Ronald Pofalla (CDU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Ronald Pofalla
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
15.05.1959
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt, Diplomsozialpädagoge (FH)
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, Chef des Bundeskanzleramts
Wohnort
Weeze
Wahlkreis
Kleve
Ergebnis
48,9%
Landeslistenplatz
2, Nordrhein-Westfalen
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Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
25.05.2012
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
JA
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
nicht beteiligt
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
JA
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
JA
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
NEIN
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
JA
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
JA
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
JA
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
JA
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
JA
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
JA
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
nicht beteiligt
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
JA
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
NEIN
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
NEIN
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
JA
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
JA
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
JA
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
NEIN
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
NEIN
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
JA
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
JA
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
NEIN
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
JA
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
nicht beteiligt
26.11.2010
Haushalt 2011
JA
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
NEIN
12.11.2010
Gesundheitsreform
JA
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
JA
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
JA
28.10.2010
Brennelementesteuer
JA
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
JA
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
JA
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
JA
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Reform der Jobcenter
JA
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
JA
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
NEIN
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
nicht beteiligt
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
JA
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
JA
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
nicht beteiligt
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
JA
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
NEIN
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
NEIN
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
JA
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
JA
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
NEIN
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
JA
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
JA
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
JA
Fragen an Ronald Pofalla
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
20.10.2011
Von:

Laut den Protokollen des Parlamentarischen Rates machen die Abgeordneten für die Dauer ihres Mandats Urlaub von ihrem Beruf. Daher haben sie nach Art. 48(3)GG "Anspruch auf eine angemessene, ihre Unabhängigkeit sichernde Entschädigung."
Dem Wortlaut und dem Sinngehalt nach wird ihre Unabhängigkeit durch eine angemessene Entschädigung gesichert. 
Das Wort "Entschädigung" in dem Artikel 48(3)GG besagt, dass sie den Schaden ersetzt bekommen, der durch den Ausfall ihres Beruflichen Einkommens entstanden ist. Durch weitere Einnahmen würden sie, so der Sinngehalt dieses Gesetzes, ihre Unabhängigkeit verlieren.
Die meisten Abgeordneten haben nebenbei noch bis zu 61 bezahlte Nebentätigkeiten.
Wieso können Abgeordnete des Bundestages weiterhin ihren alten Beruf ausüben (z.B. Rechtsanwälte) oder bezahlte Nebentätigkeiten haben, wenn sie eine Entschädigung dafür erhalten, damit sie keiner weiteren bezahlten Tätigkeit nachgehen?

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Frage zum Thema Wirtschaft
30.11.2011
Von:

Werter Herr Pofalla,

von meinem Stromlieferanten erhielt ich gestern ein Schreiben, in dem er mir mitteilte, dass der Strompreis angehoben werden muss - nicht weil der Strom teurer geworden sei, sondern weil u.a. der Staat die Umlage gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erneut erhöhte.
Im EU-Vergleich liegt nur Dänemark vor uns ( www.kwh-preis.de ), die regierungsfreundliche Zeitung "Die Welt" bezeichnet dies sogar als Abzocke ( www.welt.de ).

Von der Verteuerung des Strompreises sind aber die Großunternehmen ausgenommen, denn deren Strom wird auf Kosten des Mittelstandes und der Kleinunternehmen sowie den Bürgern subventioniert ( www.fr-online.de ). Die Regierung entlastet Großunternehmen, kleinere Betriebe und private Stromkunden werden entsprechend stärker belastet ( www.wdr.de ).

Es ist nicht nur unsozial sondern auch mittelstandsfeindlich. Es ist der Mittelstand, der Arbeitsplätze in Deutschland schafft und sichert. Nicht nur, dass diese einseitige Politik die Schaffung neuer Arbeitsplätze gefährdet, sie führt auch zum Abbau solcher.
Auch ist diese Bevorzugung ein Wettbewerbsnachteil für den Mittel- und Kleinunternehmer gegenüber dem Großunternehmer. Ist das so von Ihrer Regierung gewollt? Gibt man dem Druck der Lobbyisten nach?
Wie stehen Sie zu der Energie- und Wirtschaftspolitik Ihrer Regierung, Herr Pofalla? Wird dadurch nicht auch Ihre Region, das Klever Land, benachteiligt?

Und wie sollen die sozial Schwachen (Rentner, Geringverdiener, Arbeitslose, ...) in unserem Land diese erneute Belastung schultern?

Es grüsst Sie aus Ihrer Heimat

Standard-Antwort von Ronald Pofalla
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01.12.2011
Ronald Pofalla
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 30. 11.11 über abgeordnetenwatch.de.

Gerne bin ich bereit, an mich persönlich gerichtete Anfragen zu beantworten.

Bitte nutzen Sie hierzu meine E-Mail-Adresse: ronald.pofalla@bundestag.de oder schreiben Sie mir unter folgender Postanschrift:

Mit freundlichen Grüßen

Ronald Pofalla MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
03.01.2012
Von:

Herr Pofalla,

da Sie ja verbal eine deutliche Sprache sprechen, ( meine Ihre Entgleisung Herrn Bosbach gegenüber ) warten wir auf Ihre genau so deutliche Sprache H.Wulff gegenüber.
Ihr Parteifreund hat sich doch deutlich ins Abseits begeben und ist doch nicht mehr für uns und auch für Ihre Partei tragbar. Oder hat Ihre Chefin Ihnen einen Maulkorb verpasst ???
PS Bin Rentner und 66 Jahre alt, und glaube von mir sagen zu können ein guter Demokrat
zu sein.

und Cornelia

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
26.01.2012
Von:

Hallo,

seit kurzer Zeit beschäftige ich mich mit der Frag ob Bundesweite Volksabstimmungen auf Bundesebene sinnvoll sind.

Es ist auffällig, dass alleinig die CDU/CSU ganz entschieden gegen mehr Demokratie auf Bundesebene ist. Die zur Begründung angeführten Argumente sind aber eher schwach und auch durch die Gegenargumente der Befürworter von mehr direkter Demokratie entkräftet.

Mir als CDU Wählerin stellt sich jetzt die Frage, ob die CDU gerade verpasst in dieses Thema einzusteigen. Denn es macht den Anschein, dass in Zeiten von immer weniger politischer Transparenz und immer größer werdender politischer Unzufriedenheit, nicht mehr über das "ob" von Volksbegehren/Volksentscheiden auf Bundesebene sondern über das "wie" diskutiert wird.
Wie sehen Sie dieses Problem?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen
Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Atomausstieg bis 2022
28.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Pofalla,

wie stehen sie zum Atomausstieg bis 2022??
Durch das Positionspapier welches am 23.02.2012 vom Wirtschafts + Umweltminister zum schnellstmöglichen Ausstieg aus der Photovoltaikförderung verkündet wurde drängt sich mir der Verdacht auf sie (als Minister + Partei) wollen die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien zu gunsten der konventionellen EVU verhindern!!
In 2020 wird dann wie bereits 2010 erneut festgestellt das man ohne AKW nicht "leben" kann.
Dabei kann man sehr wohl ohne AKW leben, nur mit AKW läuft es nicht besser, siehe die Stromknappheit in Frankreich!!
Ohne den deutschen Strom aus Erneuerbaren Energien (in der hauptsache Wind onshore und Photovoltaik) wären in Frankreich im warsten Sinne des Wortes die Lichter + Heizungen im Februar ausgegangen.
Im folgenden Link ein Hinweis zur Leistungsfähigkeit der deutschen EE www.youtube.com

Denken sie drüber nach, werden sie nicht zum Energiewendeverhinderungsminister!!

Die Vergütungen müssen reduziert werden, keine Frage!! Aber wenn dann bitte nicht indem sie kürzen durch mittig durchschneiden interpretieren...kürzen kann man auch indem man nur teile entfernt, siehe nachfolgenden Link!!
www.youtube.com

Wir brauchen keine AKW, aber ganz sicher brauchen wir ErneuerbareEnergien und dazu gehört auch die Photovoltaik mit ihren über 100.000 Arbeitsplätzen in Deutschland!!

Wie stehen sie zum vorgelegten Photovoltaik-abschaffungs-Gesetzesentwurf??

Mit freundlichen Grüßen
J.Schlemsog

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