnisches Praktikum, SAP AG, Walldorf
1995 Anstellung bei der SAP AG, Walldorf
1995 Umzug nach Walldorf
2004 Umzug nach Mühlhausen/Kraichgau
2006 Gründung und Wahl in den 1. Betriebsrat der SAP AG, Walldorf
2009 Gründung der ver.di-Betriebsgruppe bei SAP, Wahl in den Vorstand
2010 Wiederwahl in den Betriebsrat der SAP AG
2011 Eintritt in die Piratenpartei Deutschland
2011 Gründung des Kreisverbands Rhein-Neckar/Heidelberg, Wahl in den Vorstand
2012 Wiederwahl in den Vorstand der ver.di-Betriebsgruppe bei SAP
2012 Wiederwahl in den Vorstand des Kreisverbands Rhein-Neckar/Heidelberg
2013 Wiederwahl in den Vorstand des Kreisverbands Rhein-Neckar/Heidelberg

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Kandidaturen und Mandate

Kandidat Bundestag Wahl 2013

Angetreten für: PIRATEN
Wahlkreis: Rhein-Neckar
Wahlkreis
Rhein-Neckar
Wahlkreisergebnis
2,70 %
Listenposition
8

Politische Ziele

Ich bin geboren in Mettmann/NRW, habe im Vorschulalter über 3 Jahre in Izmit/Türkei gelebt und bin seit der Einschulung in der Metropolregion Rhein-Neckar wohnhaft. Dies hat mich als lokal verbundenen aber auch weltoffenen Menschen geprägt. Gemeinsam mit meinem stark ausgeprägten Gerechtigkeitsempfinden bildet dies die Basis für mein politisches Handeln und Wirken. Durch meine Betriebsratstätigkeit und das gewerkschaftliche Engagement bin ich mit den praktischen Auswirkungen des Arbeits- und Sozialrechts bestens vertraut. Dass es einen lückenlos tariflich ausgehandelten Mindestlohn geben wird oder einen in diesem Paragraphen-Dschungel "aufgeklärten, mündigen Bürger”, der Gefahren beständig selbst erkennen und vermeiden kann, so wie es die Politik propagiert, halte ich für gefährliche Propaganda! Ich möchte mich für eine Stärkung der Arbeitnehmerrechte und eine Begrenzung der Leiharbeit einsetzen sowie Tariföffnungsklauseln schließen, die eine Schlechterstellung von Leiharbeitnehmern erlauben. Der Beschäftigtendatenschutz liegt mir sehr am Herzen. Die derzeitigen Strömungen in der Gesetzesvorlage der Regierung sehe ich mit Sorge. Das Grundrecht auf Informationelle Selbstbestimmung darf keinesfalls unternehmerischen Interessen geopfert werden! Der Bereich Urheberrecht und Patentwesen ist mir vertraut, da ich mich beruflich um das Zusammenspiel unserer Unternehmenssoftware mit Linux, seit 2005 auch mit Open Source Software (FLOSS) im allgemeinen, gekümmert habe. Dies beinhaltet nicht nur die technischen sondern auch die lizenzrechtlichen Kompatibilitätsaspekte sowie Infringement (im Deutschen und im US-Rechtssystem). Eine Reform, auch auf internationaler Ebene, ist hier mehr als überfällig. Ich möchte den Einsatz von FLOSS in der öffentlichen Verwaltung vorantreiben. Das ist eine Unabhängigkeitserklärung von privatwirtschaftlich handelnden Unternehmen. Der Einsatz von proprietärer Software in Behörden ist vergleichbar mit der Privatisierung von staatlicher Infrastruktur bzw. Public-Private-Partnership. Es ist z.B. völlig unklar, ob zukünftig gewünschte bzw. geforderte Funktionalität überhaupt implementiert wird, Freie Software erlaubt beliebige Änderungen. Proprietäre Dateiformate binden langfristig an ein Softwareprodukt um die eigenen Daten überhaupt noch lesen zu können, freie Formate sind mit verschiedenster Software, auch für den Bürger, lesbar. Die Transparenz des politischen Prozesses ist mir ebenfalls ein wichtiges Anliegen, denn nur so kann der Bürger in die Lage versetzt werden, die Arbeit der von ihm gewählten Volksvertreter zu kontrollieren und bewerten. Erst damit wird ihm eine wirklich unabhängige politische Meinungsbildung ermöglicht. Das Bedingungslose Grundeinkommen sehe ich als die beste aber auch als die einzig wirksame Lösung an, um unseren in Schieflage geratenen Sozialstaat aufrecht erhalten zu können. Es wird keine Vollbeschäftigung mehr geben können, und eine Stigmatisierung von Arbeitslosen mit extrem geringen Chancen auf dem Arbeitsmarkt empfinde ich als entwürdigend.