Hartmut Koschyk (CSU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Angaben zur Person
Hartmut Koschyk
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Major der Reserve
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Bayreuth
Landeslistenplatz
keinen, Bayern
(...) Angela Merkel und der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer stellten dabei das Programm mit dem Titel "Wir haben die Kraft - Gemeinsam für unser Land." bei einer Pressekonferenz in Berlin vor. Ein Schwerpunkt des Programms ist die Steuerpolitik. Das Ziel ist, die kalte Progression zu bekämpfen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Umwelt
20.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Koschyk,

in den Wochen nach der Bundestagswahl wird die neue Bundesregierung in Berlin und Brüssel, aber auch bei den anstehenden Verhandlungen beim UN-Klimagipfel in Kopenhagen zeigen, ob sie bereit ist, Deutschlands fairen Beitrag zur Begrenzung des Klimawandels zuzusagen. Auf dem Spiel stehen dabei insbesondere die Chancen von Millionen Menschen in Entwicklungsländern für ein Leben und Überleben mit dem Klimawandel. Mich interessiert in diesem Zusammenhang Ihre Position zu engagiertem Klimaschutz in Deutschland.

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass die neue Bundesregierung das Ziel der bestehenden Regierung bestätigt, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2020 um 40% gegenüber dem Niveau von 1990 abzusenken?

Mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Hartmut Koschyk
1Empfehlung
21.10.2009
Hartmut Koschyk
Sehr geehrter Herr ,

in der 16. Legislaturperiode stand der Schutz des Klimas im Zentrum der Umweltpolitik. Dabei ging es CDU und CSU darum, weltweit Maßstäbe zu setzen und unsere internationale Führungsposition beim Klimaschutz mit der Umsetzung der Maßnahmen aus dem Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung wirtschaftlich kompetent und sozialpolitisch verantwortlich weiter auszubauen.

Die Union wird sich auch in einer bürgerlichen Koalition mit der FDP weiterhin bei den anstehenden internationalen Verhandlungen für eine nachhaltige Klimapolitik einsetzen. Ebenso bleibt es nach wie vor unser gemeinsames Ziel, die Treibhausemissionen in Deutschland bis 2020 um 40 % gegenüber dem Niveau von 1990 abzusenken.

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Koschyk MdB
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Frage zum Thema Wirtschaft
23.10.2009
Von:

Lieber Herr Koschyk

Zweimal lese ich nun schon im Nordb. Kurier eine Nachricht, die Sie hoffentlich auch schon zur Kenntnis genommen haben: Millionäre fordern Vermögensabgabe!! (NK., S.2 vom 20.5.09 und S.8 vom 22.10.09 - bei Bedarf dort bitte nachlesen) Meine Frage: Wie reagieren Sie, die CSU und die jetztige Koalition auf so eine Initiative?? Ich bekomme nur immer mit: die "Leistungsträger müssen entlastet werden - sie müssen motiviert werden..." und übersetze das in: mehr Geld muß bei den Reichen bleiben (damit die dann hoffentlich investieren) - passiert das nicht seit Jahrzehnten und steht das nicht gänzlich im Widerspruch zu:
"Höhere Steuern für Wohlhabende sind nötig, um die Lasten der Krise gerechter zu verteilen.... diese Bevölkerungsgruppe habe besonders vom Boom der Finanzmärkte und den Steuererleichterungen der vergangenen Jahre profitiert, betont Initiativen-Mitglied Vollmer." (Zitat NK., 22.10.09)
"Lehmkuhl schildet, sein Vermögen habe sich in dieser Zeit verdoppelt, während sein Einkommen aus beruflicher Tätigkeit gleich geblieben sei. Trotzdem zahle er heute halb so viel Steuern wie früher" (NK:, 20.5.09)

Liebe Grüße aus den Niederungen der Bayreuther Reihenhaussiedlungen - herzlichst Zirkusdirektor
Antwort von Hartmut Koschyk
1Empfehlung
30.10.2009
Hartmut Koschyk
Sehr geehrter Herr ,

die Einführung einer Vermögensabgabe bzw. einer Vermögenssteuer ist gegenwärtig nicht beabsichtigt. Was vor der Wahl versprochen wurde gilt auch danach: Steuererhöhungen zur Krisenbewältigung kommen nicht in Betracht. Das hat auch die Bundeskanzlerin unmittelbar nach ihrer Wiederwahl bekräftigt und Steuererhöhungen für die 17. Legislaturperiode ausgeschlossen (beispielhaft Berliner Morgenpost, 29. Oktober 2009). Selbstverständlich müssen jedoch "breitere Schultern" einen größeren Beitrag zur Finanzierung des Gemeinwesens erbringen. Im Jahr 2008 betrug beispielsweise der Beitrag der oberen 5% der Steuerpflichtigen zum Einkommensteueraufkommen rund 42%.

Wir sind überzeugt, dass wir die Spuren der Wirtschafts- und Finanzkrise sowie die zu ihrer Bewältigung ergriffenen Maßnahmen durch die Kombination aus nachhaltigem Wachstum und kluger Sparsamkeit schrittweise abtragen und in den kommenden Jahren neue Stärke für unser Land gewinnen können. Wir gehen davon aus, dass die im Koalitionsvertrag vereinbarte Politik zu einer spürbaren Steigerung des wirtschaftlichen Wachstums führt. Das Ziel einer stärkeren Entlastung der Leistungsträger ist nicht gleich zu setzen mit: "mehr Geld muss bei den Reichen bleiben". Die Leistungsbereitschaft der Arbeitnehmer und Arbeitgeber in unserem Land, die täglich hart arbeiten, muss schnell und deutlich gesenkt werden, in dem wir sofort damit beginnen die Steuern zu senken und bürokratische Hemmnisse abzubauen.

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Koschyk MdB
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